Gerhard Beier wurde am 11.12.1919 in Damerow, im Kreis Belgard in Pommern
geboren und kam am 11.06.1940 als Kanonier in die 5.
(Ballon-Beobachtungsbatterie der Beobachtungs-Lehr-Abteilung nach Jüterbog. Nach
dem Wechsel zur 4. Ballon-Lehr-Batterie im Oktober 1940, wird er am 01.12.1940
zum Oberkanonier befördert und im März 1941 zur 5. (Panzerbeobachtungs)
-Lehr-Batterie des Artillerie-Lehr-Regiments 3 versetzt.
Am 01.07.1941 zum Gefreiten befördert, kommt er im März 1942 in die 12.
(Panzerbeobachtungs) -Batterie des Artillerie-Regiments "Großdeutschland"
und wird dort am 01.06.1942 zum Obergefreiten und am 01.10.1942 zum
Unteroffizier befördert.
Im April als Fahnenjunker-Unteroffizier an der Artillerieschule III in
Mourmelon, wird er am 01.06.1943 zum Fahnenjunker-Wachtmeister und am 01.07.1943
zum Oberfähnrich der Reserve befördert, während er sich bei der
Artillerie-Ersatz-Abteilung 12 in Schwerin befand. Dann bis Oktober 1943 an die
Wehrkreis-Remonte-Schule nach Demmin kommandiert, wird er am 01.10.1943 zum
Leutnant der Reserve befördert und der Führer-Reserve der Heeresgruppe Nord
zugeteilt. Dort wird er im Oktober 1943 der I. Abteilung des
Artillerie-Regiments 122, der 122. Infanterie-Division, als
Artillerie-Verbindungsoffizier zugeteilt.
Im Februar 1944 Abteilungs-Adjutant und ab Oktober 1944 II. Ordonnanzoffizier im
Stab des Regiments, wird er Ende Oktober 1944 zur 93. Infanterie-Division
kommandiert und dort in der Sturmgeschützkompanie eingesetzt. Ab Januar Führer
dieser Panzerjäger-Kompanie 1193, wird er am 19.02.1945 im Samland verwundet und
hält sich dann in drei verschiedenen Lazaretten in Berlin auf, wo ihm am
17.03.1945 das Ritterkreuz überreicht wurde.
Am 23.04.1945 wird er vom Standortlazarett Berlin ins Reserve-Lazarett Nauen
verlegt, kommt dann ins Reserve-Lazarett Kyritz, Perleberg, Ludwigslust und
Travemünde. Vom 30.04.1945 bis Mitte Juni 1945 wird er im Marinelazarett Malente
behandelt und kommt dann unter das Internierungsgebiet der Korpsgruppe
Stockhausen in Eutin.
Die Entlassung erfolgte am 20.08.1945 durch das VIII. britische Korps. Beier
kehrte dann am 23.10.1945 nach Berlin zurück, wo er später die Führung der
OdR-Sektion Berlin übernahm.
Gerhard Beier verstarb am 17.11.2005 in Berlin. Die OdR-Sektion trägt seither
den Namen Sektion Berlin "Gerhard Beier".