Peter Benekamp wurde am 20.04.1911 in Köln am Rhein geboren und trat am
10.12.1939 der 2. Kompanie des Infanterie-Regiments 246 bei, mit der er
zunächst am Frankreich- und später am Russland-Feldzug teilnahm.
Nach einer Verwundung gehörte Benekamp laut einer Meldung vom 30.05.1943 in
die 2. Genesenden-Kompanie des Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillons
55.
Zurück an der Front kommt er laut Meldung vom 26.02.1944 in die 2. Kompanie
des Grenadier-Regiments 2, bzw. mit Meldung vom 12.11.1944 in die 2. Kompanie
des Grenadier-Regiments 546. Zu jenem Regiment muss er aber bereits mindestens
seit August 1944 gehört haben.
Im August 1944 wurde die 389. Infanterie-Division im Raum Modohn eingesetzt,
als am 09.08.1944 der Gegner gegen den linken Flügel des X. Armee-Korps und
den rechten Flügel des XXVIII. Armee-Korps antrat. Die Angriffe konnten jedoch
alle abgeschlagen werden. Als der Gegner am 19.08.1944 sein V. Panzer-Korps
gegen die Front des X. Armee-Korps ansetzte, konnte er die deutsche Front
durchbrechen. Der Einbruch am linken Flügel der 389. Infanterie-Division, ca.
drei Kilometer tief, konnte abgeriegelt werden. Am 22. und 27.08.1944 gelang
es den Einbruchraum, 4 Kilometer nordostwärts Odziena, weiter einzuengen,
wobei sich Feldwebel Benekamp, als Kompanie-Truppführer, besonders
auszeichnet und am 28.10.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wird.
Mit Meldung vom 18.11.1944 befand sich Benekamp in der 5. Kompanie des
Grenadier-Regiments 1055 an der Westfront.
Peter Benekamp verstarb am 07.11.1993 in Wolfratshausen.