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Ritterkreuzträger Karl-Erich Berg
Hauptmann, Sturmartillerie

Eisernes Kreuz II. KLasse am 23.06.1940Eisernes Kreuz II. KLasse am 14.06.1940Allgemeines Sturmabzeichen am 07.09.1941Medaille Winterschlacht im Osten am 04.09.1942Verwundetenabzeichen in Schwarz am 28.08.1943

Karl-Erich Berg wurde am 30.05.1919 in Bonn am Rhein geboren und kam am 02.11.1937 als Fahnenjunker zum Artillerie-Regiment 16.
Dann vom 15.11.1938 bis zum 14.08.1939 auf der Kriegsschule in Dresden, schließt sich am 15.08.1939 die Versetzung zur Beobachtungs-Abteilung 6 nach Lemgo an, nachdem er am 01.08.1939 zum Leutnant befördert worden war. Von dort am 12.02.1940 zur Beobachtungs-Ersatz-Abteilung 6 versetzt, übernimmt er dort später den Posten des Nachrichten-Offiziers bzw. eines Batterie-Führers.
Nach der Teilnahme am Frankreich-Feldzug, wird er am 26.01.1942 Hörsaalleiter beim Lehrstab B an der Artillerieschule II in Jüterbog und besucht am 26.01.1943 einen Lehrgang für Sturmgeschütze in Jüterbog bzw. bei der Sturmgeschütz-Ersatz- und Ausbildungs-Abteilung 200 in Schweinfurt. Noch Mitte Oktober, am 15.10.1941, erhielt Berg die Beförderung zum Oberleutnant.
Mit Ende der Ausbildung übernimmt Berg am 10.06.1943 den Posten des Chefs der 2. Batterie der Sturmgeschütz-Abteilung 191 und wird am 20.03.1944 zum Oberleutnant befördert. Mit seiner Batterie hatte Berg im Zeitraum zwischen dem 01.11. und dem 23.11.1943 erheblichen Anteil an der Abwehr schwerer Feindangriffe an der Perekopfront. Dafür sprach ihm der Oberbefehlshaber der 17. Armee, Jaenecke, seine besondere Anerkennung aus.
Mitte Januar 1944 wurde die 2. Batterie zur Unterstützung der 98. Infanterie-Division bei Kertsch eingesetzt. Durch die unübersichtliche Lage bei Nacht, erkannte man erst nach 20 Minuten das man mitten in einer sowjetischen Infanteriekolonne mitfuhr. Berg entschloss sich zum Angriff, vernichtete den Gegner und ging zum Gegenangriff über, da er wusste das den eigenen verbänden kaum mehr Möglichkeiten bestanden, Reserven zusammenzustellen. Innerhalb weniger Minuten konnten 5 Panzer und ein gegnerisches Sturmgeschütz vernichtet und der Angriff zum Stehen gebracht werden. Daraufhin unterstellte sich Berg eine rumänische Reservekompanie und eroberte die alte Hauptkampflinie zurück. Dann stiess er dem Gegner mit seiner Batterie nach. An diesem Tag schoss die 2. Batterie ihren 55. Panzer ab, wobei Berg selbst 12 abschießen konnte.
Für diesen Einsatz wird Berg am 06.04.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet, das ihm am 21.04.1944 in Sewastopol durch den Generaloberst Jaenecke überreicht wurde.
Am 07.09.1944 besuchte er dann einen Lehrgang für Abteilungs-Führer an der Sturmgeschützschule Burg. Dem dann am 20.11.1944 die Ernennung zum Führer der Sturmgeschütz-Brigade 191 folgt. Als solcher gerät er am 08.05.1945 in amerikanische Gefangenschaft, aus der er am 28.06.1945 entlassen wird.
Karl-Erich Berg verstarb am 10.06.2001 in Hamburg.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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