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Ritterkreuzträger Martin Berg
Generalmajor

Deutsches Kreuz in Gold am 21.02.1942 als Major und Kommandeur II./IR 82Eisernes Kreuz II. KLasse am 28.06.1940Eisernes Kreuz II. KLasse am 01.10.1939Infanterie-Sturmabzeichen in Silber am 08.01.1942Nahkampfspange in Bronze am 28.10.1943Medaille Winterschlacht im Osten am 13.09.1942Verwundetenabzeichen in Silber am 10.09.1943

August Ludwig Martin Berg wurde am 04.04.1905 in Arensberg/Sachsen geboren und trat am 07.04.1924 als Polizei-Anwärter der Polizeischule Brandenburg bei.
Nach Ende der Ausbildung, am 01.04.1925 in die 2. Schutzpolizei-Inspektion Wedding versetzt, wird er dort am 01.07.1925 zum Polizei-Wachtmeister befördert und legt vom 14.12. bis zum 17.12.1925 seine Oberwachtmeisterprüfung ab.
Vom 05.02.1926 bis zum 30.04.1926 zu einem Lehrgang an der Polizeischule für Leibesübungen kommandiert, nimmt er vom 01.05.1926 bis zum 26.02.1927 am 7. Polizei-Offizier-Anwärter-Lehrgang teil.
Am 11.08.1927 zur Polizei-Bereitschafts-Inspektion Nord versetzt und dort am 11.08.1927 zum Polizei-Leutnant befördert, kommt Berg am 01.09.1927, mit Wirkung vom 01.06.1927, zur Schutzpolizei Düsseldorf. Dort wird er am 01.04.1929 zum Adjutanten der Inspektion I ernannt und als solcher am 18.12.1929 zum Polizei-Oberleutnant befördert.
Am 17.01.1930 erfolgte die Versetzung als Kompanie-Offizier, Fahnenjunker-Ausbilder und Kompanieführer an die Polizeischule Bonn und wird dort vom 26.01. bis zum 28.03.1931 zu einem Lehrgang an die Polizeischule für Leibesübungen, als Lehrgangsleiter, kommandiert.
Vom 05.11. bis zum 22.12.1933 Adjutant der Kommandantur des KL Papenburg, während der Ablösung der SS durch die Landespolizei. Berg nimmt dann vom 07.01. bis zum 04.02.1934 an einem Lehrgang für Infanterie-Offiziere im Sennelager teil und wird am 08.01.1935 Hundertschaftsführer der 1. Kradhundertschaft Hamm, in der Abteilung zbV. Iserlohn, wo er am 30.01.1935 zum Hauptmann der Landespolizei befördert wird. Diese Hundertschaft wird auch als 1. Kradschützen-Kompanie erwähnt.
Mit Wirkung zum 01.08.1935 wird Berg in das Rechtsverhältnis eines Soldaten überführt und am 15.10.1935 zum Hauptmann ernannt.
Vom 08.04.1935 bis zum 11.05.1935 nimmt er an einem Lehrgang für Chefs von Kradschützen-Kompanien beim Kraftfahrstab Zossen in Wünsdorf teil und wird am 02.10.1935 in das Infanterie-Regiment 67, Spandau, versetzungsgleich kommandiert, wo er den Posten des Chefs der 11. Kompanie übernimmt.
Ab dem 06.10.1936 Chef der 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 82 in Göttingen, nimmt er mit dieser am Polen- und Frankreich-Feldzug teil, wo er am 29.05.1940 zum Führer des II. Bataillons ernannt wird. Als solcher am 14.02.1941 zum Major befördert, wird er am 01.03.1941 zum Kommandeur des II. Bataillons ernannt. Mit diesem ab Beginn des Russland-Feldzuges eingesetzt, wird er mit Wirkung vom 20.05.1942 mit der Führung des Infanterie-Regiments 166 beauftragt und am 28.06.1942 zum Oberstleutnant befördert.
Mit Wirkung vom 20.09.1942 zum Kommandeur des Regiments ernannt, ist er weiterhin vorübergehend Führer des Grenadier-Regiments 575, wird am 10.03.1943 zum Oberst befördert und stand mit seinem Regiment südlich Ssjewsk im Einsatz. Weitere Abwehrkämpfe bei Ssumy und auf dem Rückzug über Romny-Priluki-Jagotin zum Dnjepr, südlich kiev führten zur Verleihung des Ritterkreuzes am 30.12.1943.
Am 14.04.1944 in die Führer-Reserve des OKH versetzt, wird Berg mit Wirkung vom 15.03. bis zum 20.04.1944 zum 10. Divisions-Führer-Lehrgang in Hirschberg kommandiert, um dann am 15.05.1944 als Kampfgruppenkommandeur öder ähnliches zur Heeresgruppe Nordukraine kommandiert zu werden.
Dort übernimmt Berg mit Wirkung vom 13.05.1944 das Kommando über die Skijäger-Brigade 1, aus der dann die 1. Ski-Jäger-Division wurde, deren Kommando Berg, unter gleichzeitiger Beförderung zum Generalmajor, am 20.08.1944 übernahm.
Am 03.10.1944 wieder in die Reserve versetzt, wird er mit Wirkung vom 13.10.1944 Kommandeur der 201. Sicherungs-Division, mit Wirkung vom 20.10.1944 Kommandeur der 207. Sicherungs-Division und mit Wirkung vom 18.11.1944 Kommandeur des Divisionsstabes zbV. 207.
Am 08.12.1944 wieder in der Reserve, verbringt er die Zeit bis zu seiner Gefangennahme, am 08.05.1945, im Lazarett Braunlage.
Zunächst in britischer und dann in amerikanischer Gefangenschaft, wird er am 04.04.1947 entlassen.
Martin Berg verstarb am 02.04.1969 in Bahrendorf in der Lüneburger Heide.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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