August Ludwig Martin Berg wurde am 04.04.1905 in
Arensberg/Sachsen geboren und trat am 07.04.1924 als Polizei-Anwärter der
Polizeischule Brandenburg bei.
Nach Ende der Ausbildung, am 01.04.1925 in die 2. Schutzpolizei-Inspektion
Wedding versetzt, wird er dort am 01.07.1925 zum Polizei-Wachtmeister
befördert und legt vom 14.12. bis zum 17.12.1925 seine
Oberwachtmeisterprüfung ab.
Vom 05.02.1926 bis zum 30.04.1926 zu einem Lehrgang an der Polizeischule für
Leibesübungen kommandiert, nimmt er vom 01.05.1926 bis zum 26.02.1927 am 7.
Polizei-Offizier-Anwärter-Lehrgang teil.
Am 11.08.1927 zur Polizei-Bereitschafts-Inspektion Nord versetzt und dort am
11.08.1927 zum Polizei-Leutnant befördert, kommt Berg am 01.09.1927, mit
Wirkung vom 01.06.1927, zur Schutzpolizei Düsseldorf. Dort wird er am
01.04.1929 zum Adjutanten der Inspektion I ernannt und als solcher am
18.12.1929 zum Polizei-Oberleutnant befördert.
Am 17.01.1930 erfolgte die Versetzung als Kompanie-Offizier,
Fahnenjunker-Ausbilder und Kompanieführer an die Polizeischule Bonn und wird
dort vom 26.01. bis zum 28.03.1931 zu einem Lehrgang an die Polizeischule
für Leibesübungen, als Lehrgangsleiter, kommandiert.
Vom 05.11. bis zum 22.12.1933 Adjutant der Kommandantur des KL Papenburg,
während der Ablösung der SS durch die Landespolizei. Berg nimmt dann vom
07.01. bis zum 04.02.1934 an einem Lehrgang für Infanterie-Offiziere im
Sennelager teil und wird am 08.01.1935 Hundertschaftsführer der 1.
Kradhundertschaft Hamm, in der Abteilung zbV. Iserlohn, wo er am 30.01.1935
zum Hauptmann der Landespolizei befördert wird. Diese Hundertschaft wird
auch als 1. Kradschützen-Kompanie erwähnt.
Mit Wirkung zum 01.08.1935 wird Berg in das Rechtsverhältnis eines Soldaten
überführt und am 15.10.1935 zum Hauptmann ernannt.
Vom 08.04.1935 bis zum 11.05.1935 nimmt er an einem Lehrgang für Chefs von
Kradschützen-Kompanien beim Kraftfahrstab Zossen in Wünsdorf teil und wird
am 02.10.1935 in das Infanterie-Regiment 67, Spandau, versetzungsgleich
kommandiert, wo er den Posten des Chefs der 11. Kompanie übernimmt.
Ab dem 06.10.1936 Chef der 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 82 in
Göttingen, nimmt er mit dieser am Polen- und Frankreich-Feldzug teil, wo er
am 29.05.1940 zum Führer des II. Bataillons ernannt wird. Als solcher am
14.02.1941 zum Major befördert, wird er am 01.03.1941 zum Kommandeur des II.
Bataillons ernannt. Mit diesem ab Beginn des Russland-Feldzuges eingesetzt,
wird er mit Wirkung vom 20.05.1942 mit der Führung des Infanterie-Regiments
166 beauftragt und am 28.06.1942 zum Oberstleutnant befördert.
Mit Wirkung vom 20.09.1942 zum Kommandeur des Regiments ernannt, ist er
weiterhin vorübergehend Führer des Grenadier-Regiments 575, wird am
10.03.1943 zum Oberst befördert und stand mit seinem Regiment südlich
Ssjewsk im Einsatz. Weitere Abwehrkämpfe bei Ssumy und auf dem Rückzug über
Romny-Priluki-Jagotin zum Dnjepr, südlich kiev führten zur Verleihung des
Ritterkreuzes am 30.12.1943.
Am 14.04.1944 in die Führer-Reserve des OKH versetzt, wird Berg mit Wirkung
vom 15.03. bis zum 20.04.1944 zum 10. Divisions-Führer-Lehrgang in
Hirschberg kommandiert, um dann am 15.05.1944 als Kampfgruppenkommandeur
öder ähnliches zur Heeresgruppe Nordukraine kommandiert zu werden.
Dort übernimmt Berg mit Wirkung vom 13.05.1944 das Kommando über die
Skijäger-Brigade 1, aus der dann die 1. Ski-Jäger-Division wurde, deren
Kommando Berg, unter gleichzeitiger Beförderung zum Generalmajor, am
20.08.1944 übernahm.
Am 03.10.1944 wieder in die Reserve versetzt, wird er mit Wirkung vom
13.10.1944 Kommandeur der 201. Sicherungs-Division, mit Wirkung vom
20.10.1944 Kommandeur der 207. Sicherungs-Division und mit Wirkung vom
18.11.1944 Kommandeur des Divisionsstabes zbV. 207.
Am 08.12.1944 wieder in der Reserve, verbringt er die Zeit bis zu seiner
Gefangennahme, am 08.05.1945, im Lazarett Braunlage.
Zunächst in britischer und dann in amerikanischer Gefangenschaft, wird er am
04.04.1947 entlassen.
Martin Berg verstarb am 02.04.1969 in Bahrendorf in der Lüneburger Heide.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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