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Ritterkreuzträger Herbert Berger
Leutnant der Reserve, Grenadiere

      
Herbert Berger wurde am 24.11.1912 in Markersdorf im Chemnitztal in Sachsen
geboren und leistete vom 05.12.1935 bis zum 10.04.1936 seine Wehrdienstpflicht
ab.
Am 20.06.1938 der Schützen-Kompanie 10/271 beigetreten, wird er mit Meldung vom
04.11.1939 der 10. Kompanie des Infanterie-Regiments 271 ("Feldherrnhalle")
zugewiesen. Mit diesem Regiment am Frankreich-Feldzug beteiligt, nimmt Berger
auch am Einmarsch in die Sowjetunion teil.
Nachdem das Regiment später aus dem Verband der 93. Infanterie-Division
ausschied und ein Regiment der Panzer-Grenadier-Division "Feldherrnhalle"
wurde, verlegte die Division Ende Januar 1944 in den Bereich der Heeresgruppe
Nord und kam im Raum Narwa zum Einsatz. Bei den Abwehrkämpfen im Raum Waiwara
und am Sirgula-Sumpf im Brückenkopf Narwa zeichnete sich Berger durch besondere
Tapferkeit aus und erhielt dafür am 12.03.1944 als Oberfeldwebel und Zugführer
in der 10. Kompanie das Ritterkreuz.
Im Dezember 1944 erhielt Berger eine Kommandierung zum 23.
Kompanieführer-Lehrgang der Ersatz-Brigade "Feldherrnhalle", nachdem er
am 10.07.1944 zum Leutnant der Reserve befördert worden war.
Wieder zurückgekehrt übernahm er den Posten eines Kompanieführers.
Herbert Berger verstarb am 16.12.2000 in Rüsselsheim.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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