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Ritterkreuzträger Robert Johannes Berger
Oberstleutnant, Grenadiere

Deutsches Kreuz in Gold am 07.03.1942 als Oberleutnant und Chef 1./IR 2Eisernes Kreuz I. Klasse am 25.11.1940Eisernes Kreuz II. Klasse am 05.10.1939Ehrenblattspange am 27.08.1943 als Hauptmann und Kommandeur I.(Jäger)/GR 2 für eine Tat bei Ssinjawino am 30.07.1943

Robert Johannes Berger wurde am 20.02.1914 auf dem Rittergut Batow, Krs. Soldin/Neumark geboren und trat am 05.04.1934 als Fahnenjunker der 5. Kompanie des 2. (Preuß.) Infanterie-Regiment bei.
Ab dem 01.10.1934 in der 7. Kompanie des Infanterie-Regiment 2, kommt Berger am 01.01.1935 in das I. (Jäger) Bataillon des Regiments nach Ortelsburg und wird gleichzeitig zur Kriegsschule nach Dresden kommandiert und befindet sich dann bis zum 28.02.1936 an der Infanterieschule Döberitz.
Am 01.03.1936 als Leutnant in die 3. Kompanie seines Regiments zurückgekehrt, wird er am 01.03.1938 Kompanieoffizier der 4. (MG) Kompanie des Regiments.
Am 01.08.1939 wird Berger zum Chef der 1. Kompanie ernannt und wird mit Kriegsbeginn gegen Polen am 01.09.1939 zum Oberleutnant und am 04.12.1941 zum Hauptmann befördert. Bis zum 01.06.1943 zwischenzeitlich Führer der 14. (PzAbw.) Kompanie des Regiments, sowie Führer des Ski-Bataillons der 11. Infanterie-Division.
Am 01.06.1943 übernimmt er die Führung des I. (Jäger) Bataillons und wird als solcher am 01.09.1943 zum Major befördert. Im Februar 1944 hatte die 11. Infanterie-Division in den Raum Pleskau verlegt, wobei das Grenadier-Regiment 2 am 15.02.1944 während des Marsches auf der Uferstrasse zwischen  Peipus- und Pleskauer-See auf starke Feindkräfte stiess, die über die vorgelagerte Insel Piirisaari in das Westufer vorgedrungen waren. Major Berger griff mit seinem Bataillon diese Insel über das Eis an und säuberte diese vom Feind. Für den Einsatz an diesem Tag wurde Berger zum Ritterkreuz vorgeschlagen.
Während schwerer Kämpfe im Raum Narwa wird er am 01.03.1944 schwer verwundet, wobei ihm am 07.03.1944 das Ritterkreuz verliehen wurde, das er auf dem Hauptverbandsplatz Jöhvi/Estland entgegennahm. Die weiteren vier Monate im Lazarett, erfolgte am 01.08.1944 die Versetzung vom Grenadier-Ersatz-Bataillon 2 in die Führer-Reserve des OKH im Wehrkreis I unter gleichzeitiger Kommandierung zum 18. Regimentsführer-Lehrgang. Diese Kommandierung wird jedoch am 22.08.1944 unwirksam und Berger übernimmt die Führung einer gemischten Kampfgruppe der 11. Infanterie-Division.
Am 31.08.1944 erfolgte dann eine neuerliche Kommandierung zum 18. Regimentsführer-Lehrgang, den Berger von September bis Oktober 1944 besucht.
Am 28.10.1944 wird Berger mit Wirkung vom 22.10.1944 zum Führer des Grenadier-Regiments 1078 der 542. Volks-Grenadier-Division ernannt und wird am 01.01.1945 zum Oberstleutnant befördert.
Am 30.03.1945 bei Danzig zum 5. Mal verwundet geriet Berger am 01.05.1945 im Lazarett Hindelang im Allgäu in amerikanische Gefangenschaft, aus der er am 28.07.1945 entlassen wurde.
Nach dem Krieg trat Berger am 15.10.1956 als Oberstleutnant der Bundeswehr bei und kommt in die Offiziersbewerber-Prüfungszentrale nach Köln, wird am 01.05.1958 zum Kommandeur des Grenadier-Bataillons 2 in Marburg/Lahn ernannt und übernimmt am 01.04.1960 den Posten des Taktiklehrers an der Heeresoffiziersschule II in Hamburg.
Ab dem 01.07.1968 Lehrgruppen-Kommandeur an der Heeresoffiziersschule II Hamburg und ab 01.10.1969 Oberst, wird Berger am 31.03.1972 in den Ruhestand verabschiedet.
Robert Berger verstarb am 10.06.1982 in Waiblingen.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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