|


Ritterkreuzträger Gustav Bergmann
Unteroffizier, Grenadiere

 
Gustav Bergmann wurde am 28.04.1914 in Seerappen/Ostpreußen geboren und trat
am 15.11.1938 der 6. Kompanie des Infanterie-Regiments 1 bei, wo er zumindest
bis zum 22.09.1941 als Obergefreiter blieb.
Am 14.03.1942 wechselte Bergmann zum Infanterie-Regiment 696 und wurde dort
Gruppenführer in der 9. Kompanie. Als solcher führte er seine Gruppe durch die
schweren Abwehrkämpfe der 340. Infanterie-Division im Raum Woronesh. In schweren
Einzelkämpfen, bei denen er mehrfach verwundet wurde, vernichtete er zahlreiche
MG-Nester und trieb einen tiefen Keil in die sowjetischen Linien. Somit trug er
entscheidend zum Erfolg des Regiments bei und erhielt dafür am 04.10.1942 das
Ritterkreuz.
Bergmann kommt dann mit Meldung vom 26.08.1944 zum Grenadier-Regiment Ostpreußen
4, dem späteren Grenadier-Regiment 1145 der 562. Grenadier-Division.
Laut Meldung vom 17.09.1944 gilt Bergmann seit dem 26.08.1944 als vermisst.
Andere Quellen sprechen davon, daß er in einem sowjetischen Lager verstarb,
andere geben an, daß Bergmann an diesem Tag westlich Tartu in Estland gefallen
sei.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
|