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Ritterkreuzträger Rolf Bering
Major, Artillerie

Deutsches Kreuz in Gold am 26.12.1941 als Oberleutnant und Chef 2./AR 76Eisernes Kreuz II. Klasse am 24.06.1940Eisernes Kreuz II. Klasse am 04.06.1940Infanterie-Sturmabzeichen in Silber am 30.10.1940Panzerkampf-Abzeichen in Bronze am 11.04.1944Nennung im Ehreblatt am 27.05.1944 als Major und Kommandeur I. (SF)/Pz.Art.Rgt. 76 für eine Tat bei Woludrinzy am 23.03.1944Medaille Winterschlacht im Osten am 29.07.1942Verwundetenabzeichen in Gold am 03.05.1944Deutsches Schutzwall-Ehrenzeichen am 30.03.1940

Rolf Bering wurde am 20.06.1912 in Bochum geboren und trat am 05.04.1934 der 2. Batterie des 6. (Preuß.) Artillerie-Regiments in Münster bei. Unter Ernennung zum Fahnenjunker-Gefreiten, wird Bering am 01.10.1934 in die 7. Batterie versetzt und wird am 14.01.1935 zum Fähnrichs-Lehrgang an die Kriegsschule München kommandiert.
Dem schloss sich vom 02.11.1935 bis zum 12.02.1936 eine Kommandierung zum Waffen-Lehrgang für Oberfähnriche der Artillerie nach Jüterbog an. So kommt er am 13.02.1936 in die 3. Batterie des Artillerie-Regiments 16, bzw. am 26.02.1936 in die 4. Batterie nach Hamm in Westfalen, wo er am 20.04.1936 zum Leutnant befördert wird.
Vom 10.06. bis zum 04.07.1937 nimmt er an einem Fahr- und Geräte-Lehrgang an der Kavallerieschule Hannover teil und kommt am 12.10. als Führer des Stabes der III. Abteilung zurück zum Artillerie-Regiment 16.
Ab 01.04.1938 Chef der 8. Batterie in Soest und am 31.03.1939 zum Oberleutnant befördert, nimmt er am Frankreich-Feldzug teil und wird am 01.08.1940 Chef der 2. Batterie des Artillerie-Regiments 76. Als solcher wird er während des Russland-Feldzuges, am 20.07.1941, verwundet und nach seiner Genesung, sowie Beförderung zum Hauptmann am 15.02.1942, am 02.11.1942 an die Schule für Schnelle Truppen nach Jüterbog kommandiert. Dem schließt sich vom 16.11. bis zum 12.12.1942 eine Kommandierung zur Abteilungsführerschule für Schnelle Truppen beim OB West in Paris an. Bering wurde bereits am 28.08.1941 zum Ritterkreuz vorgeschlagen, nachdem er sich als Bataillonsführer der infanteristisch eingesetzten teile des Regiments hervorgetan hatte. Anstatt des Ritterkreuzes erhielt er jedoch das Deutsche Kreuz in Gold.
So ausgebildet übernimmt er am 27.12.1942 den Posten des Verbindungs-Offiziers beim Regiments-Stab und des Führers der II. Abteilung des nunmehrigen Panzer-Artillerie-Regiments 76.
Für die Dauer der Erkrankung des Abteilungs-Kommandeur übernimmt Bering am 15.02.1943 die Führung der II. Abteilung und wird am 03.03.1943 zum Führer der I. (SF) Abteilung des Regiments, bzw. am 01.04.1943 zum Kommandeur ernannt. Außerdem erfolgte dort am 08.10.1943 die Beförderung zum Major. Für die Verteidigung der Ortschaft Woludrinzy, westlich von Proskurow, wird Bering im Ehrenblatt des Heeres genannt. Durch das Halten des Ortes wurde die Strasse Proskurow-Kamenez-Podolsk offen gehalten.
Als solcher wechselt er am 24.05.1944 als Inspektionschef an die Schule für Fahnenjunker der Artillerie in Mourmelon-Suippes und Großborn, bzw. ab dem 23.06.1944 an der Fahnenjunkerschule Suipppes. Diese Schule bildete dann das Fähnrichs-Regiment 1 der Schule für Fahnenjunker der Artillerie der Division "Märkisch Friedland" und Bering übernimmt am 22.01.1945 die Führung. Mit seinem Regiment kommt er bei Schneidemühl zum Einsatz und wurde im westlichen Vorfeld der Ortschaft im Rücken angegriffen. Mit Teilen des ihm unterstellten Alarm-Bataillons 94 (Köslin) brachte er am 29.01.1945 den russischen Vormarsch zum Stehen. Dafür wurde er am 11.03.1945 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Bering wird dann mit Wirkung vom 05.03.1945 mit der Führung der Panzer-Haubitzen-Ersatz-und Ausbildungs-Abteilung 201 in Horchowitz beauftragt und fungiert vom 08.05. bis zum 10.05.1945 als Parlamentär bei Wlassow. Dort gerät er dann in tschechische Gefangenschaft und am 14.05.1945 im Lager Pilsen in amerikanische Gefangenschaft überstellt, aus der er am 22.05.1945 entlassen wird. Erst im Jahre 1955 erfuhr er von der Verleihung des Ritterkreuzes.
Rolf Bering verstarb am 02.08.1993 in Wuppertal.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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