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Ritterkreuzträger Gerhard Berthold
Generalleutnant

Eisernes Kreuz I. Klasse am 25.09.1941Eisernes Kreuz II. Klasse am 28.06.1940

Gerhard Berthold wurde am 12.03.1891 in Schneeberg im Erzgebirge geboren und trat am 01.04.1910 als Einjährig-Freiwilliger dem Kgl. Sächsischen 7. Infanterie-Regiment "König Georg" Nr. 106 bei. Am 07.08.1914 wechselte er als Vizefeldwebel in das kgl. Sächsische 3. Infanterie-Regiment Nr. 102 "König Ludwig III. von Bayern", wo er unter anderem als Zugführer, Kompanieführer und Adjutant verwendet wurde. Den 1. Weltkrieg beendete Berthold im Rang eines Oberleutnants zu dem er am 20.06.1918 befördert worden war. Berthold kämpfte ausschließlich an der Westfront.
Er kam dann am 01.10.1919 zum Reichswehr-Infanterie-Regiment 24 und am 01.10.1920 zum Infanterie-Regiment 10, um dann am 01.10.1921 in das 11. (Sächs.) Infanterie-Regiment zu wechseln, wo er am 01.12.1926 zum Hauptmann befördert wurde.
Am 01.02.1927 kommt er in den Stab der 1. Division und wird am 01.03.1929 zum Chef einer Kompanie im 10. (Sächs.) Infanterie-Regiment ernannt. Von dort wechselt er dann am 01.04.1930 in die Wehrmachtsabteilung des Reichswehr-Ministeriums und wird am 01.05.1932 Chef der 1. Kompanie des 10. (Sächs.) Infanterie-Regiments, wo er am 01.04.1933 zum Major befördert wird.
Ab dem 01.07.1935 im Generalstab des Heeres und dort am 01.10.1935 zum Oberstleutnant befördert, wird er am 01.10.1937 Ia des VIII. Armee-Korps und als solcher am 01.03.1938 zum Oberst befördert.
Am 10.11.1938 kommt Berthold in den Stab des Infanterie-Regiments 17 und wird im Zuge der allgemeinen Mobilmachung, am 26.08.1939 zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 82 ernannt, mit dem er am Polen-Feldzug teilnimmt. Nach Ende der Kämpfe wird er zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 17 ernannt und nimmt mit diesem an den Kämpfen in Belgien und Frankreich teil.
Nach Beginn des Russland-Feldzuges wird Berthold am 15.08.1941 mit der Führung der 31. Infanterie-Division beauftragt und wird unter gleichzeitiger Beförderung zum Generalmajor am 01.09.1941 zum Kommandeur der Division ernannt. Während der Angriffsschlacht im Raum Brjansk erhielt Berthold vom Infanterie-Regiment 17 am 06.10.1941 gegen 10.00 Uhr die Nachricht von einem gegnerischen Panzerangriff im Abschnitt des Regiments. Sofort entschied sich der General ohne Rücksicht auf feindliches Störungsfeuer sofort auf das Kampffeld zu fahren, um dort persönlich die Gefechtsleitung zu übernehmen. Durch seinen Einsatz wurde ein teil der Panzer zum Rückzug gezwungen, bzw. blieben vor den eigenen Linien liegen. Eingebrochene Panzer wurden vernichtet. Berthold führte die Panzerjäger-Abteilung der Division, sowie ein 8,8-cm-Flakgeschütz persönlich auf dem Gefechtsfeld im Raum Shirjatino. Der Angriff von 52 Panzern der 108. sowjetischen Panzer-Division wurde so vernichtend abgeschlagen. Berthold erhielt für diesen persönlich geführten Einsatz am 04.12.1941 das Ritterkreuz.
Am 20.01.1942 wird er bis zum 24.02.1942 mit der Führung des XXXXIII. Armee-Korps beauftragt und übernimmt dann wieder das Kommando über die 31. Infanterie-Division.
Während des Sturmangriffes des III. (Jäger) Bataillons des Infanterie-Regiments 17 auf Saizewa-Gora, an der Rollbahn Roslawl-Juchnow, fällt Berthold am 14.04.1942 bei Korolevka im Kampf und wird am 10.06.1943 post mortem zum Generalleutnant mit Wirkung vom 01.04.1942 befördert.
Über den militärischen Werdegang Bertholds, ab dem Eintritt in das Sächsische Heer bis zur Beförderung zum Hauptmann, bestehen divergierende Angaben, die auf Wunsch nachgetragen werden können.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Vizefeldwebel 07.08.1914   Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 04.12.1941
Fähnrich 05.03.1915   Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK ?
Leutnant 16.05.1916   Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK ?
Oberleutnant 20.06.1918   Spange zum Eisernen Kreuz II. Klasse 15.09.1939
Hauptmann 01.12.1926   Spange zum Eisernen Kreuz I. Klasse 01.10.1939
Major 01.04.1933      
Oberstleutnant 01.10.1935      
Oberst 01.03.1938      
Generalmajor 01.09.1941      
Generalleutnant 10.06.1943      

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