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Ritterkreuzträger Karl Beschle
Leutnant, Artillerie

 
Kurt Beschle wurde am 17.02.1915 in
Duchtlingen/Hohentwiel geboren und trat später Reichwehr bei, wo er im April
1933 zur 8. Batterie des Artillerie-Regiments 5 in Ludwigsburg gehörte.
Bis 1939 wurde er im Regiment in verschiedenen Dienststellungen verwendet, so
unter anderem als Nachrichtenstaffelführer.
Im Russland-Feldzug im Kampf, befindet er sich als Hauptwachtmeister bei der
Stabsbatterie des Regiments und wird Mitte Mai 1944 zum Leutnant befördert und
übernimmt zeitweise die Führung der 4. Batterie des Artillerie-Regiments 114.
Aus dem Raum Kishinev-Jassy-Vaslui kommend bezog die II. Abteilung, zusammen
mit dem Grenadier-Regiment 72, eine Stellung am Seretul, unweit der Bahnlinie
Roman-Bacau-Focsani und der Bahnstation Facutti, im sogenannten "Weizenfeld".
Schlüsselpunkt dieser Stellung war die Höhe 501, der sogenannte "Cypiriac".
Die dort eingerichtete B-Stelle, bot einen guten Überblick über das Kampffeld,
in das sich die B- und VB-Männer Adam Junk und Fritz Sommer schnell
eingeschossen hatten. Die Stellungen waren durch die Grenadiere und die
Batterien bestens gesichert. Nach einigen Wochen Ruhe, brachte der Abwurf von
sowjetischen Flugblättern beim Nachbar jedoch wieder Unruhe in das Frontleben.
Die rumänischen Waffenbrüder wurden aufgefordert ihre Stellungen zu verlassen
und überzulaufen, da die Sowjets bald kommen werden.
Für die Verteidiger der Höhe 501 galt es diese unter allen Umständen zu
halten, bot sie doch einen weiten Blick zur Pass-Strasse Piatra-Neamt und
damit auf eine mögliche Rückzugsstrasse der deutschen Truppen.
An einem Samstagmorgen, mglw. der 19.08.1944, griff der Gegner lautlos an und
rollte im Norden und Süden die rumänischen Stellungen auf, den Cypiriac jedoch
umgehend. Kurz entschlossen sammelte Beschle die verfügbaren Kräfte in einem
Laufgraben und ging im Nahkampf auf die Höhe 501 vor, womit er eine
Feindbesetzung der Höhe verhinderte. Durch geschickt gelenktes Sperrfeuer der
Artillerie gelang es die heißumkämpfte Höhe auch weiterhin feindfrei zu
halten. Für das Halten dieser Höhe erhielt Karl Beschle am 03.11.1944 das
Ritterkreuz. Mittlerweile war er jedoch schwer verwundet und ins Lazarett nach
Eger verlegt worden, wo ihm durch Adam Junk das Ritterkreuz überreicht wurde.
Nach dem Krieg übernahm Beschle die Leitung eines Reitbetriebes in
Bohlingen bei Radolfzell.
Karl Beschle verstarb am 08.12.1973 in Gottmadingen.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Wachtmeister |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
03.11.1944 |
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Oberwachtmeister |
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Eisernes
Kreuz II. Klasse |
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Leutnant |
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Eisernes
Kreuz I. Klasse |
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EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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