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Ritterkreuzträger Werner Beschnidt
Oberleutnant, Panzertruppe

      
Werner Gustav Bruno Beschnidt wurde am 29.07.1918 in Annaburg bei Torgau
geboren, besuchte zunächst die 4-klassige Volksschule, um danach auf die
6-klassige Realschule nach Bad Kissingen zu wechseln.
Am 01.10.1936 begann für Beschnidt der Dienst in der RAD-Abteilung 6/283 in
Fladungen, den er am 31.10.1937 abschloss.
Bereits am 05.11.1937 trat er der 8. Kompanie des Panzer-Regiments 4 bei und
wird am 10.11.1938 in die 7. Kompanie des Regiments versetzt. Am Polen- und
Frankreich-Feldzug im Einsatz beginnt für Beschnidt am 22.06.1941 der
Russland-Feldzug. Bis dahin fand er Verwendung als Richtschütze und später als
Kommandant. Am 27.10.1941 wird er dann zum Gruppenführer innerhalb seiner
Kompanie ernannt. Noch vor der Ernennung zum Gruppenführer wurde er am
21.08.1941 durch Splitter an beiden Händen verwundet.
Am 19.03.1942 wechselt er bis zum 08.04.1942 in die Panzer-Kompanie der 1.
Gebirgs-Division und wird am 03.04.1942 in die 4. Kompanie seines Regiments
versetzt.
Am 27.04.1942 in die 2. Kompanie der Panzer-Ersatz-Abteilung 4 versetzt,
erhält er dort vom 20.06.1942 bis zum 26.09.1942 eine Kommandierung zum 10.
Offiziers-Anwärter-Lehrgang an der Panzer-Truppenschule Wünsdorf, den er mit
der Beförderung zum Leutnant abschloss.
Ab dem 05.10.1942 zunächst Zugführer und Ausbilder in der
Panzer-Ausbildungs-Abteilung 4, übernimmt Beschnidt am 02.12.1942 den Posten
eines Zugführers in der Panzer-Abteilung 386, wo er ab dem 16.01.1943 den
Posten des Meldestaffel bzw. Erkundungszugführers übernimmt.
Am 13.03.1943 übernimmt er die Führung der 2. Kompanie der mittlerweile in
Panzer-Abteilung 103 umbenannten Abteilung und ist dann ab dem 04.04.1943
wieder Führer des Erkundungszuges. Ab dem 28.06.1943 wiederum Führer der 2.
Kompanie, erhält er am 31.07.1943 einen Zugführerposten innerhalb der
Abteilung, um dann ab dem 09.12.1943 wieder die 2. Kompanie anzuführen.
Ab dem 05.01.1944 wieder Zugführer, erhält er am 15.02.1944 erneut die Führung
der 2. Kompanie und wird als solcher am 20.06.1944 zum Oberleutnant befördert.
Während der schweren Abwehrkämpfe im Raum Velletri, erhielt die 2. Kompanie am
24.05.1944 den Befehl die bedrängte 362. Infanterie-Division zu unterstützen.
Dabei bewies Beschnidt wiederholte Tapferkeit und konnte durch seine eigene
Entschlusskraft einen Durchbruch durch die HKL der Division verhindern, die
ihn dafür zum Ritterkreuz vorschlug.
Nachdem der Vorschlag am 23.09.1944 beim Heeres-Personalamt einging, wurde
Beschnidt am 04.10.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Kurze Zeit später wird er als Führer 6. Kompanie in die
Panzer-Ausbildungs-Abteilung 4 versetzt und kommt im Jahre 1945, nach
5-maliger Verwundung, an die Schiessschule der Panzertruppen.
Werner Beschnidt verstarb am 20.12.1994 in Bad Wörishofen.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
01.02.1938 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
04.10.1944 |
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Unteroffizier |
01.10.1939 |
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Eisernes
Kreuz II. Klasse |
15.09.1941 |
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Feldwebel |
01.03.1942 |
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Eisernes
Kreuz I. Klasse |
09.12.1941 |
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Fahnenjunker (ernannt) |
01.09.1942 |
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Panzer-Kampf-Abzeichen in Silber |
02.06.1940 |
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Leutnant |
26.09.1942
m. Wirk. v. 01.10.1942 (RDA 6170) |
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Panzerkampfabzeichen in Silber II. Stufe |
? |
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Leutnant |
26.11.1942
(8300, vorl. RDA v, 01.10.1942 (147)) |
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Verwundetenabzeichen in Silber |
? |
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Oberleutnant |
20.06.1944 3210 m. Wirk. v. 01.04.1944 (RDA v. 01.04.1944 (58)) |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
24.09.1941
23.10.1941 |
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Medaille
Winterschlacht im Osten |
01.09.1942 |
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Spange
“Prager Burg” zur Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938 |
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Medaille
zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938 |
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Medaille
zur Erinnerung an den 13. März 1938 |
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Goldenes
Hitler-Jugend Ehrenzeichen |
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EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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