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Ritterkreuzträger Werner Freiherr von Beschwitz
Major, Panzertruppe

Maximilian Richard Hans Christoph Werner Freiherr von Beschwitz wurde am 19.01.1915 in Dresden geboren und trat am 06.04.1936 der 1. Kompanie des Panzer-Regiments 3 bei. Dort am 01.01.1938 zum Leutnant befördert, wird er am 11.11.1938 als Zugführer in die 5. Kompanie des Regiments nach Mödling versetzt.
Mit dieser Kompanie nimmt er am Polen- und Frankreich-Feldzug teil und wird mit Ende der Kämpfe in Frankreich, am 24.06.1940 als Zugführer in die 4. Kompanie versetzt, mit der er am Balkan-Feldzug teilnimmt. Ebenfalls erfolgte hier am 01.06.1940 die Beförderung zum Oberleutnant.
Nach Beginn des Ostfeldzuges, kommt von Beschwitz in die 7. Kompanie, wo er den Posten des Kompaniechefs übernimmt.
Im Jahre 1942 wird er dann zum Adjutanten des Regiments ernannt und als solcher am 28.06.1942 zum Hauptmann befördert. Dem folgte im Jahre 1943 die Versetzung als Adjutant beim General der Panzertruppen West, sowie später die Ernennung zum Kommandeur der schweren Panzer-Abteilung 505, wo er am 20.04.1944 zum Major befördert wurde.
Mit seiner Abteilung unterstand von Beschwitz der 5. Panzer-Division, als diese zusammen mit dem I./PzGren.Rgt. 14 und Teilen des Panzer-Regiments 31 zum Gegenstoß in Richtung Logojsk antrat. In erbitterten Gefechten im Raum Podonki, südlich Logojsk, schoss man eine erhebliche Anzahl feindlicher Panzer ab. Insgesamt schoss die 5. Panzer-Division und die schwere Tiger-Abteilung 505 in nur 6 Tagen, seit dem 27.06.1944, zusammen 295 feindliche Panzer ab. In diesen Abwehrkämpfen verdiente sich von beschwitz das Ritterkreuz im Raum Krupka. Der Vorschlag ging am 18.07.1944 im Heerespersonalamt ein, so dass ihm am 27.07.1944 das Ritterkreuz verliehen wurde.
Von Beschwitz wechselt dann am 10.12.1944 als Kommandeur in die Panzer-Ersatz- und Ausbildungs-Abteilung 500, sowie der Tiger-Lehrgänge. Als solcher gerät er dann bei Kriegsende in Gefangenschaft.
Nach dem Krieg trat von beschwitz der Bundeswehr bei, absolvierte dort ab dem 01.07.1959 eine Eignungsprüfung und wurde zum stellvertretenden Kommandeur des Panzer-Bataillons 153 in Koblenz ernannt, wo er am 01.07.1959 zum Oberstleutnant befördert wurde.
Es folgte am 01.04.1960 die Ernennung zum Kommandeur des Panzer-Bataillons 354 in Hammelburg und am 01.07.1962 die Versetzung als Sachbearbeiter im Dezernat Ausbildung, im Truppenamt Köln.
Im jahre 1965 wird er stellvertretender Kommandeur der Panzer-Brigade 36 in Bad Mergentheim und ab 1968 Referatsleiter Protokoll im Bundesverteidigungsministerium, beim Führungsstab des Heeres in Bonn, wo er am 31.03.1973 als Oberst die Versetzung in den Ruhestand erfolgte.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant 01.01.1938   Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 27.07.1944
Oberleutnant 01.06.1940   Eisernes Kreuz II. Klasse 22.09.1939
Hauptmann 28.06.1942 (RDA v. 01.04.1942 (821a))   Eisernes Kreuz I. Klasse 27.05.1940
Hauptmann 30.01.1943 (RDA v. 01.03.1942 (183b))   Deutsches Kreuz in Gold 15.12.1941
Major 20.04.1944 - 1810 - (RDA v. 01.04.1944 (26))   Panzerkampfabzeichen in Silber 24.06.1940
Oberstleutnant (Bw) 01.07.1959   Panzerkampfabzeichen in Silber II. Stufe 10.12.1943
Oberst (Bw) ???   Panzerkampfabzeichen in Silber III. Stufe (25. Nahkampftage) 05.12.1944
      Medaille Winterschlacht im Osten 30.07.1942
      Bulg. Tapferkeitsorden IV. Klasse, 2. Stufe 25.08.1942
      Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938 25.10.1939
      Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938 08.11.1938
      Verwundetenabzeichen in Schwarz 09.11.1943

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