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Ritterkreuzträger Hans-Günther Bethke
Hauptmann, Panzertruppe

    
Hans-Günther bethke wurde am 20.05.1913 in Königsberg geboren und lernte an
der Wilhelms- und Löbenichtsches Realgymnasium. Nach dem Abitur schrieb er sich
dann an der Albertina für ein Studium der Germanistik und Dramaturgie ein.
Am 01.11.1934 trat Bethke dann der 3. Kompanie der Kraftfahr-Ersatz-Abteilung
Königsberg bei und wird unter gleichzeitiger Beförderung zum Gefreiten, am
01.10.1935 in die 3. (Kradschützen) Kompanie der Aufklärungs-Abteilung 1
versetzt. Dort zum Unteroffizier befördert, wird er vom 01.02. (04.01.) bis zum
16.09.1937 an die Kriegsschule Potsdam und direkt im Anschluss an die
Panzertruppenschule Wünsdorf kommandiert, wo er am 01.01.1938 zum Leutnant
befördert wurde.
Nach Beendigung seiner Ausbildung, kommt Bethke am 01.02.1938 in die I.
Abteilung des Panzer-Regiments 10 nach Zinten und am 01.07.1938 in die 5.
Kompanie des Panzer-Regiments 11 nach Paderborn. Bereits am 13.08.1938 wechselt
er dort in die 1. Kompanie und ist ab dem 01.07.1939 Ordonnanzoffizier bzw.
Zugführer wieder in der 5. Kompanie, mit der er dann auch am Polen-Feldzug
teilnimmt.
Nach einem Unfall verbringt er die Zeit zwischen dem 06.04. und 12.04.1940 im
Reservelazarett Hadamar und nimmt dann ab dem 10.05.1940 mit der 5. Kompanie am
Westfeldzug teil. Bei Beginn des Vormarsches übernimmt er kurzzeitig die Führung
der 5. Kompanie, nachdem er bereits am 30.09.1939 zum Oberleutnant befördert
worden war. Mit seiner Kompanie vernichtete Bethke beim Angriff auf Cassel, am
27.05.1940, 5 feindliche Panzer, 4 Karden-Lloyd-Tanketten, 2 Pak und brachte 700
Gefangene, darunter einen Brigadekommandeur, sowie zwei Regimentskommandeure,
ein. Weiterhin bewährte er sich erneut im Kampf um die Festung Epinal am
18.06.1940, wo er ohne Rücksicht auf seine eigene Person zwei gegnerische
Batterien vernichtete und so der Marschgruppe Ravenstein den Übergang über die
Mosel ermöglichte. Damit trug er wesentlich dazu bei, dass die Festung Epinal
ohne viel Zeitverlust die Waffen streckte. Während der Kämpfe im Westen wird er
unter anderem am 11.06.1940 am Rücken, am 03.07.1940 am linken Fuß und am
11.07.1941 an der linken Hüfte durch Granatsplitter verwundet.
Nach Aufenthalt in Thorn, zur Wiederherstellung der Gesundheit, nimmt er mit
seiner 5. Kompanie am Feldzug gegen die Sowjetunion teil und wird im Juli 1941
erneut schwer verwundet, kommt am 11.07.1941 ins Feldlazarett (mot.) 651 und
dann, unter gleichzeitiger Versetzung zur Panzer-Ersatz-Abteilung 11, am
14.07.1941 in ein Heimatlazarett, wo er bis zum 10.09.1941 bleibt. An diesem Tag
trat er seine Versetzung an die Schule für Schnelle Truppen Wünsdorf, wo er als
Lehrer in der Abteilung der Offiziersanwärter-Lehrgänge eingesetzt wurde.
Am 16.02.1942 in die I. Abteilung des Panzer-Lehr-Regiments versetzt, erhält er
zweimal Sonderurlaub nach Arys in Ostpreußen und wird am 15.05.1942 Chef der
Panzer-Kompanie 66. Diese wird am 30.05.1942 als 1. Kompanie in die
Panzer-Abteilung zbV. 66 eingegliedert und bei der 12. Panzer-Division
eingesetzt.
Bei den Kämpfen im Raum der Ssinjawino Höhen wird Bethke am 12.09.1942 schwer
verwundet. Ein Granatsplitter zertrümmert ihm den rechten Oberarm, der rechte
Oberschenkel erleidet einen Schussbruch und das linke Bein, sowie die rechte
Brustseite erleiden schwere Splitterwunden. Ins Feldlazarett 1 nach Sologubowka
verlegt, wird ihm dort der rechte Oberarm amputiert.
Zwei Tage später, am 14.09.1942, verstirbt Hans-Günther Bethke gegen 14.20 Uhr
an einem Kreislaufvorfall auf dem Hauptverbandsplatz Lasje. Sein Grab befindet
sich heute im Raum Peterhof.
Nach seinem Tod kam es am 07.20.2942 noch zur Einreichung Bethkes zum
Eichenlaub, was aber am 09.10.1942 abgelehnt wurde. Weiterhin soll am 01.09.1942
posthum eine Beförderung zum Major erfolgt sein, wobei dafür jedoch eine
Bestätigung fehlt.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
01.10.1935 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
29.12.1942 |
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Fahnenjunker (ernannt) |
01.12.1935 |
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Eisernes
Kreuz II. Klasse |
24.09.1939 |
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Unteroffizier |
01.12.1935 |
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Eisernes
Kreuz I. Klasse |
09.06.1940 (07.06.1940) |
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Fähnrich |
01.06.1937 |
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Dienstauszeichnung IV. Klasse |
01.11.1938 |
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Oberfähnrich |
01.09.1937 |
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Panzerkampfabzeichen |
09.06.1940 |
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Leutnant |
01.01.1938
(RDA 01.04.1937 (1521ff)) |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
21.06.1940 |
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Oberleutnant |
30.09.1939
- 5000 - (RDA v. 01.10.1939 (241)) |
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Medaille
zur Erinnerung an den 01.10.1938 |
01.10.1940 |
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Oberleutnant |
neues RDA
v. 01.06.1939 (49a) |
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Verwundetenabzeichen in Silber |
13.07.1940 |
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Hauptmann |
01.03.1942
(RDA v. 01.03.1942 (496)) |
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Major |
01.09.1942
posthum (gem. Verfg. d. F. Nr. 2720/43 Pers.Amt./Ag.P1 Chef-Abt./Gru. II
Ref. 10 vom 06.04.1943 |
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EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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