Startseite - Kontakt - Forum - Gästebuch - Buchhinweis - Geschichte des EK - Impressum - Newsletter

__________________________
Die Biographien unterliegen dem Urheberrecht.
Jegliche Weiterverbreitung ohne Zustimmung des Autors ist untersagt

Ritterkreuzträger Hans-Günther Bethke
Hauptmann, Panzertruppe

Eisernes Kreuz I. KLasse am 30.08.1941Eisernes Kreuz II. KLasse am 10.11.1939

Hans-Günther bethke wurde am 20.05.1913 in Königsberg geboren und lernte an der Wilhelms- und Löbenichtsches Realgymnasium. Nach dem Abitur schrieb er sich dann an der Albertina für ein Studium der Germanistik und Dramaturgie ein.
Am 01.11.1934 trat Bethke dann der 3. Kompanie der Kraftfahr-Ersatz-Abteilung Königsberg bei und wird unter gleichzeitiger Beförderung zum Gefreiten, am 01.10.1935 in die 3. (Kradschützen) Kompanie der Aufklärungs-Abteilung 1 versetzt. Dort zum Unteroffizier befördert, wird er vom 01.02. (04.01.) bis zum 16.09.1937 an die Kriegsschule Potsdam und direkt im Anschluss an die Panzertruppenschule Wünsdorf kommandiert, wo er am 01.01.1938 zum Leutnant befördert wurde.
Nach Beendigung seiner Ausbildung, kommt Bethke am 01.02.1938 in die I. Abteilung des Panzer-Regiments 10 nach Zinten und am 01.07.1938 in die 5. Kompanie des Panzer-Regiments 11 nach Paderborn. Bereits am 13.08.1938 wechselt er dort in die 1. Kompanie und ist ab dem 01.07.1939 Ordonnanzoffizier bzw. Zugführer wieder in der 5. Kompanie, mit der er dann auch am Polen-Feldzug teilnimmt.
Nach einem Unfall verbringt er die Zeit zwischen dem 06.04. und 12.04.1940 im Reservelazarett Hadamar und nimmt dann ab dem 10.05.1940 mit der 5. Kompanie am Westfeldzug teil. Bei Beginn des Vormarsches übernimmt er kurzzeitig die Führung der 5. Kompanie, nachdem er bereits am 30.09.1939 zum Oberleutnant befördert worden war. Mit seiner Kompanie vernichtete Bethke beim Angriff auf Cassel, am 27.05.1940, 5 feindliche Panzer, 4 Karden-Lloyd-Tanketten, 2 Pak und brachte 700 Gefangene, darunter einen Brigadekommandeur, sowie zwei Regimentskommandeure, ein. Weiterhin bewährte er sich erneut im Kampf um die Festung Epinal am 18.06.1940, wo er ohne Rücksicht auf seine eigene Person zwei gegnerische Batterien vernichtete und so der Marschgruppe Ravenstein den Übergang über die Mosel ermöglichte. Damit trug er wesentlich dazu bei, dass die Festung Epinal ohne viel Zeitverlust die Waffen streckte. Während der Kämpfe im Westen wird er unter anderem am 11.06.1940 am Rücken, am 03.07.1940 am linken Fuß und am 11.07.1941 an der linken Hüfte durch Granatsplitter verwundet.
Nach Aufenthalt in Thorn, zur Wiederherstellung der Gesundheit, nimmt er mit seiner 5. Kompanie am Feldzug gegen die Sowjetunion teil und wird im Juli 1941 erneut schwer verwundet, kommt am 11.07.1941 ins Feldlazarett (mot.) 651 und dann, unter gleichzeitiger Versetzung zur Panzer-Ersatz-Abteilung 11, am 14.07.1941 in ein Heimatlazarett, wo er bis zum 10.09.1941 bleibt. An diesem Tag trat er seine Versetzung an die Schule für Schnelle Truppen Wünsdorf, wo er als Lehrer in der Abteilung der Offiziersanwärter-Lehrgänge eingesetzt wurde.
Am 16.02.1942 in die I. Abteilung des Panzer-Lehr-Regiments versetzt, erhält er zweimal Sonderurlaub nach Arys in Ostpreußen und wird am 15.05.1942 Chef der Panzer-Kompanie 66. Diese wird am 30.05.1942 als 1. Kompanie in die Panzer-Abteilung zbV. 66 eingegliedert und bei der 12. Panzer-Division eingesetzt.
Bei den Kämpfen im Raum der Ssinjawino Höhen wird Bethke am 12.09.1942 schwer verwundet. Ein Granatsplitter zertrümmert ihm den rechten Oberarm, der rechte Oberschenkel erleidet einen Schussbruch und das linke Bein, sowie die rechte Brustseite erleiden schwere Splitterwunden. Ins Feldlazarett 1 nach Sologubowka verlegt, wird ihm dort der rechte Oberarm amputiert.
Zwei Tage später, am 14.09.1942, verstirbt Hans-Günther Bethke gegen 14.20 Uhr an einem Kreislaufvorfall auf dem Hauptverbandsplatz Lasje. Sein Grab befindet sich heute im Raum Peterhof.
Nach seinem Tod kam es am 07.20.2942 noch zur Einreichung Bethkes zum Eichenlaub, was aber am 09.10.1942 abgelehnt wurde. Weiterhin soll am 01.09.1942 posthum eine Beförderung zum Major erfolgt sein, wobei dafür jedoch eine Bestätigung fehlt.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 01.10.1935   Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 29.12.1942
Fahnenjunker (ernannt) 01.12.1935   Eisernes Kreuz II. Klasse 24.09.1939
Unteroffizier 01.12.1935   Eisernes Kreuz I. Klasse 09.06.1940 (07.06.1940)
Fähnrich 01.06.1937   Dienstauszeichnung IV. Klasse 01.11.1938
Oberfähnrich 01.09.1937   Panzerkampfabzeichen 09.06.1940
Leutnant 01.01.1938 (RDA 01.04.1937 (1521ff))   Verwundetenabzeichen in Schwarz 21.06.1940
Oberleutnant 30.09.1939 - 5000 - (RDA v. 01.10.1939 (241))   Medaille zur Erinnerung an den 01.10.1938 01.10.1940
Oberleutnant neues RDA v. 01.06.1939 (49a)   Verwundetenabzeichen in Silber 13.07.1940
Hauptmann 01.03.1942 (RDA v. 01.03.1942 (496))      
Major 01.09.1942 posthum (gem. Verfg. d. F. Nr. 2720/43 Pers.Amt./Ag.P1 Chef-Abt./Gru. II Ref. 10 vom 06.04.1943      

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Nedstat Basic - Free web site statistics

Buchhinweise: