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Ritterkreuzträger Franz Xaver Betz
Feldwebel, Infanterie

31.10.194115.09.1939

Franz Betz wurde am 28.10.1917 in Grafenwiesen im kreis Kötzting im Bayerischen Wald geboren.
Nach dem Dienst in der RAD-Abteilung 7/305 in Kempten vom 01.11.1937 bis zum 28.03.1938 tritt er am 18.11.1938 der 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 41 in Amberg bei.
Nach der Teilnahme am Einmarsch in Böhmen und Mähren, nimmt er am Polen und Frankreich-Feldzug teil.
Er besucht dann vom 13.12.1939 bis zum 21.12.1939 einen Unteroffiziers-Lehrgang und absolviert dann vom 02.09.1940 bis zum 21.09.1940 eine Unterführer-Ausbildung.
Mit Beginn des Russland-Feldzuges wird er am 15.07.1941 durch ein Infanteriegeschoss am Oberschenkel verletzt und gehört ab dem 16.07.1941 zur Genesenden-Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 41 in Amberg.
Nach der Versetzung zur 1. Kompanie des Ersatz-Regiments kommt er am 03.10.1941 zurück zu seiner Frontkompanie des nunmehrigen Infanterie-Regiments (mot.) 41. Dort erkrankt er am 18.12.1941 und kommt wieder zum Infanterie-Ersatz-Bataillon (mot.) 41.
Am 18.06.1942 erfolgte die Versetzung nach Amberg zur 2. Kompanie des Feld-Ersatz-Bataillons 10/6. Von dort kommt er am 01.07.1942 wieder zu seiner 7. Kompanie an die Front.
Während am 22.08.1942 das Regiment in schweren Abwehrkämpfen im Frontbogen Rshew stand, gehen 7 gegnerische Panzerkampfwagen gegen die Front der 7. Kompanie bei Weckschino vor. Der Zugführer Unteroffizier Betz geht gegen 5 der Panzer mit Wurfminen vor und vernichtet diese im Nahkampf. Während der Ausschaltung des 5. wird er erneut am Oberschenkel verwundet und geht dennoch den 6. Panzer an. Trotz Vernichtung auch des 6. Panzer wird Betz so schwer verwundet, dass er kurz darauf an seinen Verwundungen stirbt.
Für diese außergewöhnlich, tapfere Tat wird Franz Xaver Betz am 30.08.1942 als Zugführer in der 7. Kompanie des Infanterie-Regiments (mot.) 41 posthum mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Weiterhin wird ihm der Dienstgrad eines Feldwebels verliehen.
Das Ritterkreuz wird seinem Schwiegervater am 05.09.1942 durch einen Oberstleutnant des Wehrbezirkskommandos Straubing überreicht.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 01.10.1939   Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 30.08.1942
Unteroffizier 07.06.1940 mit Wirk. v. 01.06.1940   Eisernes Kreuz II. Klasse 15.09.1939
Feldwebel mit Wirk. v. 01.08.1942 (posthum)   Eisernes Kreuz I. Klasse 31.10.1941
      Medaille zur Erinnerung an den 01.10.1938 01.10.1940
      Infanterie-Sturmabzeichen 19.09.1940
      Verwundetenabzeichen in Schwarz 05.09.1941 (07.10.1941)
      Medaille Winterschlacht im Osten 23.07.1942

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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