|


Ritterkreuzträger Walter Beutler
Oberwachtmeister, Sturmartillerie

 
Walter Beutler wurde am 11.04.1914 in Königsberg geboren und gehörte bereits
am 01.04.1932 zur 5. Batterie des Artillerie-Regiments 1 in Königsberg, mit der
er am Polen-, Frankreich- und Russland-Feldzug teilnahm.
Zum Oberwachtmeister befördert, wird Beutler am 05.04.1943 in die neu
aufgestellte Sturmgeschütz-Abteilung 245 versetzt und übernimmt dort den Posten
eines Geschützführers in der 3. Batterie.
Mit seiner Batterie war Beutler beim Beginn der sowjetischen Offensive am
07.08.1943 am Frontbogen von Kirow eingesetzt. Dabei durchbrachen Panzer- und
Schützenverbände die HKL des Grenadier-Regiments 480, der 260.
Infanterie-Division, wodurch die Division hinter die Bahnlinie
Jelnja-Suchinitschi zurückgehen musste. In dieser kritischen Situation wurde der
Division die Sturmgeschütz-Abteilung 245 unterstellt. Der Abteilung,
insbesondere der 3. Batterie, war es zu verdanken das die Division den harten
Abwehrkampf südwestlich Wjasma überstand und die Linien hielt. Dafür wurde sie
am 26.08.1943 lobend im Wehrmachtsbericht genannt. Beutler schoss am 09. und
10.08.1943 insgesamt 14 Feindpanzer ab und erhielt dafür am 13.08.1943 das
Ritterkreuz.
Nach dem Krieg trat er im April 1956 der Bundeswehr bei und ging am 31.03.1970
im Rang eines Oberstabsfeldwebels in die Pension.
Walter Beutler verstarb am 28.12.1995 in St. Augustin.
|
Beförderungen |
|
Auszeichnungen |
|
Wachtmeister |
??? |
|
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
13.08.1943 |
|
Oberwachtmeister |
01.04.1940 |
|
Eisernes Kreuz II. Klasse |
20.06.1940 |
|
Stabsfeldwebel (Bw) |
??? |
|
Eisernes Kreuz I. Klasse |
08.05.1941 |
|
Oberstabsfeldwebel (Bw) |
??? |
|
|
|
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
|