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Ritterkreuzträger Reinhardt Beyer
Major der Reserve, Infanterie

  
Reinhardt Beyer wurde am 27.05.1911 in Groß-Lubs in Brandenburg geboren und
leistete vom 01.11.1935 bis zum 30.09.1936 seine Wehrpflicht in der 11. Kompanie
des Infanterie-Regiments 8 in Frankfurt/Oder ab, wo er als Gefreiter der Reserve
und ROA entlassen wurde.
Vom 31.03. bis zum 12.05.1937 nimmt er an einer Reserveübung bei der 6. Kompanie
des Infanterie-Regiments 8 teil, sowie am 17.08.1938 am 4.
Schützen-Kompanie-Lehrgang 1 an der Infanterieschule. Eine weitere Reserveübung
II, sowie der 1. Teil der Reserveübung III schließen sich am 18.10.1938 an,
sowie vom 13.04. bis zum 26.04.1939 erneut bei der 6. Kompanie des IR 8.
Mit Mobilmachung der dt. Wehrmacht kommt Beyer am 26.08.1939 in das
Infanterie-Ersatz-Bataillon 169 nach Frankfurt/Oder und wechselt kurze Zeit
später in die 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 169, mit dem er am Polen- und
Frankreich-Feldzug teilnimmt.
Nach Ende der Kämpfe im Westen wechselt Beyer am 15.10.1940 in das
Infanterie-Regiment 694, wo er sich mit Meldung vom 18.02.1941 im Stab des III.
Bataillons befindet. Während des Feldzuges gegen die Sowjetunion zum
Oberleutnant der Reserve befördert und zum Chef der 2. Kompanie ernannt, nahm er
mit seiner Kompanie an der Verlegung der 340. Infanterie-Division aus dem Raum
Kiev über Priluki, Romny, Belopolje, Kursk in den Raum Kastornoje teil. Zum
Einsatz kam die Division als Flankenschutz der 4. Panzer-Armee beim Vorstoß
südlich der Bahnlinie Kursk-Woronesh. Während die Panzer in Richtung Don
rollten, baute die 2. Armee zwischen Orel und Woronesh eine starke Abwehrfront
auf, die der Gegner mit starken Panzerkräften einzudrücken versuchte. Während
dieser Kämpfe im Juli 1942 hielt Beyer mit seiner Kompanie einen feindlichen
Einbruch in die Stellungen des Bataillons, durch Gegenstoß auf und verhinderte
so einen völligen Durchbruch des Gegners. Dafür wird er am 17.10.1942, als
Oberleutnant der Reserve und Chef der 2. Kompanie des Regiments, mit dem
Ritterkreuz ausgezeichnet. Im Weiteren Verlauf der Kämpfe wird er zum Kommandeur
des I. Bataillons ernannt, sowie später zum Führer des Grenadier-Regiments 696.
In dieser Position fällt er am 01.11.1943 bei Jasnogorodka im Raum Orel. Posthum
erhält er am 31.12.1943 die Beförderung zum Major der Reserve.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter der Reserve und R.O.A. |
30.09.1936 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
17.10.1942 |
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Unteroffizier der Reserve |
20.05.1937 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
09.11.1939 |
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Feldwebel der Reserve |
18.10.1938 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
05.09.1940 |
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Leutnant der Reserve |
17.08.1939 - 6160 - m. Wirk. v. 01.09.1939 (RDA v. 01.09.1939 (213)) |
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Infanteriesturmabzeichen in Silber |
??? |
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Oberleutnant der Reserve |
31.10.1941 - 3070 - m. Wirk. v. 01.10.1941 (RDA v. 01.10.1942 (507)) |
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Oberleutnant der Reserve |
24.11.1942 - 3030 - (neues RDA v. 01.10.1940) |
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Hauptmann der Reserve |
20.04.1943 - 880 - m. Wirk. v. 01.03.1943 (RDA v. 01.03.1943) |
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Major der Reserve |
31.12.1943 - 2680 - m. Wirk. v. 01.03.1943 (RDA v. 01.03.1943) p.m. |
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EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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