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Ritterkreuzträger Martin Bielig
Oberfeldwebel, Panzergrenadiere

  
Martin Bielig wurde am 29.08.1915 in Großkyhna im Kreis
Delitzsch geboren und trat am 01.05.1935 dem Infanterie-Lehr-Regiment Döberitz
bei. Weiteres zur Friedenszeit ist leider nicht bekannt.
Am 21.11.1939 gehört er der 15. Kompanie des Infanterie-Regiments "Großdeutschland"
an und nimmt mit dieser am Westfeldzug teil.
Nach Balkan- und Beginn des Ostfeldzuges wird Bielig am 18.01.1942 als Soldat
in er 8. (IG) Kompanie des Infanterie-Regiments (mot.) "Großdeutschland",
verwundet und ins Feld-Lazarett nach Orel verlegt. Nach seiner Genesung
befindet er sich am 06.01.1943 in der Ersatz-Marsch-Kompanie des III.
Ersatz-Bataillons des Grenadier-Ersatz-Regiments (mot.) "Großdeutschland".
Zuvor hatte er für seine soldatischen Leistungen als Oberfeldwebel und
Zugführer der 15. Kompanie das Deutsche Kreuz in Gold erhalten.
Am 01.02.1943 wird er in die Marsch-Kompanie des III. Ersatz-Bataillons "Großdeutschland"
versetzt, bzw. am 02.02.1943 in die Ersatz-Marsch-Kompanie des II.
Ersatz-Bataillons. Von dort kommt Bielig mit Meldung vom 19.02.1943 zum
Feld-Ersatz-Bataillon "Grossdeutschland".
Mit Meldung vom 29.03.1943 befindet er sich in der 17. (Sturm-IG) Kompanie des
Infanterie-Regiments (mot.) "Großdeutschland", wo er am 05.09.1943
verwundet und ins Lazarett verlegt wird.
Von der Genesenden-Kompanie des II. Ersatz-Bataillons kommt Bielig mit Meldung
vom 25.01.1944 in die Marsch-Kompanie des Grenadier-Ersatz-Regiments "Großdeutschland".
Am 18.05.1944 erfolgte von dort die Versetzung in die 13. (St.IG) (Sf.)
Kompanie des Panzer-Grenadier-Regiments "Großdeutschland".
Während am 18.09.1944 bei Sesowa im Raum Schaulen heftige gegnerischen
Angriffe gegen den Abschnitt eines Bataillons des Regiments erfolgten, hielt
sich Bielig auf seiner B-Stelle auf und leitete das Feuer seiner schweren
Infanteriegeschütze auf den angreifenden Gegner. Während dieses Abwehrkampfes
wurde er verwundet und daraufhin ohnmächtig. Als er wieder aufwachte griff er
zusammen mit 5 weiteren Grenadieren an und gewann ein Stück der alten HKL
zurück. Neben dem Angriff der Grenadiere unterstützten zwei Sturmgeschütze die
Soldaten. Bielig stellte daraufhin die Nachrichtenverbindung mit seiner
Feuerstellung her und zerschlug durch gut liegendes Artilleriefeuer weitere
Angriffe des Gegners. Dafür erhielt er als Oberfeldwebel und Zugführer in der
13. (Stu. IG) (Sf) Kompanie des Panzer-Grenadier-Regiments "Großdeutschland".
Im Verlauf weiterer Kämpfe in Ostpreußen fällt Martin Bielig am 06.03.1945 im
Raum Bischofsburg.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Oberfeldwebel |
06.01.1943 (laut Meldung) |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
07.10.1944 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
05.07.1940 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
04.10.1940 |
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Deutsches Kreuz in Gold |
28.02.1942 |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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