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Ritterkreuzträger Otto Binnig
Unteroffizier, Grenadiere


Otto Binnig wurde am 18.12.1923 in Mittelschefflenz, Krs. Mosbach geboren und trat am 17.04.1942 der 3. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 483 bei, wo er seine militärische Grundausbildung erhielt.
Mit Ende der Ausbildung wird er mit Meldung vom 15.06.1942 in das Feldersatz-Bataillon 4/298 und dann in das Feldersatz-Bataillon 263 versetzt und kommt laut Meldung vom 18.07.1942 in die 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 463, der 263. Infanterie-Division. Dort wird er am 15.10.1943 bei der Abwehrschlacht um newel durch einen Granatsplitter an der linken Schulter und linkem Bein verwundet und kehrt dann nach fünfwöchiger Lazarettbehandlung in Lettland zum Regiment zurück.
Am 02.03.1944 erneut leicht verwundet durch einen MPi-Schuss durch den linken Oberschenkel, erhält er vom 02.03. bis zum 27.03.1944 Heimaturlaub. Wieder an die Front zurückgekehrt, kommt er am 28.04.1944 aufgrund hohen Fiebers ins Lazarett, wo er erst am 13.07.1944 wieder entlassen wird.
Vom 02.08. bis zum 06.08.1944 beim Tross der 7. Kompanie, kommt er ab dem 07.08.1944 als MG-Schütze 1 in der 7. Kompanie zum Einsatz. Am gleichen Tag wurde der Pionierzug des Regiments bei Modohn fast eingeschlossen. Binnig entschloss als Melder zum Zug durchzuschlagen und führte ihn dann zum Bataillonsgefechtsstand zurück.
Am 09.08.1944 beauftragte ihn der Bataillonsführer, Hauptmann Bierhoff, zusammen mit 10 weiteren Mann, den Wald zu durchkämmen, um die unübersichtliche Lage zu klären. Dabei besetzte Binnig eine günstige Stellung, ohne Anschluss nach rechts oder links und hielt diese gegen sämtlichen Feinddruck, bis gegen Mittag der neue Kompanieführer Leutnant Wagner den Abschnitt übernahm. Durch Binnigs Initiative konnte das Bataillon eine fortlaufende Widerstandslinie aufbauen und eine kritische Lage meistern. Dafür und für 13 weitere Spähtrupps, erhielt er als Obergefreiter und Melder in der 7. Kompanie des Grenadier-Regiments 463, am 05.10.1944 das Ritterkreuz.
Noch am 10.08.1944 wurde er durch einen Pak-Granatsplitter leicht am linken Oberschenkel verwundet und ins Feld-Lazarett verlegt, kommt Binnig nach seiner Genesung, am 10.09.1944 in die 5. Kompanie, bzw. zur 2. Kompanie. Von dort wird er mit Meldung vom 04.12.1944 in das Feldersatz-Bataillon 263 versetzt und gerät am 12.05.1945 in sowjetische Gefangenschaft, aus der er am 01.08.1949 entlassen wird.
Nach dem Krieg arbeitete Binnig auf seinem eigenen Hof in Mittelschefflenz, wo Otto Binnig am 27.05.2005 verstarb.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 15.10.1943 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 05.10.1944
Obergefreiter 10.08.1944 (laut Meldung) Eisernes Kreuz II. Klasse 10.03.1943
Unteroffizier 20.04.1945 Eisernes Kreuz I. Klasse 15.03.1944
Verwundetenabzeichen in Schwarz 06.11.1943
Verwundetenabzeichen in Silber 20.09.1944
Ärmelabzeichen für das Niederkämpfen von Panzerkampfwagen durch Einzelkämpfer 03.03.1944
Infanterie-Sturmabzeichen 10.03.1944

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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