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Ritterkreuzträger Leonhard Bischoff
Leutnant, Panzergrenadiere

Leonhard Bischoff wurde am 30.07.1917 in Oberführberg in Bayern geboren und trat am 28.09.1935 der 3. Kompanie des Kradschützen-Bataillons 2 in Eisenstadt bei, wo er sich am 01.03.1938 auf 12 Dienstjahre verpflichtete.
Nach dem Wechsel in die 2. Kompanie des Schützen-Ersatz-Bataillons 2, am 01.10.1939, kommt Bischoff am 02.03.1941 in die 2. Kompanie des Schützen-Regiments 2 und nimmt mit dieser am Balkan-Feldzug teil.
Kurz nach Beginn des Feldzuges im Osten, wir der am 12.09.1941 in das Schützen-Regiment 129, dem späteren Panzergrenadier-Regiment 129, wo er am 12.01.1943 an der Donfront verwundet wird.
Vom 12.02. bis zum 04.08.1943 im Panzergrenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 404, erhält er vom 05.08. bis zum 19.11.1943 eine Kommandierung zum 14. Fahnenjunker-Lehrgang nach Königsbrück.
Dann ab dem 20.11.1943 im Panzergrenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 115, besucht er vom 16.12. bis zum 24.12.1943 einen Reserve-Offiziers-Bewerber-Lehrgang. Bischoff kehrt dann am 25.12.1943 wieder zum Panzergrenadier-Regiment 129 zurück und wird am 05.03.1944 in das Panzergrenadier-Regiment 115 versetzt. Nach einem Fahnenjunker-Kurz-Lehrgang an der Schule VII für Fahnenjunker der Infanterie in Brünn vom 20.11. bis 22.12.1944 kehrt er wieder zum Regiment zurück und wird als Zugführer in der Stabs-Kompanie des I. Bataillons verwendet.
Mit einem Stoßtrupp unternahm er in der Nacht vom 02. auf den 03.04.1945 ein Unternehmen etwa 12 Kilometer im Rücken des Gegners. Von Schüttorf kommend, erreichten die Männer gegen Mitternacht die Strasse Wettringen-Bilk und verlegten dort etwa 80 T- und S-Minen. Damit wurden dem Gegner erhebliche Verluste beigebracht. Weiterhin wurde eine gegnerische Kompanie aufgerieben und ebenso 3 "Sherman"-Panzer und ein Sturmgeschütz wurden im Nahkampf vernichtet. Vom Gegner erkannt, wehrte Bischoff mit seinen Männern mehrere Angriffe ab und schlug sich in den Morgenstunden zu den eigenen Linien, ohne eigene Verluste, durch. Bischoff erhielt dafür als Leutnant und Zugführer in der Stabs-Kompanie des Panzergrenadier-Regiments 115, der 15. Panzergrenadier-Division, das Ritterkreuz.
Leonhard Bischoff verstarb am 17.05.1978 in Wien.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 01.10.1936 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 30.04.1945
Obergefreiter 01.10.1937 Eisernes Kreuz II. Klasse 02.07.1942
Unteroffizier 01.06.1938 Eisernes Kreuz I. Klasse 12.09.1942
Feldwebel 01.03.1942 Deutsches Kreuz in Gold 08.11.1944
Reserve-Offiziers-Bewerber 16.11.1943 ernannt Panzerkampfabzeichen 06.07.1941
Oberfeldwebel 01.10.1944 Krimschild 06.02.1943
Leutnant 15.01.1945 -103- m. Wirk. v. 01.12.1944 (RDA v. 01.12.1944 (291)) Verwundetenabzeichen in Schwarz 08.03.1943
Nahkampfspange I. Stufe in Bronze 12.03.1945

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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