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Ritterkreuzträger Georg von Bismarck
Generalleutnant

Georg Jürgen von Bismarck wurde am 15.02.1891 in Neumühl im Kreis Königsberg-Neumark geboren und trat am 13.06.1910 als Fahnenjunker dem 2. Schlesischen Jäger-Bataillon Nr. 6 in Oels bei. Während des 1. Weltkriegs bekleidete er von 1914 bis 1918 im Reserve-Jäger-Bataillon 6, den Posten eines Zug- und Kompanieführers und später den des Bataillonsadjutanten.
Mit Ende des Krieges dem Schlesischen Grenzschutz beigetreten, kommt er am 01.10.1919 in das Reichswehr-Infanterie-Regiment 16, bzw. am 01.10.1920 in das Infanterie-Regiment 5. Von dort erfolgte am 01.10.1921 die Versetzung zum Reiter-Regiment 3, unter gleichzeitiger Kommandierung zur Führergehilfen-Ausbildung. Nach Ende dieser Ausbildung kommt von Bismarck am 01.10.1923 in das Infanterie-Regiment 5, dem späteren 5. (Preuß.) Infanterie-Regiment und wird am 01.10.1924 zum Chef der 3. Kompanie der 2. (Preuß.) Kraftfahr-Abteilung nach Kolberg.
Ab dem 01.05.1931 in der San-Abteilung 6, übernimmt er am 01.10.1934 das Kommando über die Kraftfahr-Abteilung Königsberg, die später in die Aufklärungs-Abteilung1 umbenannt wird.
Ab dem 10.11.1938 Kommandeur des Kavallerie-Schützen-Regiments 7 in Gera, dem späteren Schützen-Regiment 7, nimmt er mit diesem am Polen- und Frankreich-Feldzug teil. Durch seine Führung des Regiments schuf er für die gesamte 7. Panzer-Division schlachtentscheidende Vorraussetzungen für einen erfolgreichen Kampfverlauf in Polen, sowie in Frankreich. Am 13.05.1940 erzwingt von Bismarck den Übergang über die Maas bei Leffe, führt den Angriff über die Sambre bei Ors am 18.05.1940, säubert Ors vom Gegner, greift über den Südteil von La Cateau auf die Höhen südwestlich von Cambrai an. Weiterhin führt er sein Regiment Ende Mai 1940 zum Angriff über den La Basse-Kanal bei Cuinchy und am 27.05.1940 über Givenchy bis Fournes. Am 05.06.1940 kommt es zum Angriff aus der Brückenkopfstellung südlich der Somme über Les Wuesnoy, Montagne-Fayel bis in den Raum Champs. Das Regiment durchstieß unter seiner Führung die Weygand-Linie. Für diese Erfolge erhält er am 30.09.1940, als Oberst und Kommandeur des Schützen-Regiments 7 das Ritterkreuz.
Am 10.12.1940 erfolgte die Ernennung zum Kommandeur der 20. Schützen-Brigade, mit der er an den ersten Kämpfen im Osten teilnimmt, bis er am 10.09.1941 zur 20. Panzer-Division versetzt wird.
Bereits am 18.12.1941 in die Führer-Reserve versetzt, wird er am 05.01.1942 in den Stab der Panzergruppe Afrika kommandiert und dort ab dem 11.02.1942 mit der stellvertretenden Führung der 21. Panzer-Division beauftragt. Kurze Zeit später, am 01.04.1942, übernimmt er dann das Kommando über die Division.
In der Ausübung seiner Dienststellung fällt er am 31.08.1942 während eines britischen Fliegerangriffs bei Desi el Shein el Alamein.
Kurz darauf noch zum Eichenlaub vorgeschlagen wird dies jedoch am 16.09.1942 abgelehnt.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fahnenjunker 13.06.1910 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 30.09.1940
Fähnrich 20.03.1911 Eisernes Kreuz II. Klasse 20.09.1939
Leutnant (D) 18.11.1911 Eisernes Kreuz I. Klasse 01.10.1939
Oberleutnant 27.01.1917 (1) Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK ???
Hauptmann 01.05.1924 (2) Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK ???
Major 01.01.1934 (3) Ritterkreuz von Hohenzollern mit Schwertern ???
Oberstleutnant 01.08.1936 (2) Ritterkreuz des Badischen Militärischen Karl-Friedrich-Verdienstordens ???
Oberst 01.02.1939 (2) Kgl. Bayer. Militär-Verdienstorden IV. Klasse mit Schwertern ???
Generalmajor 19.02.1942 m. Wirk. v. 01.04.1942 unter Vorbehalt der Festsetzung des RDA K. u. K. Österr. Militär-Verdienstkreuz III. Klasse mit Kriegsdekoration ???
Generalmajor 08.04.1942 m. RDA v. 01.04.1928 (28) Hamburgisches Hanseatenkreuz ???
Generalleutnant posthum 16.11.1942 m. Wirk. v. 01.08.1942 (RDA v. 01.08.1942 (16)) Ehrenkreuz für Frontkämpfer ???
Dienstauszeichnung Heer I. Klasse für 25 Jahre ???
Medaille Winterschlacht im Osten ???
Panzerkampfabzeichen ???

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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