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Ritterkreuzträger Albert Blaich
Oberleutnant, Panzertruppe

       
Albert Blaich wurde am 03.10.1913 in Unterreichenbach im Schwarzwaldkreis
geboren, besuchte die Volks- und Berufsschule und legte 1932 die Gesellenprüfung
als Maschinenschlosser ab. Danach ist er zunächst für ein Jahr als
Maschinenschlosser tätig und trat dann am 01.04.1933 als Kraftfahrer der 1.
Kompanie der Kraftfahr-Abteilung 5 bei, wo er sich zu 12 Dienstjahren
verpflichtet.
Nach der Versetzung zur 7. Kompanie des Kraftfahr-Lehrkommandos Zossen, damit
war Blaich einer von 50 Mann die von den Kraftfahr-Abteilungen nach Zossen
versetzt worden, am 15.08.1934, die am 15.10.1935 in 7. Kompanie des
Panzer-Regiments 5 umbenannt wurde, wird Blaich am 12.12.1935 zur
Kraftfahr-Kampftruppen-Schule versetzt, wo er von 1936 bis 1939 mit dem Posten
eines Gruppenführers betraut wird. Zwischenzeitlich meldete er sich im Oktober
1937 freiwillig zur Legion Condor nach Spanien und kehrte am 01.06.1939 zur
Lehr-Abteilung der Panzertruppenschule zurück.
Mit Kriegsbeginn gegen Polen Zugführer im Panzer-Regiment 5 und dann im
Panzer-Regiment Conze, wird er am 03.02.1940 Zugführer im Panzer-Regiment 33 und
als solcher am 05.06.1940, im Westfeldzug, durch einen Granatsplitter an beiden
Beinen, im Unterleib und im Gesicht verwundet.
Ab dem 17.06.1940 in der 4. Kompanie des KKL Wünsdorf, gehörte Blaich ab dem
24.07.1940 zum Panzer-Regiment C, dem späteren Panzer-Regiment 28 an, wo er
ebenfalls den Posten eines Zugführers bekleidete. Von dort wechselt er am
02.03.1941 als Zugführer in das Panzer-Regiment 6, wo er in der 12. Kompanie
eingesetzt wird. Er übernahm dort am 23.06.1941 die Führung des Spitzenzuges der
12. Kompanie als Kommandant eines Panzers und nahm an der Spitze seines Zuges
unter todesmutigen Einsatz die Jasioldabrücke, schlug den Gegner weiter zurück
und nahm ebenfalls die Szczarabrücke in Besitz. Dabei vernichtete Blaich im
Alleingang 26 gegnerische Panzer, 16 Geschütze und einige Paks. Blaich hatte
damit großen Anteil am schnellen Vormarsch des XXIV. Armee-Korps. Dafür erhielt
er am 24.07.1941, als Oberfeldwebel in der 12. Kompanie des Panzer-Regiments 6,
das Ritterkreuz.
Während der ersten Kämpfe an der Ostfront, wird er am 06.09.1941 durch einen
Granatsplitter am rechten Oberschenkel verwundet und zum Hauptverbandsplatz
Krolewez verlegt. Von dort aus kommt Blaich am 27.10.1941 in ein Lazarett und
der Panzer-Ersatz-Abteilung 5 unterstellt, während er ab dem 12.02.1942 auf
Heimaturlaub nach Unterreichenbach geht.
Ab dem 02.04.1942 ist er Zugführer in der Panzer-Ersatz-Abteilung 5 und dann in
der 3. kleinen Kraftwagen-Kolonne der 293. Infanterie-Division, bis er am
05.05.1942 als Zugführer in die 2. Kompanie der schweren Panzer-Abteilung 503
versetzt wird.
Bereits am 16.09.1942 kehrt er zur Panzer-Ersatz-Abteilung 5 zurück und wird am
12.10.1942 zur Marschkompanie III./3 (Panzer) 3 versetzt und zum Feldheer
abgestellt. Von dort erfolgte dann am 18.11.1942 die Versetzung in die 4.
Kompanie der I. Abteilung des Panzer-Regiments 6. Dort wird er am 09.12.1942
durch einen Artillerie-Granatsplitter an der rechten Hand verwundet, wobei er
aber bei der Truppe verbleiben kann. Am 14.12.1942 erneut, am Hinterkopf,
verwundet, wird er nach seiner Genesung zum Zugführer im Regiment ernannt.
Am 27.07.1943 wechselt er als Zugführer in die I. Abteilung des
Panzer-Lehr-Regiments 130 und wird im Zuge der Invasionskämpfe am 25.06.1944 bei
Juvigny durch einen Artillerie-Granatsplitter am linken Unterarm verwundet, kann
aber bei der Truppe verbleiben. Dem schliesst sich am 27.07.1944 eine weitere
Verwundung am linken Fuss durch ein Flieger-MG an, wobei es auch hier nicht zu
einer Lazarettverlegung kommt. Erst am 13.08.1944 wird er in ein Lazarett
eingeliefert, wobei er bereits am 29.09.1944 wieder zur Truppe zurückkehrt und
ab dem 19.11.1944 in der 4. Kompanie des Panzer-Regiments 6 seinen Dienst
versieht. Dort fällt er dann am 15.03.1945 als Führer der 2. Kompanie des
Regiments bei Orkeney im Bezirk Dabas in Ungarn.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
01.10.1934 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
24.07.1941 |
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Unteroffizier |
01.12.1935 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
12.03.1940 (16.03.1940) |
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Feldwebel |
01.12.1938 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
22.04.1941 (12.04.1941) |
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Oberfeldwebel |
01.12.1940 |
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Deutsches Kreuz in Gold |
08.03.1945 |
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Leutnant |
15.12.1944 -8203- m. Wirk. v. 01.10.1944 (RDA v. 01.07.1944 (1144)) |
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la Medalla de la Campana espana |
04.05.1939 |
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Oberleutnant |
01.03.1945 |
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Spanienkreuz in Gold mit Schwertern |
06.06.1939 |
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Panzertruppen-Abzeichen der Legion Condor |
17.06.1940 |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
31.07.1940 |
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Verwundetenabzeichen in Silber |
07.01.1943 |
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Verwundetenabzeichen in Gold |
19.08.1944 |
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Panzerkampf-Abzeichen in Silber für 25. Einsätze |
19.12.1944 |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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