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746. Eichenlaubträger Edmund Blaurock
Generalleutnant

Edmund Blaurock wurde am 12.10.1899 in Nürnberg geboren und trat am 27.03.1917 als Kriegsfreiwilliger dem Rekruten-Depot I des Bayerischen 8. Feld-Artillerie-Regiment "Prinz Heinrich von Preußen" bei. Bereits am 11.10.1917 wurde er zum Fahnenjunker-Gefreiten befördert und kam am 15.03.1918 unter Beförderung zum Fahnenjunker-Unteroffizier zu seinem Regiment an die Front.
Zwischenzeitlich zum Fähnrich und zum Leutnant befördert wurde er am 11.08.1918 an beiden Oberschenkeln und am linken Schulterblatt schwer verwundet und verbrachte die Zeit bis zu seiner Entlassung im Hospital in Kortrik.
Am 02.01.1919 wird er zum Ersatz-Bataillon des 8. Feld-Artillerie-Regiments versetzt und erlebt hier das Kriegsende.
Die Zeit vom 16.04.1919 bis zum 29.05.1919 verbringt er beim Freikorps "Epp" und nimmt somit an der Niederschlagung der Münchener Räteherrschaft teil. Das Freikorps stand unter dem Kommando des hochdekorierten Oberst Franz Xaver Ritter von Epp. In diesen Kämpfen wird er am 02.05.1919 leicht am rechten großen Zeh verwundet.
Vom 01.06.1919 bis zum 01.10.1919 dient er bei der Volkswehr-Batterie "Hirschauer" und wird dann ins Reichswehr-Artillerie-Regiment 24 versetzt. Es folgte darauf die Versetzung in die 2. Eskadron der Fahr-Abteilung 7, wo er bis zum 01.11.1922 weilte. Zwischendurch nahm er an einem Lehrgang an der Sport-Schule Wünsdorf teil (15.01.1921 - 15.06.1921). Bis zum 01.10.1924 diente er im Divisions-Sanitäts-Bataillon 7. Zwischenzeitlich nahm er, vom 01.10.1923 an, an einem Lehrgang an der Artillerie-Schule in Jüterbog, teil. Mit Ende des Lehrgang wird er zum Artillerie-Regiment 7 versetzt und erhält dort am 31.07.1925 die Beförderung zum Oberleutnant. Am 01.03.1928 kommt er in den Stab des III. Bataillons und wird am 01.10.1928 zur 8. Batterie des Regiments versetzt und wird gleichzeitig als Lehrer an die Artillerie-Schule nach Hannover kommandiert. Darauf kommt er zur 7. Batterie und am 01.10.1931 in den Stab des Gruppen-Kommandos 2 und in den Stab der 6. Division, wo er am 01.06.1933 zum Hauptmann befördert wurde.
Als Spezialoffizier beim Chef des Armeekommandos wird er am 01.10.1933 an die Kriegsakademie kommandiert.
Am 01.05.1934 kommt er in die Ausbildungs-Abteilung des Verteidigungsministeriums, welches am 21.Mai 1935 in Reichs-Kriegs-Ministerium umbenannt wurde.
Vom 01.07.1935 bis zum 12.10.1937 befindet er sich in der Abteilung 4 des Generalstabs und wird am 01.10.1936 zum Major befördert.
Am 12.10.1937 wird er Chef der 2. Batterie beim Artillerie-Regiment 27 und mit Wirkung vom 15.06.1938 Ia im Stab der 8. Division, mit der er am Polen- und Frankreichfeldzug teilnahm. In dieser Zeit wurde er am 01.06.1939 zum Oberstleutnant befördert. Danach wird er bis zum 06.03.1941 in die Führer-Reserve des OKH versetzt und dann am 06.03.1941 Ia der 9. Armee, welche als Teil der Heeresgruppe Mitte am Russlandfeldzug teilnahm. Hier erhält er die Beförderung zum Obersten am 01.02.1942.
Am 24.04.1942 wird er Chef des Generalstabes des XXXXIII. Armeekorps an der Ostfront und ab dem 10.01.1943 gleichzeitig mit der Führung der 267. Infanterie-Division, bis zum 15.01.1943, beauftragt. Vom 15.07.1943 bis zum 15.08.1943 wird er ebenfalls mit der Führung der 205. Infanterie-Division beauftragt.
Am 01.11.1943 wird er Chef des Generalstabes des XXVIII. Armee-Korps und am 10.02.1944 Chef des Generalstabes der Armeegruppe "Frießner". Ab dem 01.03.1944 gehörte er dann erneut zur Führerreserve des OKH. Während dieser Zeit nimmt er vom 17.04.1944 bis zum 02.05.1944 an einem Regiments-Kommandeur-Lehrgang teil und erhält dann das Kommando über das Grenadier-Regiment 320 der 212. Infanterie-Division an der Ostfront. Bereits am 08.07.1944 kommt er wieder zur Führerreserve. Sein Regiment war am 28.06.1944 im Rahmen der 3. Panzer-Armee im Raum Witebsk im Einsatz und verhinderte bei Lepel die völlige Abschnürung der Armee. Auf dem Rückzug der Armee bewies er am 03.07.1944 bei Parjonew erneut äußerste Führungskunst und erzielte einen Abwehrerfolg gegen überlegene Feindkräfte, wofür er am 27.07.1944 als Oberst und Kommandeur des Grenadier-Regiments 380 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurde.
Am 15.07.1944 übernimmt er die Führung der Korps-Abteilung "D" und wird am 01.10.1944 Kommandeur der 56. Infanterie-Division. Als Führer einer Korpsgruppe des Fallschirm-Panzer-Korps "Hermann Göring" hielt Blaurock mit seiner 56., der 1. Infanterie-Division und der 549. Volks-Grenadier-Division Ende Januar 1945 der 4. Armee den Rücken frei, als diese einen Durchbruchsversuch nach Westen in Richtung Elbing unternahm. Dafür wurde er am 19.02.1945 mit dem 746. Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet.
Mit Abgabe dieses Postens am 25.03.1945 wird er in die Führer-Reserve versetzt und erhält am 03.04.1945 das Kommando über die Infanterie-Division "Ulrich von Hutten" Hier erfolgte noch am 01.04.1945 die Beförderung zum Generalleutnant. Nach erneuter Versetzung zur Reserve am 13.04. übernimmt er am 19.04.1945 das Kommando über die 5. Jäger-Division bis er am 03.05.1945 in britische Gefangenschaft gerät, aus der er am 17.05.1948 entlassen wird.
Edmund Blaurock verstarb am 25.01.1966 in Nürnberg.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 11.10.1917 Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 19.02.1945
Unteroffizier 15.03.1918 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 27.07.1944
Fähnrich 13.06.1918 Eisernes Kreuz II. Klasse - WK 26.08.1918
Leutnant 18.10.1918 m. Patent v. 18.10.1918 Eisernes Kreuz II. Klasse 24.09.1939
Leutnant 01.07.1922 -490- erh. RDA v. 01.04.1918 (5) Eisernes Kreuz I. Klasse 24.10.1939
Oberleutnant 31.07.1925 -490- m. Wirk. v. 01.04.1925 (RDA v. 01.04.1925 (673)) Deutsches Kreuz in Gold 04.06.1944
Hauptmann 01.06.1933 - 1250- m. Wirk. v. 01.06.1933 (RDA v. 01.06.1933 (28)) Verwundetenabzeichen in Schwarz 29.07.1924
Major 02.10.1936 -500- m. Wirk. v. 01.10.1936 (RDA v. 01.10.1936(129)) Medaille Winterschlacht im Osten 15.06.1942
Major 20.03.1939 -461- erh. RDA v. 01.03.1936(79a)
Oberstleutnant i.G. 01.06.1939 -2600- m. Wirk. v. 01.06.1939 (RDA v. 01.06.1939(16)
Oberst i.G. 18.01.1942 m. Wirk. v. 01.02.1942 (RDA v. 01.02.1942(200)
Generalmajor 20.10.1944 -1602- m. Wirk. v. 01.10.1944 (RDA v. 01.10.1944(23)
Generalleutnant 17.04.1945 m. Wirk. v. 01.04.1945 (RDA unter Vorbehalt)

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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