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331. Eichenlaubträger Johannes Block
General der Infanterie

    
 
Johannes Friedrich Gustav Block wurde am 17.11.1894 in
Büschdorf im Kreis Halle an der Saale geboren und trat am 13.08.1914 als
Freiwilliger der 1. Ersatz-Abteilung des Feld-Artillerie-Regiments 75 in
Mansfeld bei.
Nach seiner Grundausbildung erfolgte am 17.10.1914 die Versetzung in die 1.
Artillerie-Munitions-Kolonne des IV. Artillerie-Korps an die Front und von
dort am 15.02.1915 zum Füsilier-Regiment 36, wo er am 27.04.1915 verwundet
wird. Nach seiner Genesung kommt Block am 21.06.1915 in das I.
Ersatz-Bataillon des Ersatz-Füsilier-Regiments 36 und von dort am 15.07.1915
in das II. E-Bataillon des Infanterie-Regiments 146. Dort kommandiert man ihn
vom 01.09. bis zum 10.11.1915 zu einem Fahnenjunker-Kursus nach Döberitz. Kurz
nach seiner Wiederkehr zum E-Bataillon , wird er am 07.12.1915 in die 5.
Kompanie des Infanterie-Regiments 146 an die Front versetzt, wo er am 13.07.
und am 14.11.1916 erkrankt.
Am 23.03.1917 erfolgte dann die Versetzung in die 4. Kompanie der
Ersatz-Bataillons des Regiments, von wo aus er am 06.05.1917 dem
Reserve-Infanterie-Regiment 208 zugeteilt wird, wo er am 20.05.1917 zum Führer
der Sturm-Abteilung des I. Bataillons ernannt und als solcher am 18.07.1917
verwundet wird.
Nach seiner Genesung in die 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 146
zurückgekehrt, ist er ab dem 11.11.1917 Führer der Minen-Werfer-Abteilung des
I. Bataillons, wobei er am 24.11.1917 verletzt wird.
Vom 25.11. bis zum 20.12.1917 kommt er zur Ausbildung eines Stosstrupps zum
II. Bataillon und übernimmt am 01.06.1918 die Leitung und den Posten des
Instruktions-Offiziers eines Ausbildungs-Kurses für türkische Truppen. Dort am
17.07.1918 erkrankt, ist er ab dem 10.10.1918 Adjutant des II. Bataillons des
Infanterie-Regiments 146, erkrankt dann am 09.12.1918 erneut und übernimmt am
09.03.1919 den Posten des Gerichts-Offiziers des Regiments, wo er sich am
16.05.1919 abermals krank meldet.
Am 15.07.1919 übernimmt er die Führung der 4. Kompanie, bzw. am 20.07.1919 die
Führung der 6. Kompanie des Schützen-Regiments 40, aus dem sich am 09.08.1919
das Freikorps Napoleon bildet, wo er den Posten des Adjutanten übernimmt.
Ab dem 09.09.1919 dann Adjutant des Schützen-Regiments 40 und ab dem
09.10.1919 Führer der 10. Kompanie im Infanterie-Regiment 120, wird er am
20.01.1920 als Hilfsoffizier (IIa) in den Stab des Infanterie-Regiments 3
kommandiert und am 01.10.1920 in die Reichswehr übernommen, unter
gleichzeitiger Versetzung zur 5. Kompanie des 2. (Preuß.)
Infanterie-Regiments. Dort wird er vom 21.09. bis zum 30.11.1923 zum II.
Lehrgang an die Infanterie-Schule München kommandiert und wird am 31.05.1924
aufgrund seiner Teilnahme am Hitlerputsch in München vom 09.11.1923 aus dem
Heeresdienst entlassen.
Im Zuge der Machtübernahme Hitlers wird Block am 31.05.1934, mit Wirkung vom
01.07.1934, als Hauptmann im Reichsheer eingestellt und der 7. Kompanie des 4.
(Preuß.) Infanterie-Regiments zugeteilt.
Laut Stellenbesetzung befindet er sich dann am 01.10.1934 im II. Bataillon des
Infanterie-Regiments Kolberg, wo er den Posten des Chefs der 7. Kompanie
bekleidet, bzw. ab dem 15.10.1935 der 17. Kompanie im jetzigen
Infanterie-Regiment 4.
Am 18.01.1937 wird er mit Wirkung vom 01.02.1937 zum Kommandeur des I.
Bataillons des Regiments ernannt mit dem er am Polen-Feldzug teilnimmt.
Am 14.03.1940 übernimmt Block das Kommando über das Infanterie-Regiment 202,
mit dem er am West- und Ost-Feldzug teilnimmt. Mit seinem Regiment macht er
sich bei den Kämpfen um Ssumy verdient, nachdem es in nur 10 Tagen eine
Marschleistung von über 360 Kilometern vollbrachte, um am 10.10.1941 gegen
5.00 Uhr morgens den Angriff auf die Stadt zu eröffnen. Durch seinen
Überraschungsangriff gelang es die Stadt nach kurzen aber harten Kämpfen in
besitz zu nehmen und einen wichtigen Brückenkopf zu bilden, der es der
Division ermöglichte den Angriff der Division weiter voranzutreiben. Dafür
wurde er am 22.12.1941 als Oberst und Kommandeur des Infanterie-Regiments 202
mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Nachdem er am 28.05.1942 das Kommando des Regiments abgab, wurde er am
12.06.1942 mit Wirkung vom 15.05.1942 mit der Führung der 294.
Infanterie-Division beauftragt. Obwohl er mit Wirkung vom 01.06.1942 in die
Führer-Reserve versetzt wurde, änderte sich an seiner Dienststellung als
Führer der Division nichts. Weiterhin wird er dann am 29.08.1942, mit Wirkung
vom 01.09.1942, zum Kommandeur der Division ernannt. Für die schweren Kämpfe
im Donezgebiet wird er im Wehrmachtsbericht genannt und erhält dafür am
22.11.1943 als Generalleutnant und Kommandeur der sächsischen 294.
Infanterie-Division das 331. Eichenlaub zum Ritterkreuz. Kurze Zeit später
erfolgte Weihnachten 1943 die Versetzung in die Führer-Reserve. Dort wird er
vom 05.01. bis zum 25.01.1944 zum Lehrgang für Kommandierende Generale nach
Döberitz-Elsgrund kommandiert und vom 01.04. bis zum 05.05.1944 mit der
stellvertretenden Führung des VIII. Armee-Korps beauftragt.
Am 25.05.1944 erfolgte mit Wirkung vom 15.04.1944 die Kommandierung zur
Heeresgruppe Nordukraine zur Vertretung beurlaubter Kommandierender Generale.
So übernimmt er dann am 25.04. bis zum 05.06.1944 die stellvertretende Führung
des XIII. Armee-Korps und dann die des LVI. Panzer-Korps. Dort erfolgte dann
am 24.08.1944 mit Wirkung vom 15.07.1944 die Ernennung zum Kommandierenden
General dieses Panzer-Korps. In der Ausübung dieses Kommandos fällt er am
26.01.1945 im Baranow-Brückenkopf bei Kielce. Es gibt aber auch Hinweise das
er bereits am 16.01.1945 gefallen sein könnte.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Fahnenjunker |
15.07.1915 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK |
05.07.1916 |
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Gefreiter |
30.07.1915 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK |
22.08.1918 |
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Unteroffizier |
16.08.1915 |
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Bulgarischer Tapferkeitsorden für Offiziere II. Klasse mit Schwertern |
17.11.1916 |
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Fähnrich |
09.12.1915 |
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Kaiserl. Osmanische Kriegs-Verdienst-Medaille |
08.05.1918 |
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Leutnant |
11.05.1916 (vorl. Patent), Erh. Patent 1918 vom 01.09.1915 (48) |
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Ehrenkreuz für Frontkämpfer |
30.12.1934 |
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Oberleutnant |
22.06.1933 charakt. |
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Dienstauszeichnung III. Klasse |
02.10.1936 |
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Hauptmann |
16.06.1934 -1600- m. Wirk. v. 01.07.1934 (RDA v. 01.09.1931 (5)); erh.
als Oberleutnant RDA v. 01.04.1925 |
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Blutorden |
??? |
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Major |
16.03.1936 n. Wirk. v. 01.03.1936 (RDA v. 01.03.1936(21)) |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
08.09.1939 |
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Major |
23.04.1938 erh. neues RDA v. 01.11.1935(1a) |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
10.09.1939 |
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Oberstleutnant |
31.07.1938 m. Wirk. v. 01.08.1938 (RDA v. 01.08.1938(19)) |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
22.12.1941 |
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Oberst |
12.07.1941 m. Wirk. v. 01.08.1941 (RDA v. 01.08.1941(17)) |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
15.01.1943 |
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Generalmajor |
29.08.1942 m. Wirk. v. 01.09.1942 unter Vorbeh. der späteren Festsetz.
des RDA |
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Eichenlaub zum Ritterkreuz |
22.11.1943 |
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Generalmajor |
16.11.1942, erh. neues RDA v. 01.09.1942 (21b) |
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Nahkampfspange in Silber |
14.04.1945 |
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Generalleutnant |
21.01.1943 m. Wirk. v. 01.01.1943 (RDA v. 01.01.1943(72)) |
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General der Infanterie |
20.08.1944 -410- m. Wirk. v. 01.07.1944 (RDA v. 01.07.1944)) |
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EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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