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Ritterkreuzträger Friedrich Blümke
Generalmajor

Friedrich Blümke wurde am 18.02.1898 in Rahnwerder bei Stargard in Pommern geboren und trat am 18.11.1916 als Kriegsfreiwilliger dem Infanterie-Regiment 42 dem früheren 5. Pomm. Infanterie-Regiment "Prinz Moritz von Anhalt-Dessau" Nr. 42 bei, wo er zuletzt als Zugführer eingesetzt wurde und dann zur Reichswehr übertrat. Dort gehörte er ab dem 01.10.1919 zum Reichswehr-Infanterie-Regiment 3 und kommt am 01.10.1920 in das Infanterie-Regiment 6, wo er ab dem 01.10.1925 den Posten des Adjutanten des III. Bataillons übernimmt.
Am 01.10.1929 wird Blümke in den Stab der 2. Division versetzt und gleichzeitig zur Führergehilfen-Ausbildung kommandiert. Dem schließt sich am 01.10.1931 die Rückversetzung in das Infanterie-Regiment 6 an und im Jahre 1933 die Versetzung in den Generalstab des Reichswehrministeriums, dem späteren Generalstab des Heeres. Von dort wechselt er am 12.10.1936 als Chef einer Kompanie zum Infanterie-Regiment 27 und am 01.10.1937 in den Generalstab der 23. Division. Mit Meldung vom September 1939 ist er im Stab der Division als Ia tätig. Mit dieser Division nimmt er am Polen- und Westfeldzug teil und wird mit Ende der Kämpfe im Osten mit Meldung vom 17.09.1940 wieder in das Oberkommando des Heeres versetzt. Später in die Führer-Reserve versetzt, kommt er laut Meldung vom 26.05.1941 zum General-Kommando des XIV. Armee-Korps (mot.) und ist dort laut Stellenbesetzung vom 21.06.1941 Chef des Generalstabes dieses Korps. Dies bleibt er zunächst auch im Ostfeldzug, wo er mit Meldung vom 09.12.1941 in den Stab des XXXXII. Armee-Korps wechselt und dort dann auch den Posten des Chefs des Generalstabes übernimmt.
Am 01.04.1942 übernimmt Blümke die Führung des Infanterie-Regiments 47, bzw. am 15.08.1942 das Kommando über das Infanterie-Regiment 347, der 197. Infanterie-Division. Mit diesem Regiment verhinderte er Mitte Oktober 1943 einen feindlichen Durchbruchsversuch nordostwärts Orscha. Blümke zog dazu auch die Divisions-Reserve heran und führte diese, trotz eine kurz vorher erlittenen Verwundung, an der Spitze stehend zum Gegenangriff, der den eingebrochenen Gegner wieder zurückwarf. Dafür erhielt er am 06.11.1943 als Oberst und Kommandeur des Grenadier-Regiments 147 das Ritterkreuz.
Am 15.12.1943 wechselt Blümke erneut in die Reserve und wird am 08.08.1944, mit Wirkung zum 10.08.1944, von der Führer-Reserve der Heeresgruppe Süd mit der stellvertretenden Führung der 257. Infanterie-Division beauftragt. Angeblich noch zum Kommandeur der Division ernannt, wird er am 24.08.1944 bei Cureni-Emental durch einen Tieffliegerangriff durch einen Splitter an der Brust schwer verwundet. Laut Aussage des Oberwachtmeisters Josef Hardt von der 7. Batterie des Artillerie-Regiments 257 erlag Blümke am 02.09.1944 seinen Verwundungen. Die Information darüber soll er vom Stabsarzt der Division erhalten haben. Laut neuesten Forschungen verstarb Friedrich Blümke jedoch am 04.09.1944 in einem sowjetischen Gefangenenlager bei Odessa.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fahnenjunker 01.02.1917 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 06.11.1943
Leutnant 05.09.1918 vorl. ohne Patent, dann mit 29.09.1917 Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK ???
Leutnant 01.07.1922 erh. RDA v. 01.12.1917 Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK ???
Oberleutnant 01.04.1925 Eisernes Kreuz II. Klasse 17.09.1939
Hauptmann 01.05.1933 Eisernes Kreuz I. Klasse 20.10.1939
Major 02.10.1936 m. Wirk. v. 01.10.1936 (RDA v. 01.10.1936 (67)) Verwundetenabzeichen in Schwarz - 1. WK ???
Oberstleutnant 20.03.1939 erh. neues RDA v. 01.04.1939(24a) Ehrenkreuz für Frontkämpfer ???
Oberst 18.01.1942 -510- m. Wirk. v. 01.04.1942 (RDA v. 01.02.1942(89)) Medaille zur Erinnerung an den 01.10.1938
Generalmajor 20.09.1944 -1202- m. Wirk. v. 01.08.1944 (RDA v. 01.08.1944(7c)) posthum Infanterie-Sturmabzeichen in Silber ???
Ehrenblattspange für eine Tat vom 13.08.1943 bei Polshino 07.10.1943
Medaille Winterschlacht im Osten ???
Ärmelschild "Krim" ???

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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