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Ritterkreuzträger Reinhold Bobbe
Hauptmann, Grenadiere

Reinhold Bobbe wurde am 25.03.1917 in Nürnberg geboren und trat am 04.12.1936 als Fahnenjunker der 10. Kompanie des Infanterie-Regiments 104 bei, wo er am 06.01.1936 in die 11. Kompanie wechselte.
Vom 16.10.1937 bis zum 02.07.1938 an die Kriegsschule Dresden und vom 04.07. bis zum 10.038.1938 zu einem Waffen-Lehrgang an die Infanterieschule kommandiert , wird er mit Ende des letzten Lehrgangs in das Infanterie-Regiment 106 versetzt und dort am 01.05.1939 der 12. (MG) Kompanie zugeteilt.
Am 26.08.1939 zum Zugführer in der 12. (MG) Kompanie des Infanterie-Regiments 459 ernannt, nimmt er im Rahmen der 251. Infanterie-Division an der Sicherung des Westwalls teil und wird im weiteren Verlauf des Jahres 1939 bzw. 1940 zum Bataillons-Adjutanten ernannt.
Am 20.06.1940 zum Zugführer in der 4. (MG) Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 459 ernannt, kehrt er am 28.09.1940 zu seiner 12. (MG) Kompanie zurück, deren Führung er zunächst übernimmt, um kurze Zeit später die Führung der 11. Kompanie zu übernehmen.
Mit Beginn des Ostfeldzuges im Einsatz, wird Bobbe am 31.07.1941 verwundet und wird nach Ausheilung mit Meldung vom 04.09.1941 aus dem Reserve-Lazarett Apolda in die 4. (MG) Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 459 versetzt, wo er die Führung der Kompanie übernimmt. Von dort am 20.10.1941 in die Führer-Reserve der HG Mitte versetzt, kommt er am 25.10.1941 wieder in sein Infanterie-Regiment 459. Dort zunächst der 11. Kompanie zugeteilt, übernimmt er kurze Zeit später die Führung der 3. Kompanie.
Nach den weiteren Kämpfen an der Ostfront wird er am 06.02.1943 dem Infanterie-Ersatz-Bataillon 459 zugewiesen, wo er ab dem 01.02.1943 als Kompaniechef eingeplant wurde. Am 24.03.1943 erfolgte jedoch mit Wirkung vom 01.02.1943 die Versetzung als Lehr-Offizier und Kompaniechef an die Heeres-Unteroffizier-Vorschule Wetzlar, sowie ab dem 01.04.1943 die Ernennung zum Lehr-Offizier in der 1./Heeres-Unteroffizierschule für Infanterie in Wetzlar.
Mit Meldung vom 08.11.1943 zur 1./Heeres-Unteroffizier-Schule Düren versetzt, wo er am 01.03.1944 den Posten eines Kompaniechefs und den des Führers des Lehr-Kommandos übernimmt. Von dort wird er am 27.09.1944 zur Frontverwendung zunächst in die Führer-Reserve versetzt und dann als Kommandeur des I. Bataillon zum Grenadier-Regiment 870, der 356. Infanterie-Division. Mit dieser im Februar 1945 im Raum Seregelyes in Ungarn im schweren Anwehr-Einsatzeinsatz, stieß der Gegner am 03.02.1945 nördlich des Seregelyes auf die Südwestecke des Velencze-Sees vor. Dabei kam es am 06.02.1945 nach Nordwesten stoßend zu einem schweren gegnerischen Panzerangriff, unterstützt durch ca. 20 Panzerkampfwagen. Gegen diese ging Bobbe vor und hielt diesen Vorstoß auf. Dafür wird er am 23.03.1945, als Hauptmann und Kommandeur des I. Bataillons, mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Reinhold Bobbe verstarb am 01.12.1971 in Heroldsberg bei Erlangen.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fahnenjunker-Gefreiter 01.06.1937 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 23.03.1945
Unteroffizier 01.08.1937 Eisernes Kreuz II. Klasse

20.07.1941

Fähnrich 26.03.1938 m. Wirk. v.  01.03.1938 Eisernes Kreuz I. Klasse 26.12.1941
Oberfähnrich 30.06.1938 m. Wirk. v. 01.06.1938 Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
Leutnant 31.08.1938 m. Wirk. v. 01.09.1938 unter Vorbehalt der Festsetz. des RDA Verwundetenabzeichen in Silber 31.07.1942
Leutnant 31.12.1938 -200- erh. neues RDA v. 01.01.1939 (945) Infanterie-Sturmabzeichen in Silber 27.11.1941
Leutnant 23.05.1940 -200- erh. neues RDA v. 01.09.1938 (945)
Oberleutnant 17.08.1940 -50- m. Wirk. v. 01.09.1940 (RDA v. 01.0991.940 (317))
Hauptmann 10.06.1943 -4300- m. Wirk. v. 01.07.1943 (RDA v. 01.07.1943(27))

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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