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Ritterkreuzträger Karl Bock
Major der Reserve, Infanterie

    

Karl Bock wurde am 09.11.1899 in Legelshurst bei Kehl am Rhein geboren und
trat im Juli 1917 dem Ersatz-Bataillon 1 des Badischen Leib-Grenadier-Regiments
Nr. 109 bei. Nach erfolgter Grundausbildung wird er im Februar 1918 zum
Leib-Grenadier-Regiment 109 ins Feld überstellt. Dort wird er zunächst zur
Minenwerfer-Kompanie 19 und schließlich zum Oldenburgischen Infanterie-Regiment
Nr. 91 versetzt. Sein letzter Dienstgrad war der eines Unteroffiziers und
Offiziersaspirant. Als solcher gerät er am 30.09.1918 in französische
Gefangenschaft, aus der er im Februar 1920 entlassen wird.
Wieder in der Heimat trat Bock im Juni 1923 der NSDAP bei und im November 1923
wieder aus.
Von Juli bis Oktober 1923 in der so genannten Schwarzen Reichswehr in Berlin,
legt er 1926 sein Examen zum Diplom-Ingenieur ab und nimmt 1935 an einer
Reserve-Übung bei der MG-Kompanie des Infanterie-Regiment 21, dem späteren
IR 42, teil, sowie vom 15.09. bis zum 24.10.1938 beim Infanterie-Regiment 42 in
Hof. Zuvor war er 1930 wieder der NSDAP und am 20.11.1930 der SS
beigetreten. Als SS-Mann kommt er im November 1930 in die 32. SS-Standarte "Baden"
zunächst nach Karlruhe und ab August 1933 nach Heidelberg.
Im März 1932 übernimmt er die Führung des 5. Sturms der Standarte bzw. im
Oktober 1932 des II. Sturmbanns. Am 09.11.1933 wird er zum Führer der 32.
SS-Standarte "Baden" ernannt und wird wird am 07.05.1934 zu den
Politischen Bereitschaften, der Vorläufer der SS-Verfügungstruppe, nach
Württemberg versetzt. Anschließend vom 26.10.1934 bis zum 15.02.1935 Stabsführer
im SS-Oberabschnitt "Südost" im Wehrkreis VIII in Brieg ernannt,
übernimmt er am 15.02.1935 die Führung des SS-Abschnittes XXVIII in Bayreuth.
Als Führer dieses Abschnittes wird er am 10.04.1^938 erfolglos für die Wahl zum
Großdeutschen Reichstag vorgeschlagen und stattdessen am 01.07.1938 Stabsführer
im SS-Oberabschnitt "Nordwest" in Hamburg-Altona.
Mit Meldung vom 15.09.1939 in der 12. Kompanie des Infanterie-Regiments 97, nahm
er am Polen-Feldzug, sowie am West- und Balkan-Feldzug teil. Wann genau zum
Kommandeur des III. Bataillons des Infanterie-Regiments 97 ernannt ist
unbekannt, zumindest hatte er zunächst die Führung des Bataillons übernommen.
Im Rahmen der 46. Infanterie-Division zunächst auf der Krim und dann auf der
Halbinsel Kertsch im Einsatz, zeichnete sich Bock bei den Grossangriffen des
Gegners vom 27. und 28.02.1942 besonders aus. Mit seinem Bataillon stabilisierte
er die durch zurückgehende Rumänen am linken Flügel des Regiments geschwächte
Front und brachte den Angriff des Gegners zum Stehen. Er verhinderte damit das
völlige Aufrollen der Front des Regiments und der Division nach Süden und damit
den Durchbruch des Gegners auf die Halbinsel Krim. Bock erhielt dafür am
03.05.1942, als Hauptmann der Reserve und Kommandeur des III. Bataillons des
Infanterie-Regiments 97, das Ritterkreuz. Zeit seiner Versetzung zur Wehrmacht
blieb er von November 1939 bis zum 20.01.1943 Führer des SS-Abschnitts XX in
Kiel.
Nach Verlegung der Division in den Westkaukasus fällt Bock am 20.01.1943 nach
dreimaliger Verwundung im Angriff südlich von Ssarmuskaja bei Tuapse im Kampf.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Unteroffizier |
??? |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
03.05.1942 |
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SS-Truppführer |
04.01.1932 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
20.06.1940 |
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SS-Sturmführer |
21.03.1932 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
09.08.1941 |
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SS-Sturmbannführer |
20.04.1933 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK |
??? |
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SS-Obersturmbannführer |
09.11.1933 |
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Deutsches Kreuz in Gold |
16.03.1942 |
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SS-Standartenführer |
15.02.1934 |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
??? |
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SS-Oberführer |
15.09.1935 |
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Verwundetenabzeichen in Silber |
??? |
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Leutnant der Reserve |
20.04.1936 -2600- m. Wirk. v. 01.05.1936 (RDA v. 01.05.1936 (27)) |
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Oberleutnant der Reserve |
01.10.1939 mit Wirk. v. 01.10.1939 (RDA v. 01.10.1939 (228)) |
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Hauptmann der Reserve |
09.12.1941 -3430- m. Wirk. v. 01.10.1941 unter Vorbeh. der Fests. der
Ordnungsnummer des RDA |
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Hauptmann der Reserve |
15.01.1942 -110- erh. Ordnungsnummer 1127 zum RDA v. 01.10.1941 |
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Hauptmann der Reserve |
16.06.1942 -1520- erh. m. Wirk. v. 22.06.1942 RDA v. 01.10.1942 (321) |
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SS-Brigadeführer p.m. |
00.00.1943 mit. Wirk. v. 21.12.1942 |
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Major der Reserve p.m. |
27.03.1943 -760- m. Wirk. v. 01.01.1943 |
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EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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