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Ritterkreuzträger Dr. phil. Rudolf Boeckmann
Oberst der Reserve, Artillerie

Dr. phil. Rudolf Boeckmann wurde am 16.04.1895 in Silschede bei Hattingen an der Ruhr geboren und besucht von 1905 bis 1913 das Realgymnasium in Gevelsberg, wo er Ostern 1913 das Abitur ablegte. Anschließend nahm er ein Studium der Philosophie, Theologie, griechisch und hebräisch an der Universität Halle/Saale für drei Semester auf.
Im Jahre 1914 unterbrach er sein Studium und trat er als Kriegsfreiwilliger in das Feldartillerie-Regiment Nr. 7 in Wesel ein, wobei im Januar 1915 zum Reserve-Feldartillerie-Regiment 50 versetzt wurde, bei dem er bis Kriegsende 1918 als Leutnant blieb. Nach Ende des 1. Weltkrieges wurde er aus dem Heeresdienst entlassen und nahm dann an der Universität Münster das Studium der Philosophie, Theologie und Germanistik auf.
Im Februar 1921 promovierte er bei Professor Brunswig mit der Dissertation "Der Sinn der Freiheit, aus dem Systemzusammenhang des kritischen Idealismus" zum Dr. phil. .
Im Herbst 1921 bestand er die Prüfung für das Höhere Lehramt und legte nach der pädagogischen Ausbildung an der Oberrealschule Hagen im Herbst 1922 seine Assessorenprüfung ab. Von 1923 bis 1931 arbeitete er als Studienassessor bzw. als Studienrat an der Oberrealschule in Hagen und übernimmt von 1931 bis 1939 als Oberstudiendirektor die Leitung der Oberschule für Jungen in Hameln, dem heutigen Schiller-Gymnasium.
Im Jahre 1939 wurde er zum Wehrdienst als Oberleutnant d.R. einberufen. Zunächst war er Lehrgangsleiter an der Artillerieschule Jüterbog. Es folgten 1940 Einsätze in Frankreich und ab 1941 als Hauptmann d.R. Korps-Verbindungsoffizier zu zwei Divisionen in Russland.
Im September 1941 erfolgte durch das OKH die Versetzung zur „Führerreserve Afrika“. Am 12. Dezember 1941 übernahm er  als Kommandeur die schw. mot. Artillerie-Abteilung 408, die einzige Kanonen-Abteilung im Afrika-Feldzug. Die Beförderung zum Major d.R. erfolgte im April 1942. Am 23.07.1942 wurde er auf Vorschlag von Generalfeldmarschall Rommel mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ausgezeichnet. In der Schlacht um El Alamein  wurde er am 14.09.1942 schwer verwundet und ausgeflogen. Diese Verwundung heilte er im Reservelazarett Garmisch bis August 1943 aus. Im Zuge der Eingliederung der Abteilung in das Afrika-Artillerie-Regiment 1, sollte Dr. Boeckmann das Kommando der III. Abteilung des Regiments übernehmen, was jedoch aufgrund der Verwundung entfiel.
Er nahm anschließend an einem Regimentskommandeurs-Lehrgang teil. 1943 wurde er zum Oberstleutnant d.R. befördert und Artillerie-Kommandeur (ARKO) 401 im Rahmen des I. Armee-Korps. Als Kommandeur übernahm er am 22.11.1943 zunächst die Führung und ab dem 01.02.1944 dann das Kommando über das Artillerie-Regiment 187 der 87. Infanterie-Division und wird vor den Kämpfen dieser 87. Infanterie-Division im Rahmen der HG Nord zum Oberst d.R. befördert. Hier erhielt er 1944 auch die Ehrenblattspange des Deutschen Heeres.
Oberst d.R. Dr. Rudolf Boeckmann fiel am 19.09.1944 bei Slimisti auf der Insel Muhu in Estland als Führer der 87. Infanterie-Division, nachdem der Divisionskommandeur, Generalleutnant Frhr. von Strachwitz, am 17.09.1944 verwundet wurde.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant ??.??.1915 Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK

???

Oberleutnant ??.??.1939 Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK ???
Hauptmann ??.??.1941 Ritterkreuz von Hohenzollern mit Schwertern ???
Major der Reserve ??.04.1942 Ehrenkreuz für Frontkämpfer ???
Oberstleutnant der Reserve ??.??.1943 Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Oberst der Reserve 01.08.1944 Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 23.07.1942
Ehrenblattspange 25.08.1944

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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