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Ritterkreuzträger Fritz Böhm
Oberfeldwebel, Panzertruppe

 
Fritz Böhm wurde am 08.10.1914 in Postnicken im Landkreis Königsberg geboren
und trat am 28.10.1935 zum Dienst. Viel mehr ist über ihn nicht bekannt.
Zumindest ist er mit Meldung vom Juli 1944 Zugführer in der 6. Kompanie des
Panzer-Regiments 26. Als solcher erhielt er Anfang Juli 1944 im Raum
Volterra/Italien den Auftrag die eigenen Nachtruppen zu sichern. Bei einem
Stellungswechsel unter schwerem Artilleriefeuer fiel die Kraftstoffpumpe des
eigenen Panzers aus und dieser blieb liegen. Böhm bootete sofort aus und
schickte Funker und Fahrer mit ausgebautem Funkgerät zurück. Böhm selbst blieb
als einziger in der Kuppel seines Panzers zurück. Unterstützt durch Artillerie
schoben sich 4 Sherman-Panzer heran. Böhm gelingt zwei davon abzuschießen,
woraufhin die anderen beiden abdrehten. Aus 1800 m Entfernung gelang es dann
einem weiteren Sherman-Panzer einen Treffer im Seiten-Vorgelege zu erzielen,
doch auch dieser Panzer fiel Böhm zum Opfer. Nun zogen sich alle restlichen
Panzer zurück, womit ein voller Abwehrerfolg in diesem Abschnitt, der ansonsten
ohne panzerbrechende Waffen verfügte, errungen wurde. Oberfeldwebel Böhm erhält
dafür am 23.08.1944 das Ritterkreuz. Später wechselte er als Zugführer in die 8.
Kompanie und erlebte so das Kriegsende.
Nach dem Krieg trat er der Bundeswehr bei, wo er am 31.03.1967 als Oberfeldwebel
in der 5. Kompanie des Panzer-Aufklärungs-Bataillons 3 der Panzer-Brigade 32 in
Lingen ausschied.
Fritz Böhm verstarb am 03.09.1969 in Schwanewede im Landkreis Osterholz.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Oberfeldwebel |
??? |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
23.08.1944 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
22.08.1940 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
27.05.1944 |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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