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Ritterkreuzträger Georg Böhnk
Oberleutnant, Panzer-Füsiliere

     
Georg Böhnk wurde am 18.02.1919 in Flensburg geboren und trat am 11.11.1938
der 11. Kompanie des Infanterie-Regiments 26 bei, mit der er am Polen-Feldzug
teilnahm. Dort wird er am 10.09.1939 verwundet und daraufhin dem
Infanterie-Ersatz-Bataillon 26 zugeteilt.
Vom 25.10.1939 bis zum 26.01.1940 zum Fahnenjunker-Lehrgang der 3. Inspektion im
Lehrstab I der Infanterie-Schule Döberitz kommandiert, kommt Böhnk am 27.01.1940
zunächst wieder zum Infanterie-Ersatz-Bataillon 26 zurück und wird am 05.02.1940
wieder in die 11. Kompanie des Infanterie-Regiments 26 versetzt. Mit Beginn des
Westfeldzuges zum Zugtruppführer ernannt, wird er als solcher am 17.05.1940
verwundet und ab dem 18.05.1940 dem Infanterie-Ersatz-Regiment 58 zugeteilt.
Dort gehörte er ab dem 17.06.1940 der 3. Genesenden-Kompanie an und wird am
21.09.1940 zum Offizier des 23. Offiziers-Ergänzungs-Jahrgang gewählt. Ab dem
11.11.1940 dann Zugführer der 3. Genesenden-Kompanie, kehrt er am 06.12.1940 als
Zugführer in der 3. Kompanie zum Infanterie-Ersatz-Bataillon 26 nach Dänemark
zurück.
Am 08.01.1941 übernimmt er den Posten eines Zugführers und stellvertretenden
Kompanie-Führers in der 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 254, mit der er
dann am Ost-Feldzug teilnimmt. Dort verwundet, wird er am 17.01. als Genesender
dem Infanterie-Ersatz-Bataillon 65 zugeteilt und soll sich mit Meldung vom
05.02.1942 bei der 9. Kompanie des Infanterie-Regiments 255 befunden haben.
Ab dem 22.07.1943 kommt er in die Führer-Reserve unter gleichzeitiger
Kommandierung als Taktiklehrer an die Wehrkreis-Reit- und Fahrschule X in
Soltau.
Mit Wirkung vom 20.05.1944 wird er zur Frontverwendung zur Division "Brandenburg"
versetzt und befindet sich mit Meldung vom 15.01.1945 als Führer beim II.
Bataillon des Panzer-Füsilier-Regiments "Großdeutschland". Mit seinem
Bataillon verhinderte Böhnk im Raum Wormditt in Ostpreußen einen
gegnerischen Durchbruchsversuch, wobei die Stadt Wormditt in schweren Nahkämpfen
gehalten werden konnte. Böhnk wird dafür am 18.02.1945, als Oberleutnant und
Führer des II. Bataillons, mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Georg Böhnk verstarb am 11.05.1972 in Dortmund.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Fahnenjunker-Gefreiter |
01.05.1939 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
18.02.1945 |
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Fahnenjunker-Unteroffizier |
01.08.1939 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
17.05.1940 |
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Fahnenjunker-Feldwebel |
01.05.1940 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
29.08.1941 |
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Leutnant |
12.11.1940 - 7020- m. Wirk. v. 01.09.1940 (RDA v. 01.04.1940(920a)) |
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Verwundeten-Abzeichen in Schwarz |
17.05.1940 |
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Oberleutnant |
16.03.1942 - 1710- m. Wirk. v. 01.04.1942 (RDA v. 01.04.1942(979)) |
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Verwundeten-Abzeichen in Silber |
20.05.1942 |
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Nahkampfspange in Bronze |
??? |
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Nahkampfspange in Silber |
??? |
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Infanterie-Sturmabzeichen |
13.08.1941 |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
25.08.1942 |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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