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Ritterkreuzträger Max Böhrendt
Hauptmann, Fla-Artillerie

Max Böhrendt wurde am 24.08.1908 in Einlage an der Weichsel im Danziger Land geboren und trat am 01.10.1929 als Polizeischüler in die Polizeischule Danzig-Langfuhr ein.
Ab dem 03.01.1931 kommt er in die 1. Hundertschaft der Schutzpolizei Danzig und wurde am 19.07.1933 in die 1. Hundertschaft der Schutzpolizei z.b.V. in Danzig versetzt.
Nur 3 Monate später kam er als Wachtmeister der Schutzpolizei zur 3. Hundertschaft der Danziger Landespolizei.
Am 01.05.1935 wird er zum Polizeimeister befördert und gleichzeitig Diensttuender Hauptfeldwebel bei der Landespolizei.
Am 01.10.1935 wird er zum Oberwachtmeister der Landespolizei befördert und am 21.11.1935 als Unterfeldwebel in die Wehrmacht übernommen. Er kommt am 21.10.1936 zur 1. Kompanie des MG-Bataillons 31 in Königsberg und am 12.10.1937 zur 1. Kompanie des MG-Bataillons 55 nach Horb am Neckar.
Als Hauptfeldwebel kommt er zur 4.Fla-Kompanie (mot.) des MG-Bataillons 55.
Am 25.09.1940 wird er zur Fla-Ersatz-Kompanie (mot.) 55 versetzt und einem Monat später zur Fla-Ersatz-Kompanie (mot.) 104. Am 25.02.1941 wird er in der 1. Kompanie des Fla-Bataillons 611 Zugführer und am 20.07.1941 Offiziersanwärter. Dem folgt der Posten eines Zugführers im Fla-Ersatz-Bataillon 52 (mot.).
Mit Wirkung vom 30.09.1942 wird er als Oberleutnant der Reserve in die 3 (schwere) Sicherungs-Kompanie des Führer-Begleit-Bataillons, versetzt. Dort übernimmt er am 01.10.1942 den Posten eines Zugführers in der 4. (schweren) Kompanie des Führer-Begleit-Bataillons und wird direkt im Führerhauptquartier eingesetzt.
Vom 24.12.1942 bis zum 28.02.1943 war Böhrendt Führer eines selbstständigen 2-cm-Fla-(Sf)-Zuges in der Gruppe Kreysing (Fla-Zug 52). Somit gehörte er zum Grenadier-Regiment "Großdeutschland", das zu jener Zeit im Verband der 3. Gebirgs-Division kämpfte.
Am 08.02.1943 erhielt er das 1462. Ritterkreuz des Heeres und der Waffen-SS. Die Auszeichnung erhielt er für die Abwehr eines generischen Einbruches am 18.01.1943 in die Ortschaft Tschebetowka bei Millerowo. Durch persönlichen Einsatz vernichtete er die russischen Verstärkungen der durch einen Vorstoß über 100 Mann verlor, weiterhin wurden 6 Lkw`s vernichtet, sowie mehrere Grantwerfer und MG erbeutet. Im Laufe des Kampfes vernichtete Oberleutnant Böhrendt fast im Alleingang das feindliche Bataillon und konnte die Lage im Raum Tschebetowka erheblich beruhigen.
Am 15.03.1943 wird er Führer der 1. (Grenadier) Kompanie des Führer-Begleit-Bataillons und am 16.08.1943 Chef der 6. (Fla.) Kompanie des selbigen Bataillons.
Am 05.02.1944 kommt es zur Aufstellung der Kampfgruppe Böhrendt (Hauptmann) in Arys und Rastenburg aus dem Führer-Begleit-Bataillon. Am 09.02.1944 kommt es zum Einsatz bei Auvere bei Narwa und 3 Tage später wird Böhrendt durch Kopfschuss verwundet. Er wird zum V. Bataillon des Grenadier-Regiments "Großdeutschland" versetzt und bildet dort die Kampfgruppe Böhrendt.
Am 01.09.1944 befindet er sich im Lazarett in Freudenstadt und erlebt dort das Kriegsende.
Max Böhrendt starb am 31.03.1997 ín Horb am Neckar.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Wachtmeister der Schutzpolizei 03.01.1931 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 08.02.1943
Polizeimeister (Hauptfeldwebel) Diensttuender der Landespolizei 01.05.1935 Eisernes Kreuz II. Klasse

20.07.1940

Oberwachtmeister der Landespolizei 01.10.1935 Eisernes Kreuz I. Klasse 14.12.1941
Unterfeldwebel 21.11.1935 in die Wehrmacht übernommen Deutsches Schutzwall-Ehrenzeichen 15.03.1940
Feldwebel 01.03.1936 Allgemeines Sturmabzeichen 08.01.1942
Oberfeldwebel 01.09.1936 Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
Hauptfeldwebel 12.10.1937 Verwundetenabzeichen in Silber 26.01.1943
Offiziersanwärter 20.07.1941 ernannt
Leutnant der Reserve 31.03.1942 - 2200- m. Wirk. v. 01.01.1942 (RDA v. 01.04.1936(1575C)
Oberleutnant der Reserve 16.09.1942 -6456- m. Wirk. v. 01.10.1942 (RDA v. 01.12.1941(944C)
Oberleutnant 01.10.1942 - 1942- m. Wirk. v. 01.10.1942 zu den aktiven Truppenoffizieren überführt (RDA v. 01.12.1941(944))
Oberleutnant 08.10.1943 - 6410- erh. neues RDA v. 01.12.1940(70b)
Hauptmann 15.01.1944 -600- m. Wirk. v. 01.02.1944 (RDA v. 01.02.1944(25)

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