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Ritterkreuzträger Georg Böning
Leutnant, Grenadiere

Georg Wilhelm Peter Böning wurde am 11.10.1913 in Lage im Landkreis Lippe geboren und trat am 29.10.1935 der 13. Kompanie des Infanterie-Regiments 18 bei und gehörte vom 01.10.1936 bis zum 11.02.1941 zum Wehrbezirks-Kommando VI in Paderborn. Dort verpflichtete er sich am 01.10.1937 auf 12 Dienstjahre und wird schließlich am 12.02.1941 in den Stab der 306. Infanterie-Division nach Münster versetzt.
Am 25.01.1942 kommt Boning in die 4. (MG) Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 317 nach Köln-Riehl und von dort am 12.02.1942 in die Infanterie-Geschütz-Ersatz-Kompanie 253, der Ersatz-Einheit für Infanterie-Geschütz-Kompanien der 253. Infanterie-Division, nach Aachen. Von dort wird er am 19.05.1942 der 3. Kompanie des Feld-Ersatz-Bataillons 253 zugeteilt und nimmt so an den ersten Einsätzen an der Ostfront teil.
Am 27.05.1942 in die Reserve der Heeresgruppe Nord versetzt, übernimmt er vom 06.06. bis zum 17.08.1942 den Posten eines Stellungs-Unteroffiziers in der 13. (IG) Kompanie des Infanterie-Regiments 412, der 227. Infanterie-Division im Rahmen der Heeresgruppe Nord.
Vom 29.08.1942 bis zum 17.08.1944 dann Zugführer in der 13. (IG) Kompanie des Regiments, wird er als solcher durch ein Infanteriegeschoss am Hals verwundet, kann zunächst bei der Truppe bleiben, wird dann aber doch ins Lazarett verlegt. In der Zeit dieser Dienststellung zeigte Böning in der Nacht vom 30. auf den 31.07.1944 bei den Absetzbewegungen des Regiments an der Rollbahn Matisene-Brenci bei Pedeze außergewöhnliche, persönliche Tapferkeit indem er die Brückenübergänge für den Gegner sperrte und hielt, womit er der gesamten Division die nötige Zeit zum Aufbau einer neuen Hauptkampflinie gab. Daraufhin zum Ritterkreuz eingereicht, wird er am 27.08.1944 als Fahnenjunker-Oberfeldwebel und IG-Zugführer in der 13. (IG) Kompanie des Grenadier-Regiments 412 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Wieder genesen, übernimmt er am 05.10.1944 erneut die Führung eines Zuges der 13. (IG) Kompanie des Grenadier-Regiments 412 und fällt dabei in der Ausübung seiner Dienststellung am 23.02.1945bei Heiderode in Westpreußen im Kampf.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 01.10.1936 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 27.08.1944
Unteroffizier 01.10.1937 Eisernes Kreuz II. Klasse

03.11.1942

Feldwebel 01.06.1941 Eisernes Kreuz I. Klasse 28.03.1943
Oberfeldwebel 01.02.1943 Infanterie-Sturmabzeichen in Silber 04.12.1943
Fahnenjunker-Oberfeldwebel 18.07.1944 Verwundeten-Abzeichen in Schwarz 22.03.1944
Leutnant 30.01.1945 - 203- m. Wirk. v. 01.11.1944 (RDA v. 01.09.1944 (147))

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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