|


Ritterkreuzträger Hans-Walter Böttcher
Hauptmann, Grenadiere

    
Hans-Walter Paul Hugo Böttcher wurde am 04.11.1916 in Bad Bramstedt geboren,
absolvierte vom 01.10.1936 bis zum 30.11.1936 seinen Arbeitsdienst und trat am
04.12.1936 der 6. Kompanie des Infanterie-Regiments 6 in Lübeck bei. Bis zum
02.12.1937 erhielt er eine Fahnenjunker-Ausbildung und besuchte die Kriegsschule
in Dresden.
Ab dem 10.08.1939 gehörte Böttcher der 6. Kompanie des Infanterie-Regiments 89
in Wismar an und wird am 02.04.1939 als Zugführer der 14. Kompanie des Regiments
in Schwerin zugeteilt.
Im Zuge der Mobilmachung kommt er mit Meldung vom 26.08.1939 in die 1. Kompanie
des Infanterie-Regiments 222, bzw. mit Meldung vom 30.08.1939 in den Stab des I.
Bataillons.
Ab dem 11.09.1939 nimmt er mit diesem an der Sicherung des Westwalls teil und
nimmt ab dem 10.05.1940 am Westfeldzug teil. Mit Ende der Kampfhandlungen, wird
Böttcher am 27.07.1940 zum Generalkomamndo des III. Armee-Korps nach Lublin
kommandiert. Nach Rückkehr zu seinem Bataillon, wird er am 15.11.1940 zum
Adjutanten des I. Bataillons des Infanterie-Regiments 570 ernannt, wo er am
06.01.1941 den Posten des Chefs der 9. Kompanie übernimmt.
Am 28.03.1941 zum Adjutanten des Infanterie-Regiments 303 ernannt, nimmt er an
den Kampfhandlungen in Russland teil u8nd übernimmt am 25.12.1941 den Posten des
Adjutanten des Infanterie-Regiments 167. Bei den weiteren Kämpfen als Führer des
I. Bataillons des Infanterie-Regiments 216 eingesetzt, wird er am 05.12.1942
verwundet. Mit seinem Bataillon bewies er zuvor außergewöhnliche Tapferkeit,
während der schweren Abwehrkämpfe südlich Toropez. Als das Bataillon den Befehl
erhielt sich planmäßig abzusetzen, griff der Gegner von zwei Seiten an. Kurz
entschlossen raffte Böttcher alle greifbaren Grenadiere im Umkreis des
Bataillons-Gefechtsstandes zusammen und warf sich, selbst an der Spitze, gegen
eine der angreifenden Gegnergruppen. Dieser Gegenangriff hatte Erfolg und ehe
der Gegner sich von seiner Überraschung erholte, konnte die Absetzbewegung des
Bataillons durchgeführt werden. Für diesen Abwehrerfolg wird er am 08.02.1943,
als Oberleutnant und Führer des I. Bataillons des Grenadier-Regiments 216 mit
dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Durch die Verwundung wird er während seiner Genesung der 1. Genesenden-Kompanie
des Grenadier-Ersatz-Bataillons 167 wirtschaftlich zugeteilt. Nach seiner
Genesung übernimmt Böttcher am 19.03.1943 die Führung der Kompanie und wird ab
dem 07.05.1943 in die Führer-Reserve der Heeresgruppe Mitte versetzt.
Am 23.05.1943 übernimmt er die Führung des Sturm-Bataillons des
Grenadier-Regiments 186, wobei er am 06.06.1943 durch eine Mine, 1 Kilometer
südlich Archangelskoje, bei einem Stosstruppunternehmen tödlich verwundet wird.
|
Beförderungen |
|
Auszeichnungen |
|
Fahnenjunker-Gefreiter |
01.06.1937 |
|
Eisernes Kreuz II. Klasse |
27.06.1940 |
|
Fahnenjunker-Unteroffizier |
01.09.1937 |
|
Eisernes Kreuz I. Klasse |
16.11.1941 |
|
Fähnrich |
01.03.1938 |
|
Infanterie-Sturmabzeichen in Silber |
13.04.1942 |
|
Oberfähnrich |
01.06.1938 |
|
Medaille Winterschlacht im Osten |
29.07.1942 |
|
Leutnant |
01.09.1938 (1093) |
|
Verwundeten-Abzeichen in Schwarz |
28.12.1942 |
|
Oberleutnant |
01.09.1940 (455) |
|
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
08.02.1943 |
|
Hauptmann |
01.02.1943 (122a) |
|
|
|
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
|