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Ritterkreuzträger Bruno Bogert
Major der Reserve, Sicherungstruppe

Bruno Bogert wurde am 16.04.1900 in Danzig-Langfuhr geboren und trat am 03.03.1918 als Freiwilliger der Fliegerstaffel des II. Ersatz-See-Bataillons in Wilhelmshaven bei und wurde im April 1918 zur V. Jagdstaffel in Flandern versetzt.
Nach Kriegsende kommt Bogert am 04.06.1919 zur Grenzschutz-Flieger-Abteilung 409 im Grenzschutz Ost und übernimmt dort den Posten des Waffenmeister-Gehilfen. Als solcher wird er dann am 30.09.1919 aus dem Heeresdienst entlassen.
Vom 18.10.1919 bis zum 28.02.1921 Wachtmeister bei der Ordnungspolizei Hamburg, wechselt er dann bis zum 31.05.1934 als Hauptwachtmeister zur Schutzpolizei Danzig. Dort ab dem 01.10.1935 in der Landespolizei, nimmt Bogert vom 17.08. bis zum 13.09.1936 an einer Übernahme-Übung beim Infanterie-Regiment 24 teil. Am 19.09.1936 erfolgte dann die Wahl zum Offizier durch die Offiziere des III. Bataillons dieses Regiments. Er absolviert vom 09.08. bis zum 18.09.1937 seine 1. Pflichtübung in der 7. Kompanie.
Vom 04.04. bis zum 28.05.1938 nimmt er an einer Übernahme-Übung bei der 3. Kompanie der Flieger-Ersatz-Abteilung 11 in Neukuhren in Ostpreußen bei der Luftwaffe teil und wird am 18.05.1938 zum Offizier durch die Flieger-Ersatz-Abteilung 11 gewählt. Als solcher beginnt er am 01.08.1938 seinen aktiven Wehrdienst und ist ab dem 24.08.1939 Zugführer im Flieger-Ausbildungs-Regiment 10 in Neukuhren. Er nimmt am Polen-Feldzug teil und wird am 18.03.1940 zum Chef der 1. Kompanie ernannt. Nach eigenen Angaben wird er am 01.01.1941 als Berufssoldat übernommen und wird am 01.10.1942 mit Wirkung vom 01.09.1942 mit der Aufstellung des IV. Jäger-Bataillons der Luftwaffen-Feld-Division 2 beauftragt. Mit diesem nimmt er ab dem 15.10.1942 an den ersten Kampfhandlungen an der Ostfront teil, wobei er am 10.11.1942 die Führung des Bataillons übernimmt. Bogert wird am 06.10.1943 verwundet und in ein Lazarett verlegt, aus dem er schließlich am 31.10.1943 entlassen wird.
Mit dem 01.11.1943 kommt er in den Stab des Feld-Ersatz-Bataillons der Luftwaffe 1 in Gütersloh und übernimmt dort den Posten des Chefs der 1. Kompanie. Von dort wechselt er am 12.12.1943 in den Stab des Grenadier-Ersatz-Bataillons 216 nach Herford und ab dem 12.01.1944 in das Landesschützen-Bataillon D nach Recklinghausen.
Ab dem 05.02.1944 übernimmt Bogert das Kommando über das Sicherungs-Bataillon 670 im Bereich der Festungskommandantur Brest-Litowsk. Nachdem er sich als Führer des IV. Jäger-Bataillons der Luftwaffen-Feld-Division 2 im Raum südwestlich Beloj bewährte. Nachdem das LVI. Panzer-Korps am rechten Flügel der 2. Armee den Befehl übernommen hatte, verhinderte es den Handstreich des Gegners auf die Festung Brest. Mit allen verfügbaren Kräften konnte der Gegner auf und über die Pripjet-Sümpfe zurückgeworfen werden. Hauptmann d.R. Bogert hatte daran entscheidenden Anteil. Dafür erhielt er am 21.04.1944 als Hauptmann der Reserve und Kommandeur des Sicherungs-Bataillons 670 das Ritterkreuz, das ihm durch Generalleutnant Walther Scheller überreicht wird.
Bogert wird am 26.07.1944 verwundet  und nach der Behandlung im Lazarett zum Ersatz-Truppenteil versetzt. Vom 01.01. bis zum 08.05.1945 übernimmt er dann das Kommando über ein Bataillon und später die Führung des Grenadier-Regiments 448 der 251. Infanterie-Division, bzw. des Grenadier-Regiments 82 der 31. Volks-Grenadier-Division. So gerät er am 08.05.1945 auf der Halbinsel Hela in sowjetische Gefangenschaft und wird schließlich am 18.10.1955 aus der Gefangenschaft, über das Lager Friedland in die Freiheit entlassen.
Bruno Bogert verstarb im September 1965 in Flensburg.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Feldwebel der Reserve und Ernennung zum ROA durch Landespolizei Danzig 01.10.1935 Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern

20.04.1941

Leutnant der Reserve 01.10.1938 - 63 - Eisernes Kreuz II. Klasse 09.12.1942
Oberleutnant der Reserve 01.12.1939 -126/III- Eisernes Kreuz I. Klasse 11.10.1943
Hauptmann der Reserve 01.06.1942 -342/C- Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
Major der Reserve 21.12.1944 -758/C/D/2- m. Wirk. v. 01.05.1944 (RDA v. 01.05.1944) Verwundetenabzeichen in Silber 09.04.1944
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 21.04.1944

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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