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Ritterkreuzträger Erwin Bohlken
Oberfeldwebel, Panzertruppe

     
Erwin Bohlken wurde am 09.07.1919 in Osternburg im Freistaat Oldenburg
geboren und trat am 17.11.1938 der Wehrmacht bei. Wo er genau seine militärische
Grundausbildung erhielt ist unbekannt, zumindest aber gehörte er während des
Polen-Feldzuges dem Panzer-Regiment 1 an, wobei er laut Meldung vom 31.10.1939
als Panzerschütze zur 8. Kompanie gehörte. Mit dieser Kompanie nimmt er am West-
und Russland-Feldzug teil, wobei er mit Meldung vom 03.04.1942 verwundet und zur
Panzer-Ersatz-Abteilung 1 versetzt wird. Wieder genesen, kommt Bohlken mit
Meldung vom 09.06.1942 von der Genesenden-Kompanie zur Verfügungs-Kompanie der
Panzer-Ersatz-Abteilung und mit Meldung vom 16.07.1942 zurück zum
Panzer-Regiment 1, wo er mit Meldung vom 05.01.1943 wieder der 8. Kompanie
angehörte. Kurz darauf jedoch erneut verwundet, gehörte er mit Meldung vom
10.02.1943 wieder der Genesenden-Kompanie der Ersatz-Abteilung an. Von dort
erfolgte mit Meldung vom 10.03.1943 die Versetzung von der 1. Kompanie der
Abteilung in die Marsch-Kompanie der Abteilung, um mit Meldung vom 29.03.1943
wieder der 1. Panzer-Division zugeteilt zu werden. Dort kommt er in die 1.
Kompanie des Panzer-Regiments 1 und übernimmt dort am 12.02.1944 den Posten
eines Zugführers. Als solcher erneut verwundet, kommt er über die
Panzer-Ersatz-Abteilung mit Meldung vom 11.01.1945 wieder zurück in seine
Kompanie, wo er wieder den Posten eines Zugführers übernimmt.
Bei den Kämpfen im Raum Galambos, gehörte Bohlken mit seiner Panzerbesatzung zur
Kampfgruppe Frank, welche am 15.02.1944 während des Kampfes um den Kessel
Tscherkassy die Ortschaft Lissjanka vollständig eroberte. Weiterhin gelang es
Bohlken am 31.07.1944 bei Sambor 22 Panzer zu vernichten. Nachdem die I.
Abteilung in Grafenwöhr neu aufgestellt wurde, kam die Abteilung nicht zur 1.
Panzer-Division, sondern zunächst bei Partisanenkämpfen in Slowenien und Istrien
zum Einsatz, wo sich Bohlken das Bandenkampf-Abzeichen verdiente.
Am 14.02.1945 zerschlug Bohlken beim Angriff der 1. Panzer-Division gegen Csösz
mehrere Pakriegel, womit er wesentlich dazu beitrug der der Angriff auf Polgardi
am 15.02.1945 erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Bohlken wurde dafür zum
Ritterkreuz eingereicht. Der Vorschlag ging am 09.03.1945 beim Heerespersonalamt
ein und das Ritterkreuz wurde Bohlken als Feldwebel und Zugführer in der 1.
Kompanie des Panzer-Regiments 1 am 17.03.1945 verliehen.
Nach dem Krieg trat er 1951 dem Bundesgrenzschutz
bei. Zuletzt wurde er bei der Stabshundertschaft Nord IV in Neutramm bei
Dannenberg als stellv. Zugführer im Sonderwagenzug eingesetzt. Dort wird er bei
einem Sportunfall schwer verletzt, woraufhin er später starb.
Erwin Bohlken verstarb am 06.11.1954 in Prisser im Landkreis Lüchow-Dannenberg.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Unteroffizier |
02.04.1942 (lt. Meldung) |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
21.07.1941 |
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Feldwebel |
10.10.1944 (lt. Meldung) |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
06.09.1942 |
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Oberfeldwebel |
??.??.1945 |
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Panzerkampf-Abzeichen |
??? |
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Oberfeldwebel (BGS) |
??? |
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Panzerkampf-Abzeichen mit 25 Einsatztagen |
??? |
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Bandenkampfabzeichen |
22.02.1944 |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
??? |
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Verwundetenabzeichen in Silber |
??? |
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Deutsches Kreuz in Gold |
01.06.1944 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
17.03.1945 |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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