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Ritterkreuzträger Wolfgang Bohn
Hauptmann, Panzergrenadiere

Wolfgang Bohn wurde am 12.01.1917 in Danzig-Oliva geboren und trat am 15.10.1936 der 1. Kompanie des MG-Bataillons 31 bei, wurde dann aber am 01.01.1937 in die 1. Batterie des Artillerie-Regiments 57 versetzt und besuchte vom 18.10.1937 bis zum 02.07.1938 die Kriegsschule in Hannover.
Mit Beginn des 2. Weltkrieges kommt er als Beobachtungs-Offizier im Artillerie-Regiment 101 zum Einsatz und übernimmt kurz vor Beginn des Westfeldzuges, laut Meldung vom 01.05.1940 die Führung der 9. Batterie im Artillerie-Regiment 161. Nach Ende der Kämpfe ist er ab dem 30.07.1940 Regiments-Nachrichten-Offizier und Führer des Stabspersonals im Stab des Regiments und übernimmt dann, nach Beginn des Russland-Feldzuges, am 31.07.1941 die Führung der Stabs-Batterie.
Am 24.11.1941 wird er mit Wirkung vom 27.10.1941 zum Chef der 1. Batterie der schweren Artillerie-Abteilung 536 ernannt, wechselt aber am 29.11.1942 mit Wirkung vom 25.10.1942 zur Verwendung als Führer der 2. Kompanie zum Panzergrenadier-Regiment 8. Dann jedoch mit dem Kommando der 5. Kompanie betraut, wird er als Chef der Kompanie am 29.11.1942 schwer verwundet und in ein Lazarett verlegt. Wieder genesen übernimmt er mit Meldung vom 23.01.1943 den Posten des Chefs der 2. Kompanie. Bereits im Frühjahr 1942 führte er eine Einsatzkompanie vor Cholm.
Am 30.08.1943 wird er mit Wirkung vom 13.07.1943 zum Taktik-Lehrer an der Schule für Fahnenjunker der Panzertruppe, beim Fahnenjunker-Lehrgang 3 in Königsbrück ernannt und nimmt vom 07.08. bis zum 17.09.1944 am 21. Abteilungs-Führer-Lehrgang an der Panzertruppenschule II, in der Taktischen Lehrgruppe in Bergen teil. Mit Ende des Lehrgangs wird er am 07.09.1944 mit Wirkung vom 08.09.1944 zur 8. Panzer-Division versetzt, um als Bataillons-Führer eingesetzt zu werden. Zunächst übernimmt er dann das Kommando über das III. Bataillon des Panzergrenadier-Regiments 8 und später dann über das I. Bataillon. Als Kommandeur dieses Bataillons wird er im April 1945 als vermisst gemeldet. Es ist anzunehmen, das dies bei den Kämpfen im Raum Brünn erfolgte. Mglw. erfolgte sein Tod bei dem Ausbruch der gepanzerten Gruppe um Oberstleutnant Knoop aus dem Kessel zwischen Groß-Uhrau und Unter-Kanitz. Ein genaues Datum ist bisher nicht feststellbar gewesen. Als Kommandeur des III. Bataillons nahm er im Rahmen der Division an den schweren Kämpfen am Dukla-Pass teil. Dabei zeichnete sich Bohn auf der Beskiden-Paß-Strasse besonders aus.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fahnenjunker-Gefreiter 01.06.1937 Eisernes Kreuz II. Klasse

28.09.1939

Unteroffizier 01.09.1937 Eisernes Kreuz I. Klasse 29.03.1942
Fähnrich 26.03.1938 m. Wirk. v. 01.03.1938 Infanterie-Sturmabzeichen 26.05.1942
Oberfähnrich 30.06.1938 m. Wirk. v. 01.06.1938 Medaille Winterschlacht im Osten 22.07.1942
Leutnant 31.08.1938 m. Wirk. v. 01.09.1938 unter Vorbeh. der Festsetz. des RDA Verwundetenabzeichen in Schwarz 10.12.1942
Leutnant 31.12.1938 -200- erh. RDA v. 01.01.1939(992) Verwundetenabzeichen in Silber ???
Leutnant 23.05.1940 erh. neues RDA v. 01.09.1938(992) Verwundetenabzeichen in Gold 08.09.1944
Oberleutnant 17.08.1940 -50- m. Wirk. v. 01.09.1940 (RDA v. 01.09.1940(361)) Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 09.12.1944
Hauptmann 10.03.1943 -1810- m. Wirk. v. 01.01.1943 (RDA v. 01.01.1943(287c))

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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