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370. Eichenlaubträger Heinrich Boigk
Leutnant der Reserve, Jäger

Heinrich Boigk wurde am 31.10.1912 in Köln-Lindenthal geboren und trat am 07.01.1940 der 3. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 222 in Wismar bei und wechselte mit Meldung vom 19.03.1940 in die 1. Kompanie des Infanterie-Regiments 222. In der Saarpfalz im Einsatz, kommt Boigk laut Meldung vom 07.04.1941 in den Radfahr-Zug des Infanterie-Regiments 570, mit dem er am Ostfeldzug teilnimmt. Dort wird er mit Meldung vom 03.10.1941 in die 1. Kompanie des Regiments versetzt und wechselt dann laut Meldung vom 30.12.1941 in die 2. Kompanie des Jäger-Regiments 49, das ihm Rahmen der 28. leichten Infanterie-Division, aufgrund hoher Verluste in den Westen, zur Auffrischung, verlegt wurde.
Im Februar 1942 erfolgte dann die Verlegung der Division zurück an die Ostfront, wo sie dem XXX. Armee-Korps auf der Krim unterstellt wurde. Dieses Korps und damit auch die 28. leichte Infanterie-Division nahm im Mai 1942 an der Rückeroberung der Halbinsel Kertsch teil. Bereits am ersten Tag des Angriffs gelang es den Tatarengraben zu überwinden, womit es nur noch wenige Tage dauerte, bis die gesamte Halbinsel wieder in deutscher Hand war. Mit Ende der Kämpfe um kertsch, nahm die Division an der endgültigen Eroberung Sewastopols teil und bewährte sich auch dort. Mit Ende der Schlacht verlegte die Division im Rahmen der 11. Armee an die Nordfront in den Raum Wolchow, wo die Division am 01.07.1942 schließlich in die 28. Jäger-Division umbenannt wurde. In dieser zeit wurde er mehrfach verwundet.
Am Wolchow bewährte sich Boigk mehrmals durch persönliche Tapferkeit, führte mehrere, erfolgreiche Spähtruppunternehmen südlich des Ladogasees und erhielt dafür als Oberjäger und Gruppenführer in der 2. Kompanie des Jäger-Regiments 49, am 05.05.1943 das Ritterkreuz. Es folgten zum Jahreswechsel schwere Kämpfe an der Leningrad-Front und danach der erneute Einsatz am Wolchow nördlich von Nowgorod. Bei Einsätzen im Raum Mga und Gaitolowo, zeichnete sich Boigk erneut durch persönlichen Mut und Tapferkeit aus, als er mit seinem Zug am 14.01.1944 einen gefährlichen gegnerischen Einbruch abriegeln konnte. Dafür wurde er als Feldwebel und Zugführer in der 2. Kompanie des Jäger-Regiments 49, am 18.01.1944, bei diesem Einsatz selbst schwer verwundet, mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet. Seine Verwundung war derart schwer, das er sein rechtes Auge verlor und Boigk keine aktive Wiederverwendung fand.
Am 02.05.1945 geriet er so in amerikanische Gefangenschaft, aus der er am 05.10.1945 wieder entlassen wurde.
Heinrich Boigk verstarb am 28.03.2003 in Köln.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Oberjäger 20.07.1942 Eisernes Kreuz II. Klasse

27.06.1940

(Unteroffizier 08.09.1943) nicht erklärlich Eisernes Kreuz I. Klasse 29.09.1942
Feldwebel 09.10.1943 Infanterie-Sturmabzeichen ???
Leutnant der Reserve 30.01.1945 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 05.05.1943
370. Eichenlaub zum Ritterkreuz 18.01.1944

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