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Ritterkreuzträger Hermann-Ernst Bolm
Hauptmann, Grenadiere

   
Hermann-Ernst Bolm wurde am 28.02.1919 in Magdeburg geboren und trat laut
Meldung vom August 1938 der 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 17 bei. Nach
der Teilnahme am Polen-Feldzug wechselte Bolm laut Meldung vom 01.04.1940 8in
die 1. (Schützen) Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 17. Mit Meldung vom
17.04.1940 befand er sich dann in der 2. (Schützen) Kompanie des Bataillons.
Ohne Teilnahme am West-Feldzug wechselt Bolm mit Meldung vom 20.08.1940 in die
6. Kompanie seines alten Regiments, bzw. mit Meldung vom 05.10.1940 in die 10.
Kompanie des Infanterie-Regiments 434.
Am 05.04.1941 erfolgte der Wechsel in die 11. Kompanie, um am 09.06.1941 wieder
kurzzeitig in die 10. Kompanie zurückzukehren. Mit dieser nimmt er dann auch am
Ost-Feldzug teil, wechselt aber am 03.10.1941 wieder in die 11. Kompanie zurück.
Später erfolgte dann die Versetzung in die 9. Kompanie, von der er mit Meldung
vom 19.03.1942 in die 10. Kompanie zurückkehrte. In den nächsten Wochen dann zur
2. Kompanie versetzt, wird er von dort, mit Meldung vom 07.07.1941, zum
Sicherungs-Bataillon Usocki kommandiert, um nach seiner Rückkehr zur Kompanie,
mit Meldung vom 14.02.1943, der 9. Kompanie unterstellt zu werden.
Mit Meldung vom 24.08.1943 kommt Bolm in den Stab der 131. Infanterie-Division
und von dort in das Feld-Ersatz-Bataillon 131, von wo aus er mit Meldung vom
19.12.1943 in die 5. Kompanie des Regiments wechselt und dort auch zum Führer
des II. Bataillons ernannt wurde.
Am 01.04.1944 begann für die 131. Infanterie-Division der Angriff auf
Tscherkassy an der Bahnstrecke Luboml-Kowel, um die eingeschlossene Besatzung
von Kowel zu befreien. Am 04.04.1944 erreichte die schwer ringende Division
einen Waldrand ca. sieben Kilometer westlich von Kowel. Auch im Norden Kowels im
Einsatz, bewies Bolm dort außergewöhnliche Tapferkeit, wofür er u.a. am
04.04.1944 im Wehrmachtsbericht genannt wurde. Am 27.04.1944 konnte der Einsatz
zum Entsatz Kowels erfolgreich beendet werden. Bolm erhielt für seine
erfolgreichen Angriffs- und Abwehr-Maßnahmen am 20.04.1944, als Hauptmann der
Reserve und Führer des II. Bataillons des Grenadier-Regiments 434, das
Ritterkreuz. Weiterhin erfolgte am 30.04.1944, mit Wirkung vom 01.03.1944, die
Überführung ins aktive Offizierskorps.
Mit Meldung vom 12.08.1944 wechselt er in den Stab des I. Bataillons und fällt
dort am 20.10.1944, als Kommandeur des Bataillons, bei Ebenrode in Ostpreußen.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Leutnant der Reserve |
06.01.1941 -10- m. Wirk. v. 01.11.1940 (RDA v. 01.11.1940(3157)) |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
25.11.1941 |
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Oberleutnant der Reserve |
17.10.1942 -2660- m. Wirk. v. 01.11.1941 (RDA v. 01.11.1942(91)) |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
08.01.1942 |
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Hauptmann der Reserve |
29.02.1944 -550- m. Wirk. v. 01.01.1944 (RDA v. 01.01.1944) |
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Deutsches Kreuz in Gold |
10.02.1944 |
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Hauptmann |
30.04.1944 m. Wirk. v. 01.03.1944 aktiv |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
20.04.1944 |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
??? |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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