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Ritterkreuzträger Dietrich-Siegwart von
Bonin
Rittmeister der Reserve, Panzergrenadiere

  
Dietrich-Siegwart Konrad Friedrich Fürchtegott von Bonin wurde am 02.02.1917
in Grabow bei Ludwigslust geboren und absolvierte seine Wehrdienstpflicht. Wann,
ist jedoch bisher unbekannt. Am Polen-Feldzug nahm er in der Reiterschwadron der
Aufklärungs-Abteilung 3 teil und wechselte im West-Feldzug, mit Meldung vom
16.06.1940, in den Stab der II. Abteilung des Reiter-Regiments 22, wo er der 8.
Schwadron zugeteilt wurde. Von dort kommt er dann wieder in den Stab der
Abteilung, kehrt aber mit Meldung vom 01.09.1940 wieder zur Schwadron zurück.
Mit Meldung vom 15.01.1941 in der 7. Schwadron, wechselt von Bonin mit Meldung
vom 16.04.1941 in die Operations-Abteilung im Generalstab des Heeres.
Im Verlaufe des Ost-Feldzuges wechselt er in die Stabsschwadron des
Panzergrenadier-Regiments 21 und wird nach dem 15.09.1943 zum Chef der 2.
Schwadron im Panzergrenadier-Regiment 26 ernannt. Von Januar/Februar 1943 bis
24.11.1943 übernimmt er nach anderen Quellen den Posten des 3.
Ordonnanzoffiziers im Stab der 24.Panzer-Division.
Mit seiner Schwadron nimmt er u.a. am 03.08.1944 an den Kämpfen im Raum Przylek/Nordukraine teil und wird
dafür mit der Ehrenblattspange ausgezeichnet.
Die Schwadron verlässt er mit Meldung vom
02.12.1944, um der Versorgungs-Schwadron des I. Bataillons des
Panzergrenadier-Regiments 1 zugeteilt zu werden, um dann im Jahre 1945 das
Kommando über das I. Bataillon des Panzergrenadier-Regiments 21 zu übernehmen,
bzw. das Kommando über die I. Abteilung der Panzergrenadier-Gruppe Hildebrandt.
Als Kommandeur des I. Bataillons, nahm von Bonin in der Nacht vom 27. auf den
28.01.1945 am erfolgreichen Angriff der Kampfgruppe von Einem der 24.
Panzer-Division über 50 Kilometer hinweg auf Pr. Holland teil. Zunächst überwand
man die gegnerische Verteidigung und stieß über 10 Kilometer auf die Ortschaft Krikehnen vor. In der nächsten Nacht erreichten die deutschen Truppen die
Straßenkreuzung westlich Behlendorf, ca. 8 Kilometer ostwärts Pr. Holland. Bei
diesen Kämpfen zeichnete sich von bonin in der Ortschaft Göttchendorf im
besonderen masse aus und erhielt dafür am 18.02.1945, als Rittmeister der
Reserve und Kommandeur des I. Bataillons des Panzergrenadier-Regiments 21 das
Ritterkreuz. Eine weitere Beförderung zum Major der Reserve ist unbestätigt.
Dietrich-Siegwart von Bonin verstarb am 15.04.1970 in Emlichheim in der
Grafschaft Bentheim.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Leutnant der Reserve |
11.05.1940 -1180- m. Wirk. v. 01.04.1940 (RDA v. 01.04.1940(4014)) |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
13.09.1940 |
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Oberleutnant der Reserve |
11.05.1942 m. Wirk. v. 01.04.1942 (RDA v. 01.04.1942(2773) |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
10.05.1944 |
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Rittmeister der Reserve |
09.11.1944 m. Wirk. v. 01.09.1944 (RDA v. 01.09.1944(28)) |
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Nennung im Ehrenblatt |
17.09.1944 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
18.02.1945 |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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