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Ritterkreuzträger Herbert Borchardt
Leutnant der Reserve, Grenadiere

    
Herbert Borchardt wurde am 11.02.1914 in Aalkaten im
Kreis Schlawe in Pommern geboren und trat am 01.04.1934 dem RAD bei, wo er
hauptamtlich der RAD-Abteilung 4/112 zugeteilt wurde. Am 28.06.1936 nimmt er
an einer Reserve-Übung der Wehrmacht teil und kommt schließlich erst mit
Meldung vom 08.03.1942 zu seinem ersten Kriegseinsatz, als er vom
Marsch-Bataillon 168/1 der 8. (MG) Kompanie des Infanterie-Regiments 442
zugeteilt wurde.
Laut Meldung vom 31.03.1942 in der 2. Kompanie des Feld-Ersatz-Bataillons
168/1, kommt Borchardt mit Meldung vom 12.04.1942 wieder zur 8. (MG) Kompanie
zurück, bzw. mit Meldung vom 12.05.1942, aufgrund einer Verwundung, zum
Infanterie-Ersatz-Bataillon 164. Dort wird er mit Meldung vom 29.08.1942 von
der Genesenden-Kompanie in die 4. Kompanie des Bataillons versetzt, die später
in die 4. Kompanie des Reserve-Infanterie-Bataillons 164 umbenannt wird. Mit
Meldung vom 05.02.1943 kehrt er dann wieder zu seiner 8. (MG) Kompanie an die
Front zurück, wo er jedoch mit Meldung vom 20.06.1943 erneut verwundet und dem
Grenadier-Ersatz-Bataillon 164 zugeteilt wird.
Nach seiner Genesung laut Meldung vom 05.10.1943 an die Schule IV für
Fahnenjunker der Infanterie in Thorn kommandiert, kehrt er nach Ende der
Kommandierung zunächst in die Stamm-Kompanie des Grenadier-Ersatz-Bataillons
164 zurück und wird der Führer-Reserve der Heeresgruppe Nord unterstellt, die
ihn mit Meldung vom 23.12.1943 in die 4. (MG) Kompanie des
Infanterie-Regiments 189 versetzt. Von dort wechselt er mit Meldung vom
20.03.1944 in die 7. Kompanie, wo er die Führung von Stoßtrupps übernimmt. Im
Rahmen der 81. Infanterie-Division steht Borchardt seit dem 27.02.1944 in
schweren Abwehrkämpfen bei Newel gegen 6 Garde-Divisionen, 4
Schützen-Divisionen und 2 Garde-Panzer-Brigaden der 2. Stoß-Armee, wobei bis
zum 05.03.1944 insgesamt 37 Panzer abgeschossen werden konnten. Bei diesen
Angriffen wurde besonders der rechte Flügel des II. Bataillons des
Grenadier-Regiments 189 hart getroffen. Dabei zeichnete sich Borchardt durch
persönliche Tapferkeit und als hervorragender Stoßtruppführer aus und erhielt
am 20.03.1944, als Leutnant der Reserve und Stoßtruppführer der 7. Kompanie
des Grenadier-Regiments 189, das Ritterkreuz.
Am 06.08.1944 wird Borchardt im Wald südlich Tryszki, westlich von Newel als
vermisst gemeldet.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
13.04.1942 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
21.01.1944 |
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Unterfeldmeister (RAD) |
01.01.1943 (5a) in RAD-Abteilung 4/112 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
06.03.1944 |
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Feldwebel |
05.10.1943 |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
??? |
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Leutnant der Reserve |
25.01.1944 -140- m. Wirk. v. 01.12.1943 (RDA v. 01.12.1943) |
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Infanterie-Sturmabzeichen in Silber |
00.00.1944 |
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Feldmeister (RAD) |
26.06.1944 m. Wirk. v. 01.06.1944 (3) in RAD-Abteilung 1/110 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
20.03.1944 |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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