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Ritterkreuzträger Ernst Born
Feldwebel, Grenadiere

    
Ernst Born wurde am 03.02.1916 in Klein Dankheim im Kreis Ortelsburg in
Ostpreußen als Ernst Baranowski geboren, absolvierte vom 01.10.1935 bis zum
01.04.1937 seine Arbeitsdienstpflicht in der RAD-Abteilung 2/20 und trat dann am
15.11.1938 der Wehrmacht bei, wo er sich mit Meldung von August 1939 in der 10.
Kompanie des Infanterie-Regiments 2 befand und am Polen-Feldzug teilnahm.
Mit Meldung vom 02.02.1940 wechselt er von der 10. in die 5. Kompanie, wo er am
28.02.1940 seinen Namen in Born änderte.
Nach dem Westfeldzug kommt Born, mit Meldung vom 05.10.1940, in die 7. Kompanie
und wird dort laut Meldung vom 11.11.1942 an der Ostfront verwundet. Laut einer
anderen Quelle wird er am 05.11.1941 verwundet.
Nach der Genesung kommt er mit Meldung vom 23.01.1942 von der 3.
Genesenden-Kompanie in die 2. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 2 und
von dort mit Meldung vom 17.05.1942 zurück in die 7. Kompanie seines Regiments.
Dort muss er aber wenig später erneut verwundet worden sein, da er sich mit
Meldung vom 01.07.1942 erneut im Lazarett befand. Mit Meldung vom 22.07.1942
wieder bei der 7. Kompanie, folgte am 05.01.1943 eine weitere Verwundung.
Wieder bei seiner 7. Kompanie nimmt er mit dieser am 24.02.1944 am Angriff des
Grenadier-Regiments 2 gegen die Insel Pirissar im Peipus-See teil, wobei die 7.
Kompanie am linken Flügel des Regiments eingesetzt war. Dort entschied Born
selbstständig in kritischer Lage den Gegner mit einem Scheinangriff auf die
Front zu täuschen und mit der Masse des Zuges im Flankenangriff zu werfen. Der
Gegner erhielt nicht mehr die Gelegenheit eine neue Abwehrfront gegen das rechts
angreifende Bataillon zu bilden. Er wurde im Rücken gefasst und auf das Eis des
Peipus-See zurückgeworfen. Dafür wird Born zum Ritterkreuz vorgeschlagen. Noch
während der Entscheidungsfindung fällt Ernst Born am 27.03.1944 bei den schweren
Kämpfen um die Bereinigung des Westsackes südwestlich Narwas und wird auf dem
Heldenfriedhof der 61. Infanterie-Division in Toila, nordwestlich Jewe,
beigesetzt.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
00.06.1940 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
23.08.1941 |
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Obergefreiter |
01.11.1940 |
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Infanterie-Sturmabzeichen in Silber |
29.08.1941 |
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Unteroffizier |
01.04.1941 |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
29.11.1941 |
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Feldwebel |
01.09.1943 |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
17.08.1942 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
20.04.1943 |
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Verwundetenabzeichen in Silber |
00.00.1943 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
21.04.1944 |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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