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Ritterkreuzträger Rudolf Bornhof
Hauptmann der Reserve, Jäger

Rudolf Bornhof wurde am 28.05.1914 in Rogasen bei Posen geboren und trat am 03.11.1937 seinen Dienst an, nachdem er zuvor dem Reichsarbeitsdienst angehörte.
Mit Meldung vom 21.10.1939 wird er von der 10. Kompanie des Infanterie-Regiments 38, mit der er am Polen-Feldzug teilnahm, zur Waffenschule nach Döberitz kommandiert und befindet sich mit Meldung vom 08.02.1940 in der 2. Kompanie seines Regiments, von wo aus er aber mit Meldung vom gleichen Tag in die 3. Kompanie wechselt. Mit Meldung vom 19.05.1940 dann in der 1. Kompanie, mit Meldung vom 27.08.1940 wieder in der 3. und mit Meldung vom 13.07.1941 zurück in die 1. Kompanie. Wird er dort später zum Führer der Kompanie ernannt. Als solcher hatte er am 20.04.1942 den Auftrag erhalten über den Bach westlich Ramuschewo vorzustoßen und den Dorfplatz mitsamt der Kirche zu nehmen. Ohne auf Flankensicherung, bzw. auf Verstärkung zu warten, entschied er sich selbstständig, einen gegen die Südflanke des Bataillons gerichteten Angriff zu begegnen, indem er bis zu7m Südrand Ramuschewos vorstieß. Dieser Vorstoß zerschlug den feindlichen Gegenstoß und brachte Ramuschewo vollständig in den Besitz des Jäger-Regiments 38. Die Lage der Ortschaft direkt am Lowat, war entscheidend für das Halten der Verbindung zum II. Armee-Korps. Bornhof erhielt dafür am 03.05.1942, als Leutnant der Reserve und Führer der 1. Kompanie des Jäger-Regiments 38, das Ritterkreuz.
Im Verlauf der weiteren Kämpfe zum Chef der 4. Kompanie des Feld-Ersatz-Bataillons 8, bzw. auch zum Führer des III. Bataillons des Jäger-Regiments 38, ernannt, fällt er als solcher am 27.01.1944 bei Medwed am Ilmensee. Die RAD-Abteilung 4/35 erhält daraufhin ehrenhalber den Namen Rudolf Bornhof. In einem Brief an die Witwe schrieb der Kommandeur der Division Generalleutnant Volckamer von Kirchensittenbach, daß Bornhof im Morgengrauen des 27.01.1944 im Kampf um die Schlüsselstellung der Division bei Medwed bei einem Gegenangriff inmitten seiner Männer durch einen Granatsplitter gefallen sei. Der Kommandeur gibt an, das er als Bataillonsführer eingesetzt war und schließlich durch sein altes I. Bataillon des Regiments am 29.01.1944 gegen 10.00 Uhr beigesetzt wurde. Das Grab befand sich damals auf dem Heldenfriedhof in Utergosch ca. 8 Kilometer von dem Platz entfernt den er eroberte und wo er fiel.
Mittlerweile sind seine Gebeine möglicherweise
auf die Kriegsgräberstätte in Korpowo - Sammelfriedhof (Rußland) überführt worden.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Obertruppführer im RAD 01.10.1934 Medaille zur Erinnerung an den 01.10.1938 m. Spange Prager Burg ???
Unterfeldmeister im RAD 00.00.1935 Eisernes Kreuz II. Klasse 20.09.1940
Feldmeister im RAD 01.11.1936 Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Leutnant der Reserve 20.04.1940 -900- m. Wirk. v. 01.04.1940 (RDA v. 01.04.1940(1173)) Infanterie-Sturmabzeichen ???
Oberleutnant der Reserve 30.04.1942 -1140- m. Wirk. v. 01.04.1942 (RDA v. 01.04.1940(2430)) Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 03.05.1942
Oberleutnant der Reserve 09.06.1942 -1460- erh. m. Wirk. v. 01.03.1942 neues RDA v. 01.10.1941 (973) Medaille Winterschlacht im Osten ???
Hauptmann der Reserve 20.01.1943 -130- m. Wirk. v. 01.01.1943 (RDA v. 01.01.1943) Verwundeten-Abzeichen in Schwarz ???
Oberstfeldmeister im RAD ???

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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