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Ritterkreuzträger Hermann von Borries
Oberst, Infanterie

Hermann Max Wilhelm von Borries wurde am 13.10.1899 in Sülzhayn bei Ilfeld im Harz geboren und trat am 19.06.1917 dem Ersatz-Reserve-Jäger-Bataillon 15 bei, wird dann am 11.12.1917 in die 4. Kompanie des Garde-Jäger-Ersatz-Bataillons versetzt und kommt am 28.05.1918 zum Feld-Rekruten-Depot der Jäger-Division. Von dort erfolgte am 14.06.1918 die Überstellung in das Garde-Reserve-Jäger-Bataillons ins Feld, wo er ab dem 17.06.1918 in der 2. Kompanie eine Verwendung findet und am 28.06.1918 als Fahnenjunker in die 8. Kompanie des Infanterie-Regiments 136 versetzt wird. Dort geriet er am 10.07.1918 westlich Soissons in französische Gefangenschaft. Er hatte damit ab dem 14.06.1918 an den Kämpfen bei Matz, an der Oise, der Marne und bei Soissons teilgenommen.
Von Borries wird am 09.02.1920 ausgetauscht und ab dem 14.05.1920 der 3. Kompanie des Jäger-Bataillons Nr. 9 zugeteilt, bzw. ab dem 29.09.1920 der 14. Kompanie des Ergänzungs-Bataillons des Infanterie-Regiments 6. Von dort kommt er dann am 01.04.1921 in die 11. Kompanie des Regiment.
Nach der Teilnahme an einer wissenschaftlichen Vorprüfung vom 19.04. bis zum 22.04.1922, sowie Mitte April 1923, erhält er vom 05.07. bis zum 07.07.1923 eine Offiziers-Anwärter-Prüfung, besucht vom 21.09. bis zum 11.11.1923 den 1. Lehrgang an der Infanterie-Schule, wird vom 01.05. bis zum 30.09.1924 zum 1. Lehrgang der Infanterie-Schule auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf kommandiert und nimmt vom 01.03. bis zum 31.10.1925 am 2. Waffenschul-Lehrgang in Ohrdruf teil.
Ab dem 01.01.1926 in der 3. Kompanie, bzw. ab dem 01.10.1927 in der 14. Kompanie, wechselt er am 01.10.1928 als Zugführer in die 1. Kompanie des Infanterie-Regiments 6. Von dort wird er vom 15.10.1929 bis zum 31.03.1930  als Ausbildungs-Offizier zur 2. Kompanie der 2. (Preuß.) Kraftfahr-Abteilung kommandiert. Danach wieder bei seinem Regiment, kommt er am 01.10.1931 in die 13. (Minen-Werfer-) Kompanie des Regiments, wo er am 01.04.1932 eine Etatstelle in der 9. Kompanie erhält. Vom 02.02. bis zum 29.04.1932 zum Minenwerfer-Lehrgang A nach Döberitz kommandiert, erhält er am 01.06.1932 eine Etatstelle in der 13. Kompanie, bzw. ab dem 01.12.1932 bei der 8. Kompanie.
Am 30.04.1933 scheidet er aus dem Dienst aus, wird aber am 02.03.1934, mit Wirkung vom 01.04.1934 als Oberleutnant beim Reichsheer angestellt, unter gleichzeitiger Versetzung in die 13. Kompanie des 6. Infanterie-Regiments.
Am 01.07.1934 wird er zum Führer der 10. Kompanie im Infanterie-Regiment Flensburg ernannt und ist ab dem 01.10.1934 Chef der 14. Kompanie. Als solcher wird er vom 15.04. bis zum 24.04.1936 zum Lehrgang für Panzer-Abwehr-Einheiten nach Döberitz kommandiert und nimmt vom 17.06. bis zum 25.06.1936 an der Korps-Generalstabs-Reise des X. Armee-Korps nach bad Salzuflen teil.
Mit Wirkung vom 06.07. bis zum 11.07.1936 zur Panzer-Abwehr-Abteilung 20 kommandiert, wo er eine Kraftfahrtechnische Aus- und Weiterbildung als Hilfs-Militär-Kraftfahr-Sachverständiger erhalt. Außerdem wird er vom 09.12. bis zum 12.12.1936 zur Geländebegehung anlässlich der Wehrkreisprüfung 1937 nach Lübeck kommandiert. Vom 06.01. bis zum 12.01.1938 zum Lehrgang für Kompaniechefs der Panzer-Abwehr-Einheiten der Infanterie-Regimenter an die Pionier-Schule II in Rehagen-Klausdorf kommandiert, bzw. vom 03.02. bis zum 15.02.1938 zum Kfz-Lehrgang für Kompaniechefs der mot.-Einheiten der Infanterie an der Kraftfahrtruppenschule Wünsdorf. Dem schließt sich vom 12.12. bis zum 13.12.1938 ein "Horch"-Lehrgang bei der Panzer-Abwehr-Abteilung 32 in Kolberg an.
Am 23.01.1939 wird er zum Chef der 14. (Panzer-Abwehr) Kompanie im Infanterie-Regiment 26 in Flensburg ernannt, besucht vom 30.01. bis zum 04.02.1939 einen Stabsoffizier-Lehrgang bei der 30. Division in Lübeck, wird vom 04.04. bis zum 05.04.1939 zur Unterweisung der Kommandeure der Panzer-Abwehr-Abteilungen nach Putlos kommandiert und am 26.08.1939 zum Kommandeur des I. Bataillons seines Regiments ernannt. Nach Polen- und West-Feldzug auch im Osten im Einsatz übernimmt er dort vom 26.01. bis zum 30.05.1942 die Führung des Infanterie-Regiments 46. Mit diesem gelang von Borries am 21.04.1942 die Eroberung von Omytschkino. Dem schloss sich in zähen Kämpfen die Wegnahme des Waldstückes nordwestlich davon an. Aus eigenem Entschluss griff er weiter nach Norden an schuf so die entscheidende Grundlage für die Wiederherstellung der Verbindung zwischen dem II. und dem X. Armee-Korps. Dafür erhielt er am 03.05.1942, als Oberstleutnant und Führer des Infanterie-Regiments 46, das Ritterkreuz.
Am 01.06.1942 in die Führer-Reserve versetzt, wird er mit Wirkung vom 10.07.1942 zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 377 ernannt. Als solcher wird er am 04.01.1943 bei der Erkundung der Höhe 73,4 bei Ssofronkowo gegen 22.30 Uhr schwer verwundet. Die Verwundungen waren eine Weichteilzertrümmerung des rechten Oberschenkels, schwerer Muskelbrand, eine hohe Amputation des rechten Beines und eine Knochennekrose des rechten Schambeins. Aufgrund der Schwere der Verwundungen verstarb er am 16.02.1943 gegen 07.30 Uhr im Kriegslazarett 1/551 in Porchow. Am 20.02.1943 wird er zusammen mit dem Kommandeur des Grenadier-Regiments 415 der 123. Infanterie-Division auf dem Heldenfriedhof Porchow beigesetzt.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 01.12.1921 Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK 00.07.1920
Offiziers-Anwärter ernannt 25.07.1923 Ehrenkreuz für Frontkämpfer 03.01.1935
Unteroffizier überzählig 15.11.1923 Dienstauszeichnung IV. - II. Klasse 02.10.1936
Fähnrich 01.10.1924 Eisernes Kreuz II. Klasse 21.09.1939
Oberfähnrich 01.10.1925 Eisernes Kreuz I. Klasse 26.10.1939
Leutnant 01.12.1925 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 03.05.1942
Oberleutnant 01.11.1928
Oberleutnant 01.04.1934 erh. neues RDA v. 01.11.1928(40)
Hauptmann 01.10.1934 (43)
Major 06.01.1939 m. Wirk. v. 01.12.1938 (RDA v. 01.12.1938(66))
Oberstleutnant 01.11.1941 (9)
Oberst p.m. 10.03.1943 m. Wirk. v. 01.01.1943 (RDA v. 01.01.1943(71b))

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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