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Ritterkreuzträger Alfred Bottler
Major, Grenadiere

Alfred Bottler wurde am 07.04.1917 in Kalteneggolsfeld bei Bamberg geboren und trat am 04.12.1936 als Fahnenjunker dem Infanterie-Regiment 41 bei, besuchte vom 18.10.1937 bis zum 02.07.1938 die Kriegsschule Potsdam, sowie vom 04.07. bis zum 10.08.1938 einen Waffen-Lehrgang an der Infanterieschule.
Am Polen-Feldzug nahm er als MG-Zugführer in der 4. MG-Kompanie des Regiments teil und wird am 04.01.1940 zum Führer der 9. Kompanie ernannt. Nach dem Westfeldzug übernimmt er dann auch am 31.01.1941 den Posten des Kompaniechefs der 9. Kompanie, mit der er bis zum Jahresende an der Ostfront im Einsatz steht und am 30.12.1941 mit dem Posten des Kompaniechefs der 4. MG-Kompanie betraut wird. Zwischendurch wurde er am 02.09.1941 verwundet, dem Ersatz-Bataillon (mot.) 41 zugeteilt, wo er zeitweise den Posten des Zug- und stellvertretenden Kompanieführers der 3. MG-Kompanie übernimmt,  und kommt schließlich über die Genesenden-Kompanie zurück zu seiner Kompanie an die Front.
Am 14.01.1942 in ein Feld-Lazarett verlegt, kommt Bottler vom 28.02. bis zum 18.12.1942 in ein Heimat-Lazarett und übernimmt nach seiner Genesung vom 19.12.1942 bis zum 30.09.1943 den Posten des Chefs der MG-Kompanie im Grenadier-Ersatz-Bataillon (mot.) 41 in Erlangen. Ab dem 13.09.1943 in der Führer-Reserve, besucht Bottler vom 01.10. bis zum 13.11.1943 einen Lehrgang an der Schule für Bataillons- und Abteilungs-Führer an der Panzertruppenschule in Paris und ist dann Leiter verschiedener Lehrgänge im Grenadier-Ersatz-Bataillon (mot.) 41.
Am 20.01.1944 wird er zur Verwendung als Bataillons-Führer im Grenadier-Regiment (mot.) 200 zur 90. Panzergrenadier-Division versetzt, wo er am 29.01.1944 die Führung des I. Bataillons übernimmt. Für seine folgenden Einsätze, insbesondere am Monte Lopio vom 12.07.1944, wird er bereits am 30.08.1944 als Hauptmann und Kommandeur des Bataillons zum Ritterkreuz vorgeschlagen, wobei dieser Vorschlag am 11.09.1944 abgelehnt wurde und Bottler stattdessen die Ehrenblattspange erhielt.
Nach den Kämpfen im Raum Cassino zeichnete sich Bottler auch weiterhin im besonderen Maße aus, wofür er schließlich am 03.11.1944, als Major und Kommandeur des I. Bataillons des Grenadier-Regiments (mot.) 200, das Ritterkreuz erhielt.
Nach dem krieg trat Bottler der Bundeswehr bei und stieg dort bis zum Obersten auf.
Alfred Bottler verstarb am 01.06.1996 in Stegen bei Freiburg im Breisgau.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fahnenjunker-Gefreiter 01.06.1937 Eisernes Kreuz II. Klasse 01.10.1939
Fahnenjunker-Unteroffizier 01.09.1937 Eisernes Kreuz I. Klasse 22.06.1940
Fähnrich 26.03.1938 m. Wirk. v. 01.03.1938 Infanterie-Sturmabzeichen in Silber 01.07.1940
Oberfähnrich 30.06.1938 m. Wirk. v. 01.06.1938 Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
Leutnant 31.08.1938 m. Wirk. v. 01.09.1938 unter Vorbeh. der Festsetz. eines RDA Verwundetenabzeichen in Silber 17.10.1941
Leutnant 31.12.1938 erh. neues RDA v. 01.01.1939(494) Deutsches Kreuz in Gold 18.10.1941
Leutnant erh. neues RDA v. 01.09.1938(494) Verwundetenabzeichen in Gold 14.01.1942
Oberleutnant 19.07.1940 -40- m. Wirk. v. 01.08.1940 (RDA v. 01.08.1940(444)) Medaille Winterschlacht im Osten 24.11.1942
Hauptmann 12.03.1943 - 2010- m. Wirk. v. 01.04.1943 (RDA v. 01.04.1943(51)) Nennung im Ehrenblatt 17.09.1944
Major 15.11.1944 -2602- m. Wirk. v. 01.09.1944 (RDA v. 01.09.1944(103)) Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 03.11.1944
Oberstleutnant (Bw) ???
Oberst (Bw) ???

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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