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Ritterkreuzträger Albert Brachat
Hauptmann, Infanterie

     
Albert Brachat wurde am 27.03.1915 in Hilzingen im Kreis Konstanz geboren und
trat am 05.04.1934 der 9. Kompanie des Infanterie-Regiments 14 in Konstanz bei.
Am 01.11.1935 wechselt er in die 15. Kompanie des A-Bataillons des
Infanterie-Regiments 14 und von dort am 01.10.1936 in die 1. Kompanie des
Regiments. Mit dieser nimmt er bei der Angliederung Österreichs teil und während
des Polen-Feldzuges am Einsatz "Limes" am Westwall.
Während des Westfeldzuges wird er am 09.06.1940 durch einen Streifschuss an der
rechten Hand bei Qeuilly an der Aisne verwundet. Brachat hatte zuvor aufgrund
des Ausfalls sämtlicher Offiziere seiner Kompanie, nachdem die Kompanie auf eine
ausgebaute Stellung traf selbstständig die Führung übernommen. Der Kompaniechef,
ein Kompanie-Offizier und 14 Unteroffiziere und Mannschaften wurden getötet.
Brachat riss die Kompanie zum Angriff vor, um den Stützpunkt, der den Übergang
über die Aisne verhinderte, zu stürmen. Zusammen mit seinen Kameraden kämpfte er
den Stützpunkt derart nieder, das es nachdrängenden Einheiten ohne großen
Widerstand gelang das Westufer der Aisne zu erreichen und zu halten. Dafür
erhielt er am 04.07.1940, als Feldwebel und Führer der 1. Kompanie des
Infanterie-Regiments 14 das Ritterkreuz.
Nach Ende des West-Feldzuges kommt Brachat am 07.10.1941 in das I. Bataillon des
Regiments, mit dem er ab dem 22.06.1941 am Feldzug im Osten teilnimmt, wobei er
die Führung der 1. Kompanie übernimmt.
Am 10.01.1942 wird er aufgrund von Erfrierungen beider Füße in ein Feld- und
später in ein Heimat-Lazarett verlegt. Mit Ausheilung der Erfrierungen wird er
vom 13.03. bis zum 30.09.1942 dem Infanterie-Ersatz-Bataillon 14 zugeteilt.
Dazwischen besucht er vom 08.08. bis zum 22.08.1942 einen Kraftfahr-Lehrgang bei
der Kraftfahr-Ersatz-Abteilung 5 in Villingen.
Am 01.10.1942 wird er zu den aktiven Truppenoffizieren überführt und dem
Infanterie-Ersatz-Regiment 5, zunächst in Konstanz, später dann in Mühlhausen im
Elsaß, zugeteilt. Dort unternimmt er unter anderem Votragsreisen vor Arbeitern
oder der HJ.
Am 13.07.1943 kommt er als Führer der 5. Kompanie zum Sturm-Regiment 14. Als
solcher wird er am 14.08.1943 ostwärts Karatschew bei einem Gegenstoß durch
Granatsplitter in der Lunge schwer verwundet woraufhin er auf dem
Hauptverbandsplatz seinen Verwundungen erliegt.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
01.04.1935 |
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Dienstauszeichnung IV. Klasse |
05.04.1938 |
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Unteroffizier |
01.06.1936 |
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Medaille zur Erinnerung an den 13.03.1938 |
16.12.1938 |
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Feldwebel |
01.10.1939 |
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Deutsches Schutzwall-Ehrenzeichen |
15.03.1940 |
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Offiziers-Anwärter |
01.07.1940 (ernannt) |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
18.06.1940 |
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Leutnant |
01.08.1940 (36) |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
20.06.1940 |
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Oberleutnant |
01.09.1942 (28C) |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
25.06.1940 |
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Hauptmann p.m. |
12.09.1943 -983- m. Wirk. v. 01.08.1943 (RDA v. 01.09.1942(28)) |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
04.07.1940 |
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Infanterie-Sturmabzeichen |
16.08.1941 |
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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