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Ritterkreuzträger Kai Bräundle-Schmidt
Oberstleutnant der Reserve, Grenadiere

        
Kai Bräundle-Schmidt wurde am 19.06.1917 in Flensburg geboren und absolvierte
von 1936 bis 1938 seinen aktiven Wehrdienst in der 10. und 14. Kompanie des
Infanterie-Regiments 26 und wird im Oktober 1938 als Feldwebel OA entlassen.
Nach Ende des Polen-Feldzuges trat er am 02.01.1940 erneut der Wehrmacht bei und
wird zunächst der 3. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 69 (mot.)
zugeteilt. Von dort wechselt er laut Meldung vom 07.03.1940 in die 14. Kompanie
des Infanterie-Regiments 501, wo er den Posten eines Zugführers übernimmt und am
Westfeldzug teilnimmt.
Mit Meldung vom 09.11.1940 wechselt er als Ordonnanz-Offizier in den Stab des
Regiments und kämpft ab dem 22.06.1941 an der Ostfront. Dort meldet er sich
krank und wird mit Meldung vom 05.06.1942 in das Infanterie-Ersatz-Bataillon 6
versetzt. Wieder genesen kehrte er mit Meldung vom 11.09.1942 als
Regimentsadjutant in den Stab seines Regiments zurück.
Ab dem 10.12.1943 dann Führer des Regiments, übernimmt er kurz darauf die
Führung des II. Bataillons, um anschließend wieder die Führung des gesamten
Regiments zu übernehmen.
Im Februar 1944 dann zum Kommandeur des II. Bataillons ernannt, übernimmt er
nach dem 07.02.1944 erneut die Führung des Regiments und ist dann Kommandeur des
I. Bataillons. Zu jener Zeit schlug Bräundle-Schmidt als Regimentsadjutant
westlich Newel sowjetische Durchbruchsversuche ab. Trotz Verwundung trat er an
der Spitze einer kleinen Kampfgruppe zum Gegenstoß an, warf den Gegner. eine
sibirische Ski-Kompanie, aus den ehemaligen deutschen Gräben und gewann in
schwersten Nahkämpfen eine verloren gegangene Höhenstellung zurück. Die
Divisionschronik der 260. Infanterie-Stellung gibt ihn dabei als Kommandeur des
II. Bataillons aus, als er mit den letzten Meldern seinen Gefechtsstand in die
HKL verlegt, um die Absetzbewegungen nach Ale persönlich zu leiten. Als zweiten
Nachweis zur Verleihung des Ritterkreuzes, gibt die Chronik die erfolgreiche
Verteidigung der Gorahöhe, als Angelpunkt der Divisions-HKL an. Dafür erhielt
Bräundle-Schmidt, als Hauptmann der Reserve und Adjutant des Grenadier-Regiments
501, am 26.03.1944 das Ritterkreuz.
Am 23.11.1944 wird er durch 56 Granatsplitter!!! schwer verwundet über
Frauenburg per Schiff nach Gotenhafen transportiert und dann nach Flensburg in
ein Lazarett verlegt. Dort wird er wirtschaftlich dem Füsilier-Ersatz-Bataillon
26 zugeteilt und ist bei Kriegsende Kommandant von Kappeln an der Schlei und
Major z.V. beim Stellvertretenden Generalkommando X.
Kai Bräundle-Schmidt verstarb am 14.08.1991 in Baderup auf Sylt.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Leutnant der Reserve |
10.07.1941 (lt. Meldung) |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
26.07.1941 |
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Oberleutnant der Reserve |
??? |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
26.07.1941 |
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Hauptmann der Reserve |
17.08.1944 (lt. Meldung) |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
26.02.1942 |
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Major der Reserve |
01.04.1945 |
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Infanterie-Sturmabzeichen in Silber |
28.02.1942 |
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Oberstleutnant der Reserve |
??? |
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Demjansk-Schild |
31.12.1943 |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
31.12.1943 |
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Verwundetenabzeichen in Silber |
06.02.1944 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
26.03.1944 |
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Nahkampfspange in Bronze |
01.10.1944 |
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Nennung im Ehrenblatt für eine Tat am 13.10.1944 bei Kesteri |
07.12.1944 |
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Deutsches Kreuz in Gold |
13.12.1944 |
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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