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Ritterkreuzträger Ernst Brandes
Oberleutnant der Reserve, Grenadiere

 
Ernst Brandes wurde am 03.10.1916 in Bergen im Kreis Celle geboren und trat
am 02.11.1937 in die Wehrmacht ein. Dort gehörter er wohl zur 6. Kompanie des
Infanterie-Regiments 9, mit der er zumindest am Polen- und West-Feldzug
teilnahm.
Laut Meldung vom 29.04.1941 wechselt er in den Stab des II. Bataillons und nahm
so am Ost-Feldzug teil. Dort womöglich verwundet, kommt er am 01.05.1942 in das
Reserve-Lazarett Siedlce und wird dabei wirtschaftlich dem
Infanterie-Ersatz-Bataillon 9 zugeteilt. Mit Meldung vom 01.06.1942 wechselt er
in die Genesenden-Kompanie die Bataillons und wird mit Meldung vom 20.06.1942
der Verfügungskompanie 153 zugeteilt. So besucht er bis zum 10.11.1942 den 10.
Offiziers-Anwärter-Lehrgang und wird dann dem Stab des
Infanterie-Ersatz-Bataillons 68 zugeteilt.
Daraufhin kehrt er dann zum Grenadier-Regiment 9 an die Front zurück und
übernimmt dort mit Meldung vom 15.12.1942 die Führung des II. Zuges der 6.
Kompanie. So wird er am 08.02.1943, als Zugführer in der 6. Kompanie, am
Wolchow-Brückenkopf schwer verwundet und wird wirtschaftlich dem
Grenadier-Ersatz-Bataillon 9 zugeteilt.
Nach seiner Genesung kehrt er mit Meldung vom 03.01.1945 in die 6. (Jäger)
Kompanie des Regiments zurück, wird dort aber am 13.02.1945 bei Zinten im Kreis
Heiligenbeil erneut schwer verwundet.
Brandes stand am Abend des 26.01.1945 mit seiner 23. Infanterie-Division in den
Kämpfen an der linke Flanke des VII. Panzer-Korps im Rahmen der Kämpfe des XXVI.
und des VI. Armee-Korps zur herstelölu8ng der Verbindung zur 2. Armee hinter der
Nogat und der Weichsel. Dabei erhielt das Regiment den Befehl bei Wartenburg zur
Abwehr überzugehen und sämtliche Angriffe abzuwehren. Die 6. Kompanie unter
Führung des Leutnants der Reserve Brandes zeichnete sich dabei besonders aus. So
wehrte sie pausenlose Angriffe auf die Seenenge Kirschlainen und des
zugefrorenen Aarsees ab. Dank dieses Aushaltens gelingt es zwei deutschen
Divisionen aus dem Südosten mit der Bahn in den Raum Bischofsburg zurückgeführt
zu werden. Dafür wird Brandes am 05.03.1945 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet,
daß ihm laut Meldung vom 11.04.1945 ausgehändigt wurde.
Ernst Brandes verstarb am 16.04.1996 in Coppenbrügge.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Feldwebel |
20.03.1942 (lt. Meldg.) |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
24.12.1940 |
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Leutnant |
01.10.1942 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
12.08.1944 |
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Oberleutnant |
??? |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
05.03.1945 |
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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