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Ritterkreuzträger Kaspar Brandner
Oberjäger, Gebirgsjäger

  
Kaspar Brandner wurde am 06.01.1916 in Salla bei Voitsberg in der Steiermark
geboren und trat am 02.12.1938 der 7. Kompanie des Gebirgs-Jäger-Regiments 138
in Graz bei.
Mit dieser nimmt er am Polen- und Norwegen-Feldzug bei und wechselt mit
Abschluss der Kämpfe in die 10. und später im Jahr in die 9. Kompanie. Mit
dieser kommt er im Norden der Ostfront zum Einsatz und wird dort am 16.08.1941
durch einen Granatsplitter verwundet. Zunächst im Reserve-Lazarett 1 in Graz,
kommt Brandner am 10.02.1942 in die Genesenden-Kompanie des I. Bataillons des
Gebirgs-Jäger-Ersatz-Regiments 138 in Leoben, wird dort am 27.03.1942 in die 4.
Kompanie versetzt und kehrt schließlich am 14.04.1942 in die 9. (MG) Kompanie
seines Regiments an die Front zurück.
Dort wird er am 11.11.1942 durch einen Pistolenschuss an der linken hand
verwundet und im Feld-Lazarett Newel behandelt. Über Witebsk und Warschau kommt
er am 21.11.1942 in das Reserve-Lazarett Bayrisch Eisenstein und wird
schließlich am 12.02.1943 in die Infanterie-Gebirgs-Jäger-Ersatz-Kompanie 138 in
Leoben versetzt. Vom 02.03. bis zum 30.03.1943 dann in der 1.
Genesenden-Kompanie des III. (E) Bataillons des Ersatz-Regiments in Marburg an
der Drau, kommt er dann in die Stamm-Kompanie des III. Bataillons und wird laut
Meldung vom April 1943 in die Marsch-Kompanie III. Ausbildungs-Bataillon des
Gebirgs-Jäger-Ersatz-Regiments 138, bzw. am 13.06.1943 in das Marsch-Bataillon
zbV. Geb. 138 versetzt.
Ab dem 27.07.1943 in der 8. Kompanie des Gebirgs-Jäger-Regiments 91, wird er am
17.08.1943 in die 2. Kompanie des Feld-Ersatz-Bataillons 94 versetzt und dort am
01.12.1943 erneut verwundet.
Am 13.01.1944 in der 2. Genesenden-Kompanie des Gebirgs-Jäger-Ersatz-Bataillons
99, kehrt er am 01.06.1944 als Gruppenführer in die 8. Kompanie des
Gebirgs-Jäger-Regiments 91 an die Front zurück. Dieses war im Oktober 1944 im
Rahmen der 4. Gebirgs-Division in den Karpaten im Einsatz und nahm so an den
schweren Kämpfen, nach Aufgabe des Maros-Abschnittes in Ostungarn, teil. Im Zuge
dieser Kämpfe gelang es Brandner mit seiner Gruppe bei Mezö eine ganze
gegnerische Kompanie aufzureiben und jeglichen Angriff so lange abzuwehren, bis
Verstärkung eintraf. dafür wurde er zum Ritterkreuz vorgeschlagen, das ihm, als
Oberjäger und Gruppenführer in der 8. Kompanie des Gebirgs-Jäger-Regiments 91,
am 28.10.1944 verliehen wurde.
Kaspar Brandner verstarb am 11.04.1983 in Voitsberg in Österreich.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
01.10.1939 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
??? |
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Obergefreiter |
01.11.1940 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
??? |
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Oberjäger |
??? |
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Infanterie-Sturmabzeichen in Silber |
??? |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
28.10.1944 |
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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