Startseite - Kontakt - Forum - Gästebuch - Buchhinweis - Geschichte des EK - Impressum

__________________________
Die Biographien unterliegen dem Urheberrecht.
Jegliche Weiterverbreitung ohne Zustimmung des Autors ist untersagt

Ritterkreuzträger Gerhard Brandt
Oberleutnant, Sturmartillerie

Gerhard Alfred Wilhelm Brandt wurde am 02.09.1919 in Holzminden  in Niedersachsen geboren und trat am 26.08.1939 der Baukompanie 2/245 bei. Von dort wechselt er am 01.12.1939 in die 1. Batterie der schweren Artillerie-Ersatz-Abteilung 55 in Braunschweig, bzw. am 21.02.1940 in die 3. Batterie des Artillerie-Regiments 77, mit der er am Westfeldzug teilnimmt.
Nach Ende der Kämpfe im Westen kommt er zur leichten Artillerie-Ersatz-Abteilung 19 nach Hannover, bzw. am 11.01.1941 zur Nachrichten-Ersatz-Batterie 11 Hannover.
Am 15.01.1941 erfolgte die Kommandierung zur VI. Abteilung des Artillerie-Lehr-Regiments (mot.) 2 nach Jüterbog, wo die Umschulung auf Sturmgeschütze erfolgte.
Mit Ende der Umschulung wird er schließlich am, 30.01.1941 in die 2. Batterie der Sturmgeschütz-Abteilung 192 versetzt und übernimmt dort den Posten des Richt-Unteroffiziers bzw. eines Geschütz-Führers.
Am 15.09.1941 wird er in die 3. Batterie der Sturmgeschütz-Ersatz- und Ausbildungs-Abteilung 200 nach Schweinfurt versetzt, von wo aus er ab dem 27.09.1941 zum 8. Offiziers-Anwärter-Lehrgang beim Lehrstab B an der Artillerieschule II kommandiert wird.
Am 16.02.1942 erfolgte die Versetzung zur III. Abteilung des Artillerie-Lehr-Regiments (mot.) 2 nach Jüterbog und von dort am 08.04.1942 die Versetzung als Zugführer zur Sturmgeschütz-Abteilung "Großdeutschland". Einen knappen Monat später, am 18.05.1942, übernimmt Brandt den Posten eines Zugführers in der Sturmgeschütz-Abteilung 202, wo er ab dem 06.10.1943 als Ordonnanz-Offizier im Stab verwendet wird. Dort dann ab dem 16.11.1943 Adjutant der Sturmgeschütz-Brigade 202, übernimmt er am 20.05.1944 den Posten des Chefs der 1. Batterie. Mit dieser wird er im Rahmen der 23. Infanterie-Division im Torkenhof-Riegel auf der Halbinsel Sworbe eingesetzt. Dort schoß die Batterie in 9 Kampftagen 54 gegnerische Panzer ab, kämpfte die 9. Batterie des Artillerie-Regiments 218 frei und bereinigte zahlreiche Einbrüche des Gegners. Für diese Kämpfe erhielt Brandt als Oberleutnant und Chef der 1. Batterie der Sturmgeschütz-Brigade 202 am 12.12.1944 das Ritterkreuz.
Nach den anschließenden Einsätzen bei Kaunispe am 19.11., nördlich Joepullu am 20.11. und bei Sodehave am 23.11.1944, konnte Brandt letztlich 7 Geschütze auf das Festland überführen. Daraufhin übernahm er dann am 28.11.1944 die 3. Batterie der Sturmgeschütz-Brigade 911.
Gerhard Brandt verstarb am 25.11.1957 in Leinfelden in Baden-Württemberg.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter 01.05.1940 Eisernes Kreuz II. Klasse 30.06.1941
Unteroffizier 01.01.1941 Allgemeines Sturmabzeichen 19.07.1941
Wachtmeister und OA 01.02.1942 Verwundetenabzeichen in Schwarz 19.07.1940
Leutnant der Reserve 01.08.1942 Eisernes Kreuz I. Klasse 16.02.1943
Leutnant 31.07.1943 -5311- im heer angestellt m. Wirk. v. 01.06.1943 (RDA v. 01.08.1942(359)) Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 12.12.1944
Oberleutnant 20.05.1944 -2610- m. Wirk. v. 01.03.1944 (RDA v. 01.03.1944(38))

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Nedstat Basic - Free web site statistics

Buchhinweise: