|


Ritterkreuzträger Heinz Brandt
Stabsfeldwebel, Grenadiere

 
Heinz Brandt wurde am 27.09.1913 in Küstrin geboren und gehörte laut Meldung
vom 267.08.1939 zur 14. (PzAbw.) Kompanie des Infanterie-Regiments 196.
Nach Polen- und West-Feldzug nimmt er am Ost-Feldzug teil und wechselt dabei
nach Meldung vom 26.03.1942 in die Infanterie-Panzerjäger-Ersatz-Kompanie des
Infanterie-Ersatz-Regiments 68 nach Hohensalza. Von dort zum
Panzer-Zerstörungs-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 92 in Greifenberg
gewechselt, wird Brandt mit Meldung vom 12.08.1944 der 4. Kompanie des
Grenadier-Regiments 1124 zugeteilt.
Dort als Zugführer verwendet nimmt er an den schweren Kämpfen im Raum Landsberg
im Kreis Preußisch-Eylau teil. Die Stadt wurde am 02.02.1945 vom Gegner besetzt.
Obwohl die Deutschen sofort zum Gegenstoß ansetzten und nach schwersten Kämpfen
die Linie Dixen-Grünwalde-Hashagen erreichten, konnte sie nicht mehr
zurückerobert werden. Auch ein erneuter Gegenstoß am 04.02.1945 bei Finken,
westlich Landsberg mit mehr als 100 Panzern und aufgesessener Infanterie führte
nicht zum gewünschten Erfolg. Bei diesen Kämpfen jedoch zeichnete sich Brandt
aus und wurde als Stabsfeldwebel und Zugführer in der 4. Kompanie des
Grenadier-Regiments 1124, zum Ritterkreuz vorgeschlagen.
Bevor man ihm dieses jedoch am 05.03.1945 verlieh, fiel Heinz Brandt am
19.02.1945 bei Peterswalde im Kreis Braunsberg in Ostpreußen im Kampf.
|
Beförderungen |
|
Auszeichnungen |
|
Unteroffizier |
26.08.1939 (lt. Meldg.) |
|
Eisernes Kreuz II. Klasse |
20.06.1940 |
|
Oberfeldwebel |
02.02.1942 (lt. Meldg.) |
|
Eisernes Kreuz I. Klasse |
18.08.1941 |
|
Stabsfeldwebel |
26.10.1944 (lt. Meldg.) |
|
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
05.03.1945 p.m. |
|
|
|
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
|