Startseite - Kontakt - Forum - Gästebuch - Buchhinweis - Geschichte des EK - Impressum - Newsletter

__________________________
Die Biographien unterliegen dem Urheberrecht.
Jegliche Weiterverbreitung ohne Zustimmung des Autors ist untersagt

Ritterkreuzträger Franz Bredemeyer
Oberfeldwebel, Grenadiere

Franz Bredemeyer wurde am 12.10.1913 in Hörde bei Dortmund geboren und absolvierte vom 17.04.1935 bis zum 02.10.1937 seine aktive Wehrpflicht.
Am 18.08.1939 der Wehrmacht wiederbeigetreten, kommt er laut Meldung vom 19.08.1939 in die 1. Kompanie des Sicherungs-Regiments 1. Diese Kompanie entstammte der 1. Kompanie des Feld-Ersatz-Bataillons 22. Am 01.08.1940 wird das Sicherungs-Regiments 1 im Sennelager in das Infanterie-Regiment 156 (mot.) umgegliedert und der 16. Infanterie, bzw. Panzergrenadier-Division unterstellt.
Nach Beginn des Ostfeldzuges wird Bredemeyer am 02.08.1941 verwundet und in ein Lazarett gebracht. Wieder genesen, kehrt er mit Meldung vom 15.10.1941 von der Stabs-Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons (mit.) 156 zu seiner 1. Kompanie ins Feld zurück. Zwischen dem 20.02. und dem 25.03.1942 wechselt er zunächst zur 3. und dann zur 2. Kompanie des Regiments. Für die Division folgten dann schwere Kämpfe am Mius, wofür sie im Wehrmachtsbericht genannt wurde. Während dieses Kampfes galt es eine wichtige Höhenstellung zu halten, dabei verhinderte Bredemeyer mit nur wenigen Panzergrenadieren im Gegenstoß einen Panzerdurchbruch und hielt bis zum nächsten Tag seine Position gegen jegliche Angriffe des Gegners, bis ein eigener Gegenstoß die Positionen Bredemeyers erreichte. Während dieser Kämpfe wurde die Division von nicht weniger als 2 Garde-Panzer-Korps, einer Garde-Panzer-Brigade und 8 Schützen-Divisionen angegriffen. Für die Tapferkeit und den Mut Bredemeyers wurde er am 23.08.1943, als Feldwebel und Zugführer in der 2. Kompanie des Grenadier-Regiments (mot.) 156, mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Zwei Tage nach der Verleihung des Ritterkreuzes, wird Bredemeyer, am 25.08.1943 zum 5. Mal, schwer, verwundet und in ein Lazarett verlegt. Dort wird ihm ein Unterschenkel amputiert. Kurz darauf wird ihm durch Generalleutnant Graf Schwerin das Ritterkreuz im Lazarett ausgehändigt. Die Verleihung wurde am 15.09.1943 in der Wochenschau gezeigt.
Am 02.12.1943 kommt er für ca. 6 Wochen in das Reserve-Lazarett Zakopane und ab dem 12.01.1944 in das Reserve-Lazarett Gronau im Wehrkreis-Kommando VI.
Eine weitere Verwendung Bredemeyers ist bisher nicht bekannt. Ob er bis Kriegsende noch zum Oberfeldwebel befördert wurde, ist bisher nicht eindeutig nachgewiesen.
Franz Bredemeyer verstarb am 13.02.1985 in Bremen.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter ??? Eisernes Kreuz II. Klasse 26.07.1941
Unteroffizier ??? Infanterie-Sturmabzeichen ???
Feldwebel ??? Eisernes Kreuz I. Klasse 17.10.1941
Oberfeldwebel ??? Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
Verwundetenabzeichen in Silber ???
Medaille Winterschlacht im Osten ???
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 23.08.1943
Nahkampfspange in Bronze ???
Nahkampfspange in Silber ???

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Nedstat Basic - Free web site statistics

Buchhinweise: